{"id":1008,"date":"2021-02-17T19:22:22","date_gmt":"2021-02-17T19:22:22","guid":{"rendered":"https:\/\/hotnewsinworld.com\/de\/liveblog-guterres-kritisiert-impfstoff-verteilung\/"},"modified":"2021-02-17T19:22:22","modified_gmt":"2021-02-17T19:22:22","slug":"liveblog-guterres-kritisiert-impfstoff-verteilung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hotnewsinworld.com\/de\/liveblog-guterres-kritisiert-impfstoff-verteilung\/","title":{"rendered":"Liveblog: ++ Guterres kritisiert Impfstoff-Verteilung ++"},"content":{"rendered":"<p>[ad_1]<br \/>\n <\/p>\n<p>                    Liveblog<\/p>\n<p>                Stand: 17.02.2021 20:19 Uhr<\/p>\n<p>        UN-Generalsekret\u00e4r Guterres fordert eine fairere Verteilung der Corona-Impfstoffe. AstraZeneca-Impfungen bleiben in Mecklenburg-Vorpommern ausgesetzt.\u00a0Alle Entwicklungen im Liveblog.<\/p>\n<p>        In Flensburg gilt ab Samstag eine AusgangssperreEU wartet noch auf zehn Millionen Impfdosen von Pfizer200 Millionen weitere BioNTech-Impfdosen f\u00fcr EUAnteil britischer Virusmutation in Deutschland bei mehr als 22 ProzentRKI: 7556 Neuinfektionen in Deutschland<\/p>\n<p>        20:19 Uhr<\/p>\n<p>    Kassen\u00e4rzte-Institut sieht Impf-Zeitplan gef\u00e4hrdet<\/p>\n<p>        Das Zentralinstitut f\u00fcr die Kassen\u00e4rztliche Versorgung (ZI) rechnet damit, dass es den Impfzeitplan der Bundesregierung um mehrere Wochen zur\u00fcckwerfen k\u00f6nnte, wenn weiterhin nur ein Bruchteil des AstraZeneca-Mittels verimpft w\u00fcrde. &#8222;Ohne den Impfstoff von AstraZeneca k\u00f6nnte es bis zu zwei Monate l\u00e4nger dauern, bis dieses Ziel erreicht ist&#8220;, sagte ZI-Chef Dominik von Stillfried dem &#8222;Handelsblatt&#8220;. Das Institut hatte in einem Bericht f\u00fcr das Bundesgesundheitsministerium errechnet, dass bis Mitte September allen B\u00fcrgern ein Impfangebot gemacht werden k\u00f6nnte &#8211; unter der Voraussetzung, dass auch die bislang nicht zugelassenen Impfstoffe von Johnson &amp; Johnson und Curevac zum Einsatz kommen. <\/p>\n<p>        20:09 Uhr<\/p>\n<p>    New York verklagt Amazon wegen unzureichendem Corona-Schutz<\/p>\n<p>        Der US-Bundesstaat New York hat den Online-Handelsriesen Amazon wegen des Vorwurfs verklagt, Lagerarbeiter nicht ausreichend vor dem Coronavirus gesch\u00fctzt zu haben. Amazon habe in der Pandemie seinen Profit \u00fcber das Wohl seiner Mitarbeiter gestellt, erkl\u00e4rte New Yorks Generalstaatsanw\u00e4ltin Letitia James. Mitarbeiter, die sich \u00fcber unzureichende Sicherheitsvorkehrungen beschwert h\u00e4tten, seien entlassen worden. <\/p>\n<p>        &#8222;W\u00e4hrend Amazon und sein Chef (Jeff Bezos) w\u00e4hrend dieser Krise Milliarden verdient haben, mussten hart arbeitende Angestellte unsichere Bedingungen ertragen und wurden bestraft, wenn sie rechtm\u00e4\u00dfig ihre Sorgen \u00e4u\u00dferten&#8220;, erkl\u00e4rte James. Amazon habe nicht genug unternommen, um &#8222;Gesundheit und Sicherheit&#8220; seiner Mitarbeiter zu gew\u00e4hrleisten. <\/p>\n<p>        20:05 Uhr<\/p>\n<p>    Guterres kritisiert &#8222;unfaire&#8220; Impfstoff-Verteilung<\/p>\n<p>        UN-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres hat eine &#8222;v\u00f6llig unausgewogene und unfaire&#8220; Verteilung von Corona-Impfstoffen beklagt und ein weltweites Engagement verlangt. Zehn L\u00e4nder h\u00e4tten bislang 75 Prozent aller verf\u00fcgbaren Dosen verimpft, kritisierte Guterres zum Auftakt einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats. Hingegen h\u00e4tten 130 L\u00e4nder noch keine einzige Dosis erhalten. N\u00f6tig sei daher ein globaler Impfplan, der jene einbinden m\u00fcsse, die Einfluss auf die Sicherstellung einer gerechten Vakzinverteilung h\u00e4tten &#8211; Forscher, Hersteller &#8211; und jene, die diese Initiative finanzieren k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>        In diesem entscheidenden Moment sei Impfstoff-Gerechtigkeit der gr\u00f6\u00dfte moralische Test, vor dem die globale Gemeinschaft stehe, mahnte Guterres. Er nahm die G7, die Gruppe wichtiger Industrienationen, in die Pflicht, die f\u00fcr Freitag ein Treffen anberaumt haben. Sie k\u00f6nnten die Dynamik in Gang setzen, um die n\u00f6tigen finanziellen Mittel f\u00fcr den Impfplan zu beschaffen, sagte Guterres. <\/p>\n<p>        19:53 Uhr<\/p>\n<p>    \u00c4rztepr\u00e4sident pl\u00e4diert f\u00fcr Impfungen mit AstraZeneca<\/p>\n<p>        Der Pr\u00e4sident der Bundes\u00e4rztekammer, Klaus Reinhardt, hat seine Kolleginnen und Kollegen aufgerufen, sich mit dem Vakzin des Herstellers AstraZeneca impfen zu lassen. &#8222;Sie sch\u00fctzen damit sich selbst und andere&#8220;, sagte Reinhardt, der &#8222;Neuen Osnabr\u00fccker Zeitung&#8220;. Der AstraZeneca-Impfstoff sch\u00fctze wie die Vakzine von BioNTech und Moderna &#8222;nachweislich vor Ansteckung, und es verringert das Risiko schwerer und t\u00f6dlicher Verl\u00e4ufe&#8220;, betonte der \u00c4rztepr\u00e4sident. &#8222;Deshalb rate ich allen impfberechtigten Besch\u00e4ftigten in Kliniken und Praxen, die M\u00f6glichkeit f\u00fcr eine Corona-Schutzimpfung zu nutzen.&#8220; Zuvor hatte sich der Vorsitzende des Welt\u00e4rztebundes, Frank Ulrich Montgomery, gegen das Impfen mit AstraZeneca bei medizinischem Personal und Pflegekr\u00e4ften ausgesprochen. <\/p>\n<p>        19:14 Uhr<\/p>\n<p>    Forscher: Chinesischer Impfstoff wirkt gegen Varianten<\/p>\n<p>        Der vom chinesischen Unternehmen Sinovac Biotech entwickelte Impfstoff wirkt dem brasilianischen Partner Butantan zufolge auch gegen die zuerst in Gro\u00dfbritannien und S\u00fcdafrika nachgewiesenen Varianten. Der Leiter des Butantan-Forschungszentrums in Sao Paulo, Dimas Covas, spricht unter Berufung auf chinesische Studien von &#8222;guten Ergebnissen&#8220;. Einen genauen Wirkungsgrad gibt er nicht bekannt. Der Coronavac genannte Impfstoff werde gegenw\u00e4rtig auch gegen die brasilianische Variante getestet. <\/p>\n<p>        19:13 Uhr<\/p>\n<p>    T\u00fcrkische Regierung erw\u00e4gt Lockerungen<\/p>\n<p>        In der T\u00fcrkei wird sich nach Einsch\u00e4tzung von Pr\u00e4sident Recep Tayyip Erdogan das Leben ab M\u00e4rz wieder allm\u00e4hlich normalisieren. So k\u00f6nnten Wochenend-Lockdowns, die im Dezember eingef\u00fchrt worden waren, in Provinzen in Abh\u00e4ngigkeit von den Covid-19-Infektionszahlen beendet werden, sagt Erdogan nach einem Kabinettstreffen in Ankara. <\/p>\n<p>        Schulen k\u00f6nnten zum Monatsanfang wieder ge\u00f6ffnet werden. Eine Entscheidung \u00fcber die Wiederer\u00f6ffnung von Cafes und Restaurants solle in den kommenden Tagen getroffen werden. Dennoch solle sich die Bev\u00f6lkerung weiter an die Hygieneregeln halten. <\/p>\n<p>        19:03 Uhr<\/p>\n<p>    Infektionen in Physiopraxis: 400 Menschen in Quarant\u00e4ne<\/p>\n<p>        Nach mehreren Corona-F\u00e4llen in einer Physiopraxis in Wedel (Schleswig-Holstein) sind mehr als 400 Menschen als Kontaktpersonen in Quarant\u00e4ne. Der Weg der Infektionen sei noch unklar, teilte der Kreis am Mittwochabend mit. Bislang seien f\u00fcnf Mitarbeiter und sechs Patienten positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Praxis bleibe zun\u00e4chst f\u00fcr zwei Wochen geschlossen. <\/p>\n<p>        18:22 Uhr<\/p>\n<p>    Serbien verabreicht eine Million Impfungen<\/p>\n<p>        Serbien hat bereits mehr als eine Million Impfungen gegen die vom Coronavirus ausgel\u00f6ste Krankheit Covid-19 verabreicht. Dies berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Tanjug unter Berufung auf Regierungskreise. Die Zahl schlie\u00dft Erst- und Zweitimpfungen ein. 356.010 B\u00fcrger erhielten die zweite Impfung, nach der bei den derzeit vorhandenen Impfstoffen der weitestgehende Schutz entsteht.<\/p>\n<p>        17:59 Uhr<\/p>\n<p>    Ausgangssperre in Flensburg ab Samstag<\/p>\n<p>        Wegen des starken Corona-Infektionsgeschehens gelten f\u00fcr Flensburgs Einwohner von Samstag an eine Woche lang Ausgangsbeschr\u00e4nkungen. Sie betreffen den Zeitraum von 21 bis 5 Uhr, wie Schleswig-Holsteins Ministerpr\u00e4sdident Daniel G\u00fcnther in Kiel ank\u00fcndigte. <\/p>\n<p>        Au\u00dferdem d\u00fcrften Angeh\u00f6rige eines Hausstandes dann keine anderen Menschen mehr treffen, weder drau\u00dfen noch drinnen. Zugleich werden laut G\u00fcnther bisher schon geltende Ma\u00dfnahmen von der Stadt Flensburg auf das gesamte Kreisgebiet ausgedehnt. Dazu geh\u00f6rten etwa die Vorschrift, dass nur ein Mensch alleine einkaufen gehen darf, und die Pflicht zum Tragen von Masken auf Spielpl\u00e4tzen. <\/p>\n<p>        Im ganzen Kreis werden demnach anders als im Rest des Bundeslandes auch die Schulen nicht am 22. Februar wieder \u00f6ffnen. In den Kitas bleibe es weiterhin bei einer Notbetreuung. <\/p>\n<p>        Zuletzt wurde in der Stadt Flensburg h\u00e4ufig die zuerst in Gro\u00dfbritannien aufgetretene Corona-Variante B.1.1.7 nachgewiesen, die als besonders ansteckend gilt. Die Sieben-Tages-Inzidenz in der Stadt liegt bei 181,9 und damit weit \u00fcber dem Landesschnitt. <\/p>\n<p>        17:35 Uhr<\/p>\n<p>    AstraZeneca-Impfungen bleiben in Mecklenburg-Vorpommern ausgesetzt<\/p>\n<p>        In Mecklenburg-Vorpommern bleibt die Impfung mit dem Stoff von Astrazeneca nach einem mutma\u00dflichen Transport-Vorfall ausgesetzt. &#8222;Bis zur Wiederaufnahme der Impfungen muss die Lieferkette nachvollzogen und m\u00f6gliche Fehlerquellen ausgeschlossen werden&#8220;, erkl\u00e4rt Gesundheitsminister Harry Glawe. <\/p>\n<p>        Hintergrund seien Temperaturabweichungen w\u00e4hrend des Transports. Am Impfstoff selbst wolle man festhalten, erkl\u00e4rt Glawe: &#8222;Nach unseren bisherigen Erkenntnissen hat die vorsorgliche Unterbrechung der Impfungen mit Astrazeneca nichts mit der generellen Qualit\u00e4t des Impfstoffes zu tun.&#8220; <\/p>\n<p>        17:27 Uhr<\/p>\n<p>    Studie: Pfizer\/Biontech-Impfstoff zu 95 Prozent wirksam<\/p>\n<p>        Einer Studie eines israelischen Gesundheitsversorgers zufolge ist der Impfstoff von Pfizer\/Biontech zu 95 Prozent wirksam. Die Daten von Maccabi beruhen auf einen Vergleich von 602.000 geimpften und 528.000 nicht-geimpften Israelis. In Israel haben inzwischen fast 44 Prozent der Bev\u00f6lkerung mindestens eine Impfung mit dem Impfstoff erhalten. <\/p>\n<p>        17:22 Uhr<\/p>\n<p>    USA nehmen Zahlungen an WHO wieder auf<\/p>\n<p>        Die USA wollen die Zahlungen an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wieder aufnehmen. &#8222;Bis Ende des Monats beabsichtigen die Vereinigten Staaten, mehr als 200 Millionen Dollar an veranschlagten und laufenden Verpflichtungen gegen\u00fcber der WHO zu zahlen&#8220;, k\u00fcndigte Au\u00dfenminister Antony Blinken vor dem UN-Sicherheitsrat an.  <\/p>\n<p>        Der fr\u00fchere US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte die Beziehungen der USA zur WHO mitten in der Corona-Pandemie im Mai 2020 aufgek\u00fcndigt und die Zahlungen eingestellt. <\/p>\n<p>        Blinken sagte, die Wiederaufnahme der Zahlungen spiegele das Bestreben der Regierung von Pr\u00e4sident Joe Biden wider, den internationalen Kampf gegen die Corona-Pandemie anzuf\u00fchren. Nichtsdestotrotz strebten die USA eine Reform der Weltgesundheitsorganisation an.<\/p>\n<p>        17:02 Uhr<\/p>\n<p>    D\u00e4nemark: Britische Mutation in fast jeder zweiten Probe<\/p>\n<p>        In D\u00e4nemark ist die zuerst in England aufgetauchte Virus-Mutante zuletzt in fast jeder zweiten analysierten Corona-Probe gefunden worden. Wie aus einer Auflistung des Gesundheitsinstituts SSI hervorging, wurde die Variante B.1.1.7 in den ersten drei Tagen der vergangenen Woche in zun\u00e4chst 47,5 Prozent der sequenzierten positiven Proben identifiziert. Das sind die aktuellsten verf\u00fcgbaren Zahlen, sie werden laufend aktualisiert und k\u00f6nnen sich somit noch \u00e4ndern. <\/p>\n<p>        Damit geht der rapide Anstieg des B.1.1.7-Anteils unter den d\u00e4nischen Corona-F\u00e4llen unvermindert weiter: Als die ersten F\u00e4lle der Variante in D\u00e4nemark auftauchten, wurde sie nur in 0,3 Prozent der analysierten Proben gefunden. Zum Jahreswechsel waren es um die 2 Prozent, seitdem ging es steil bergauf: In der letzten Januar-Woche waren es bereits 19,6, in der ersten Februar-Woche dann 30,7 Prozent. Insgesamt wurde die Virus-Variante bislang bei 2510 Menschen in D\u00e4nemark nachgewiesen. <\/p>\n<p>        16:55 Uhr<\/p>\n<p>    RKI-Studie: Antik\u00f6rper oft nicht mehr nachweisbar<\/p>\n<p>        Sch\u00fctzende Antik\u00f6rper gegen das Coronavirus sind im\u00a0Blut von ehemals Infizierten nach einiger Zeit oft nicht nachweisbar. Das zeigen weitere Studiendaten. Das Robert Koch-Institut hat sie zwischen 17. November und 5. Dezember 2020 zu Beginn der zweiten Infektionswelle im damals hochbelasteten Bezirk Berlin-Mitte erhoben und nun ausgewertet. <\/p>\n<p>        Demnach waren bei rund der H\u00e4lfte (48 Prozent) der Erwachsenen, die nach eigenen Angaben vor dem Studienstart positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden, keine sogenannten neutralisierenden Antik\u00f6rper nachweisbar. Das bedeute jedoch nicht zwangsl\u00e4ufig, dass bei ihnen keine Immunit\u00e4t bestehe, teilten das RKI und das Bezirksamt Mitte mit. Denn es gebe noch andere Schutzmechanismen des K\u00f6rpers. Das Ergebnis spreche aber einmal mehr f\u00fcr eine Impfung, sagte RKI-Pr\u00e4sident Lothar Wieler am Mittwoch. Es sei bei Cororaviren generell nicht untypisch, dass der Antik\u00f6rperschutz schneller erl\u00f6sche als bei anderen Viren. <\/p>\n<p>        16:52 Uhr<\/p>\n<p>    Karneval: 746 Corona-Verst\u00f6\u00dfe in K\u00f6ln<\/p>\n<p>        Die Stadt K\u00f6ln hat an Aschermittwoch Bilanz zur Disziplin von Karnevalsjecken beziehungsweise zu Verst\u00f6\u00dfen gegen die Corona-Schutzverordnung gezogen. W\u00e4hrend der diesj\u00e4hrigen \u00abtollen Tage\u00bb, also von Weiberfastnacht bis Veilchendienstag, kam es insgesamt zu 746 Verst\u00f6\u00dfen gegen die Schutzverordnung des Landes beziehungsweise gegen Verf\u00fcgungen der Stadt K\u00f6ln, wie die Stadt am Mittwoch mitteile. Verst\u00f6\u00dfe gegen die Maskenpflicht (323) machten den gr\u00f6\u00dften Anteil aus, gefolgt von Verst\u00f6\u00dfen gegen Kontaktbeschr\u00e4nkungen im privaten Raum (205) und gegen das Ansammlungsverbot im \u00f6ffentlichen Raum (122). <\/p>\n<p>        16:38 Uhr<\/p>\n<p>    Bescheinigung f\u00fcr Pendler aus Tirol und Tschechien<\/p>\n<p>        In rund 2500 systemrelevanten Betrieben in Bayern d\u00fcrfen weiter Pendler aus Tirol und Tschechien arbeiten. Die Grenzg\u00e4nger bekamen f\u00fcr ihre Einreise eine Bescheinigung ausgestellt. Die Bescheinigung der Landrats\u00e4mter und kreisfreien St\u00e4dte m\u00fcssen die Pendler aus Tirol und \u00d6sterreich ab Freitag bei der Einreise vorlegen. Daraus geht hervor, dass sie bei einem systemrelevanten Arbeitgeber besch\u00e4ftigt sind und von diesem zwingend f\u00fcr die Aufrechterhaltung des Betriebs ben\u00f6tigt werden. Die Papiere sollen die Kontrollen an den bayerischen Grenzen erleichtern. <\/p>\n<p>        Tschechien und weite Teile Tirols gelten als sogenannte Virusmutationsgebiete. Seit Sonntag d\u00fcrfen von dort nur noch Deutsche sowie Ausl\u00e4nder mit Wohnsitz und Aufenthaltserlaubnis in Deutschland einreisen. <\/p>\n<p>        16:16 Uhr<\/p>\n<p>    1000 Menschen nach Massenausbruch in Eisfabrik in Quarant\u00e4ne<\/p>\n<p>        Als Folge des Corona-Massenausbruchs in einer Eiscremefabrik in Niedersachsen ist f\u00fcr rund 1000 Menschen Quarant\u00e4ne angeordnet worden. Das betreffe Mitarbeiter der Fabrik in Osnabr\u00fcck als auch deren Familienangeh\u00f6rige, sagte ein Stadtsprecher. Heute wurden nochmals die zuvor negativ getesteten Mitarbeiter des Unternehmens auf Corona getestet. Diejenigen, die diesen Aufruf nicht mitbekommen h\u00e4tten, seien nun aufgefordert, sich zu melden. <\/p>\n<p>        Insgesamt sollen von 462 zun\u00e4chst negativ getesteten Personen neue Abstriche genommen werden. Bislang sei in insgesamt drei F\u00e4llen die britische Mutation B.1.1.7 festgestellt worden. In der Eisfabrik wurde bei bislang 210 Mitarbeitern eine Coronainfektion festgestellt. Der Betrieb wurde am vergangenen Wochenende eingestellt, die Produktion ruht mindestens bis zum 26. Februar. <\/p>\n<p>        16:07 Uhr<\/p>\n<p>    Visegrad-Staaten fordern rasche Zulassung weiterer Corona-Impfstoffe<\/p>\n<p>        Die Regierungschefs der mittelosteurop\u00e4ischen Visegrad-Gruppe haben einen m\u00f6glichst breiten Zugang zu Corona-Impfungen und die rasche Zulassung weiterer Impfstoffe gefordert. Er habe daf\u00fcr pl\u00e4diert, die Impfung von der Politik zu trennen, sagte Ungarns Regierungschef Viktor Orban nach dem Treffen mit seinen Amtskollegen aus Polen, Tschechien und der Slowakei. Es g\u00e4be keine westliche und \u00f6stliche Impfung, sondern nur effiziente und ineffiziente, sagte Orban weiter. <\/p>\n<p>        R\u00fcckendeckung bekam er vom slowakischen Regierungschef Igor Matovic. Dieser sagte, man habe bei dem Gipfel \u00fcber das russische Vakzin Sputnik V diskutiert. &#8222;Der Schutz von Gesundheit und Menschenleben kann nicht mit Geopolitik verkn\u00fcpft werden, das Virus w\u00e4hlt nicht zwischen Westen und Osten.&#8220;<\/p>\n<p>        15:46 Uhr<\/p>\n<p>    Spanien hofft auf finanzielle Hilfen aus der Golf-Region<\/p>\n<p>        Spanien setzt zur Wiederbelebung der Wirtschaft nach der Corona-Krise auch auf finanzielle Hilfen aus der Golf-Region. Ihr Land sei diesbez\u00fcglich in Gespr\u00e4chen mit verschiedenen Staatsfonds, sagte Au\u00dfenministerin Arancha Gonzalez Laya. Mit den Mitteln k\u00f6nnten Projekte, die mit Hilfe des europ\u00e4ischen Wiederaufbausfonds finanziert werden sollen, zus\u00e4tzlich gest\u00fctzt werden. Die Golf-Staatsfonds h\u00e4tten insbesondere an Digitalisierung, Kohlendioxidreduzierung und der Modernisierung von Produktion Interesse. <\/p>\n<p>        15:40 Uhr<\/p>\n<p>    Erfurt gestaltet Bundesgartenschau-Er\u00f6ffnung um<\/p>\n<p>        Die Bundesgartenschau (Buga) wird am 23. April in Erfurt nicht mit umfangreichem B\u00fchnenprogramm und Festreden er\u00f6ffnet werden. &#8222;Selbst wenn dann der Lockdown vorbei ist, gibt es einfach kein gutes Bild ab, wenn wir wenige Wochen danach so viele Leute dort zusammenbringen&#8220;, begr\u00fcndete Erfurts Oberb\u00fcrgermeister Andreas Bausewein die Entscheidung. Der Auftakt Ende April solle mit virtuellen und medialen Elementen gestaltet werden. Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier werde zu einem Rundgang erwartet. F\u00fcr die Buga-Besucher wird sich laut Stadt nichts \u00e4ndern. Die Pforten \u00f6ffnen demnach am 23. April planm\u00e4\u00dfig f\u00fcr die 171 Buga-Tage. <\/p>\n<p>        15:37 Uhr<\/p>\n<p>    Von der Leyen verwundert \u00fcber Moskaus Impf-Politik<\/p>\n<p>        EU-Kommissionschefin\u00a0Ursula von der Leyen hat sich verwundert \u00fcber die russische Impf-Politik mit Liefer-Angeboten an andere L\u00e4nder gezeigt. Man frage sich, warum Moskau anderen Staaten theoretisch Millionen Dosen seines Impfstoffs Sputnik V anbiete, aber beim Impfen der eigenen Bev\u00f6lkerung noch nicht ausreichend vorankomme, sagte von der\u00a0Leyen. Dies sei eine Frage, die beantwortet werden sollte. <\/p>\n<p>        Nach j\u00fcngsten Angaben aus Russland haben bislang erst mehr als 2,2 Millionen Menschen mindestens eine von zwei notwendigen Injektionen bekommen. Das entspricht etwa 1,5 Prozent der Bev\u00f6lkerung des riesigen Landes. Sputnik V ist bereits seit einem halben Jahr auf dem russischen Markt. Viele Menschen z\u00f6gern aber mit einer Impfung, auch weil sich Kremlchef Wladimir Putin noch nicht impfen hat lassen. <\/p>\n<p>        15:23 Uhr<\/p>\n<p>    Schweiz will Ma\u00dfnahmen ab M\u00e4rz lockern<\/p>\n<p>        Die Schweiz plant ab dem 1. M\u00e4rz erste Lockerungen der Ma\u00dfnahmen zur Eind\u00e4mmung der Epidemie. L\u00e4den, Museen und Leses\u00e4le von Bibliotheken sollen wieder \u00f6ffnen k\u00f6nnen ebenso die Au\u00dfenbereiche von Zoos, botanischen G\u00e4rten sowie Sport- und Freizeitanlagen, teilt die Regierung mit. <\/p>\n<p>        Im Freien sollen private Veranstaltungen mit bis zu 15 Personen wieder erlaubt sein. Die Regierung werde in einer Woche definitiv \u00fcber den ersten \u00d6ffnungsschritt entscheiden. Bei g\u00fcnstiger Entwicklung und h\u00f6herer Durchimpfungsrate w\u00fcrden im Abstand von jeweils einem Monat weitere Aktivit\u00e4ten zugelassen. <\/p>\n<p>        15:13 Uhr<\/p>\n<p>    Gr\u00fcnen-Chefin Baerbock: Schnelltests f\u00fcr alle Schulen<\/p>\n<p>        Gr\u00fcnen-Chefin Annalena Baerbock fordert beim Politischen Aschermittwoch Schnelltests f\u00fcr alle Schulen und Kitas im Land. Das k\u00f6nne zun\u00e4chst 200 Millionen Euro allein f\u00fcr die Grundschulen bis zu den Sommerferien kosten, m\u00fcsse aber drin sein angesichts der riesigen Hilfen f\u00fcr die Wirtschaft in der Corona-Krise. <\/p>\n<p>                    Gr\u00fcnen-Chefin Annalena Baerbock fordert Schnelltests f\u00fcr alle Schulen und Kitas.<\/p>\n<p>                        Bild: dpa<\/p>\n<p>        15:11 Uhr<\/p>\n<p>    K\u00f6lner Oberb\u00fcrgermeisterin strebt 10er-Inzidenz an<\/p>\n<p>        Die K\u00f6lner Oberb\u00fcrgermeisterin Henriette Reker strebt f\u00fcr ihre Stadt einen Inzidenzwert von 10 an. Man solle &#8222;daran arbeiten, die Inzidenz Richtung 10 zu dr\u00fccken und sie dann &#8211; das ist das Wichtigste &#8211; dort zu halten&#8220;, teilte die parteilose Politikerin mit. Von einem Lockdown in den N\u00e4chsten zu gehen, f\u00fchre nur zu Frust und Erm\u00fcdung, gab Reker zu bedenken. <\/p>\n<p>        &#8222;Wir m\u00fcssen die Zahl der Neuinfektionen auf ein Niveau senken, das so niedrig ist, dass unsere Gesellschaft damit gut umgehen kann. Aus Sicht von Experten w\u00e4re das Virus bei einer Inzidenz um die 10 gut beherrschbar \u2013 bezogen auf unser Gesundheitssystem und die Wirtschaft.&#8220; Sollte es zu einem erneuten Ansteigen der Inzidenz kommen, halte sie &#8222;kurze, aber harte Ma\u00dfnahmen&#8220; f\u00fcr zielf\u00fchrend, um einen Anstieg im Keim zu ersticken. <\/p>\n<p>        15:08 Uhr<\/p>\n<p>    Reall\u00f6hne sinken 2020 um ein Prozent<\/p>\n<p>        Die Corona-Krise hat die Lohnentwicklung im Pandemie-Jahr 2020 stark beeinflusst und erstmals seit Beginn der Erhebung im Jahr 2007 zu einem nominalen Verdienstr\u00fcckgang gef\u00fchrt. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte, sank der\u00a0Nominallohnindex im Jahresdurchschnitt um rund 0,6\u00a0Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr. Da die Verbraucherpreise zugleich um knapp 0,5 stiegen, mussten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Verdiensteinbu\u00dfen von real rund ein Prozent hinnehmen. <\/p>\n<p>        Der Nominalindex bildet die\u00a0Entwicklung der Bruttomonatsverdienste einschlie\u00dflich Sonderzahlungen ab. Als Grund f\u00fcr die r\u00fcckl\u00e4ufige Lohnentwicklung hoben die Statistiker den verbreiteten Einsatz von Kurzarbeit hervor. Das Kurzarbeitergeld, das die Einkommensverluste f\u00fcr viele Besch\u00e4ftigte abgefedert hat, wird bei den Nominall\u00f6hnen jedoch nicht ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p>        15:06 Uhr<\/p>\n<p>    Guterres: Taskforce f\u00fcr globalen Impfplan<\/p>\n<p>        UN-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres hat die f\u00fchrenden Industrienationen der Welt zur Durchsetzung eines weltweiten Impfplans aufgefordert. &#8222;Ich glaube, die G20 sind gut aufgestellt, um eine Notfall-Taskforce einzurichten, die einen solchen globalen Impfplan erstellt und dessen Umsetzung und Finanzierung koordiniert&#8220;, sagte Guterres im UN-Sicherheitsrat in New York bei hochrangigen Beratungen zur Bek\u00e4mpfung von Covid-19. <\/p>\n<p>                    UN-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres will eine Taskforce gr\u00fcnden, die einen globalen Impfplan entwickelt.<\/p>\n<p>                        Bild: Eskinder Debebe\/UN Photo\/HANDOUT<\/p>\n<p>        An einer solchen Taskforce m\u00fcssten alle L\u00e4nder teilnehmen, die Kapazit\u00e4ten zur Entwicklung oder Herstellung von Impfstoffen haben. Ein erster Impuls f\u00fcr ein solches Projekt m\u00fcsse vom G7-Treffen am Freitag ausgehen. Guterres betonte dabei, dass eine weltweite Impfstrategie im Eigeninteresse der Industrienationen liege. &#8222;Wenn sich das Virus wie ein Lauffeuer im globalen S\u00fcden ausbreiten darf, mutiert es immer wieder. Neue Varianten k\u00f6nnten \u00fcbertragbarer und t\u00f6dlicher werden und m\u00f6glicherweise die Wirksamkeit aktueller Impfstoffe und Diagnostika gef\u00e4hrden&#8220;, so Guterres.<\/p>\n<p>        15:01 Uhr<\/p>\n<p>    Spahn verteidigt Eigenanteil an Selbst-Schnelltests<\/p>\n<p>        Gesundheitsminister Jens Spahn hat verteidigt, dass er f\u00fcr die ab M\u00e4rz zugelassenen Selbst-Schnelltests eine Eigenbeteiligung von je einem Euro vorgeschlagen hat. &#8222;Es kostet am Ende immer irgendwen irgendwas&#8220;, sagt der CDU-Politiker zu dem Vorhaben, das eine Erg\u00e4nzung zu den kostenlosen Schnelltests mit geschultem Personal ab 1. M\u00e4rz sein soll. Nach ihrer Zulassung w\u00fcrden die Selbst-Schnelltests zun\u00e4chst ein knappes Gut sein. Es gehe bei dem geringen Beitrag Eigenbeteiligung auch darum, dass man Fairness wahren m\u00fcsse. Er sei aber offen f\u00fcr bessere Vorschl\u00e4ge. <\/p>\n<p>        14:58 Uhr<\/p>\n<p>    Steuerentlastung f\u00fcr freiwillige Helfer in Impfzentren<\/p>\n<p>        Freiwillige Helfer in Impfzentren werden als Dank f\u00fcr ihr Engagement steuerlich entlastet. Sie k\u00f6nnten die \u00dcbungsleiter- und Ehrenamtspauschalen nutzen, sagte Finanzstaatssekret\u00e4r Rolf B\u00f6singer der Nachrichtenagentur dpa. Bund und L\u00e4nder h\u00e4tten f\u00fcr 2020 und 2021 eine entsprechende steuerliche Sonderregelung beschlossen. <\/p>\n<p>        F\u00fcr Helfer, die direkt im Impfzentrum arbeiten, ist demnach der Freibetrag f\u00fcr \u00dcbungsleiter in H\u00f6he von 3000 Euro pro Jahr anwendbar. Alle, die nebenberuflich in der Verwaltung des Impfbereichs, in der Leitung eines Impfzentrums oder in der Infrastruktur t\u00e4tig sind, gilt die Ehrenamtspauschale in H\u00f6he von 840 Euro pro Jahr. Diese Pauschalen sind pers\u00f6nliche steuerliche Freibetr\u00e4ge. Auf Honorar f\u00fcr die freiwillige T\u00e4tigkeit bis zu dieser H\u00f6he m\u00fcssen dann keine Steuern gezahlt werden. <\/p>\n<p>        14:42 Uhr<\/p>\n<p>    Zehntausende Astrazeneca-Impfdosen bisher ungenutzt<\/p>\n<p>        In Niedersachsen ist bisher nur ein Bruchteil der gelieferten Corona-Impfdosen des Herstellers Astrazeneca eingesetzt worden. Bisher erhielt das Land 72.000 Dosen, davon wurden bis einschlie\u00dflich Dienstag aber erst 8806 verwendet, wie das Gesundheitsministerium in Hannover auf Anfrage mitteilte. <\/p>\n<p>        In anderen Bundesl\u00e4ndern sieht es \u00e4hnlich aus: Lediglich Nordrhein-Westfalen (34.124) und Bayern (12.092) setzten bisher mehr Impfdosen von Astrazeneca ein. Geimpft werden mit dem Impfstoff von Astrazeneca die Impfberechtigten, die der h\u00f6chsten Priorit\u00e4t angeh\u00f6ren und die j\u00fcnger sind als 65 Jahre &#8211; dazu z\u00e4hlt laut Gesundheitsministerium das Personal in der ambulanten Pflege und in den besonders gef\u00e4hrdeten Bereichen der Krankenh\u00e4user. <\/p>\n<p>        14:38 Uhr<\/p>\n<p>    Lufthansa baut Pilotenausbildung um<\/p>\n<p>        Unter dem Kostendruck der Corona-Krise baut die Lufthansa die Pilotenausbildung um. &#8222;In der gr\u00f6\u00dften Krise der weltweiten Luftfahrt m\u00fcssen wir im Lufthansa-Konzern alles auf den Pr\u00fcfstand stellen \u2013 so auch unser Jahrzehnte altes Ausbildungskonzept f\u00fcr unsere Pilotinnen und Piloten&#8220;, erkl\u00e4rte Lufthansa-COO Detlef Kayser. <\/p>\n<p>        Mit dem neuen Campus-Modell werde die Ausbildung modernisiert und effizienter gestaltet. Die traditionelle Flugschule in Bremen soll demnach nicht ganz geschlossen werden, wie angesichts des Ausbildungsabbruchs f\u00fcr einen Teil der Flugsch\u00fcler im vergangenen Jahr spekuliert wurde. Doch soll an dem Standort k\u00fcnftig nur die theoretische Ausbildung angeboten werden. Die Praxis-Schulung werde in Rostock-Laage zusammengef\u00fchrt. <\/p>\n<p>        Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) kritisierte den Plan scharf. &#8222;Wir verurteilen das zutiefst. Das bedeutet einen Kahlschlag und einen R\u00fcckschritt in der Pilotenausbildung&#8220;, sagte Philip Walker, Fluglehrer in Bremen und Mitglied der VC-Tarifkommission sowie der Personalvertretung. <\/p>\n<p>        14:35 Uhr<\/p>\n<p>    Pfizer: EU-Impfstoffversorgung 30 Prozent unter Plan<\/p>\n<p>        Die Europ\u00e4ische Union wartet Insidern zufolge immer noch auf zehn Millionen Dosen des Covid-19-Impfstoffs von Pfizer, die eigentlich im Dezember f\u00e4llig gewesen w\u00e4ren. Damit stehen etwa ein Drittel der bis jetzt erwarteten Lieferungen noch aus, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters von EU-Vertretern. <\/p>\n<p>        Bis Mitte vergangener Woche habe Pfizer 23 Millionen Dosen des Impfstoffs, den der US-Konzern mit dem Mainzer Biotechunternehmen BioNTech entwickelt hat, an die EU geliefert, sagte ein EU-Beamter, der direkt an Gespr\u00e4chen mit dem US-Pharmakonzern beteiligt ist. Das seien etwa zehn Millionen Dosen weniger, als Pfizer versprochen habe, bis Mitte Februar zu liefern, sagte ein zweiter Beamter, der ebenfalls an den Gespr\u00e4chen beteiligt ist. <\/p>\n<p>        Pfizer wollte sich mit Verweis auf die Vertraulichkeit der Lieferpl\u00e4ne nicht \u00e4u\u00dfern. Bei der EU-Kommission war keine Stellungnahme erh\u00e4ltlich.<\/p>\n<p>        14:32 Uhr<\/p>\n<p>    Betrugsf\u00e4lle bei Impfstoffen nehmen zu<\/p>\n<p>        Betrugsf\u00e4lle in Zusammenhang mit den Corona-Impfstoffen nehmen laut EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen zu. Die EU gehe dagegen vor und stehe den Mitgliedsl\u00e4ndern mit Rat zur Seite. Die Verantwortlichen w\u00fcrden zur Rechenschaft gezogen, sagt sie bei einer Pressekonferenz in Br\u00fcssel. Es sei hoch riskant, sich auf dem Schwarzmarkt Impfstoffe zu besorgen, da es unter anderem keine Sicherheit bei der K\u00fchlungskette gebe. <\/p>\n<p>        14:33 Uhr<\/p>\n<p>    Lkw-Stau vor Corona-Teststelle in Tschechien<\/p>\n<p>         In Tschechien sorgen die strengen deutschen Grenzkontrollen und Einreiseregeln f\u00fcr teils erhebliche Komplikationen. Viele Lkw-Fahrer haben den erforderlichen negativen Corona-Test nicht dabei. Vor einem Testzentrum in Rozvadov an der Autobahn D5\/E50 Prag-N\u00fcrnberg bildete sich ein zw\u00f6lf Kilometer langer Lkw-R\u00fcckstau auf der rechten Fahrspur. Zeitweise standen nach Angaben der Feuerwehr bis zu 1000 Menschen in der Schlange vor den beiden Zelten, in denen getestet wird. <\/p>\n<p>        Der tschechische Spediteursverband Cesmad Bohemia beklagte, dass mehr als die H\u00e4lfte aller grenz\u00fcberschreitenden Lieferungen versp\u00e4tet eintreffe. Das sei ein riesiges Problem, sagte Sprecher Martin Felix. Er forderte, dass ein Test pro Woche gen\u00fcgen sollte. <\/p>\n<p>        Wegen der neuen Virus-Varianten d\u00fcrfen seit Sonntag aus Tschechien nur noch Deutsche sowie Ausl\u00e4nder mit Wohnsitz und Aufenthaltserlaubnis in Deutschland einreisen. Ausnahmen gibt es f\u00fcr Pendler systemrelevanter Berufe und Lastwagenfahrer. Sie m\u00fcssen sich digital anmelden und an der Grenze einen negativen Corona-Test vorweisen, der nicht \u00e4lter als 48 Stunden sein darf. <\/p>\n<p>        14:24 Uhr<\/p>\n<p>    Pandemie trifft auch Carsharing-Anbieter<\/p>\n<p>        Die Corona-Krise hat auch die Carsharing-Anbieter in\u00a0Deutschland zumindest in den ersten Monaten getroffen. &#8222;Vor allem im M\u00e4rz und im April 2020 hatten wir einen deutlichen R\u00fcckgang der Buchungen und der Auslastung der Fahrzeuge&#8220;, sagte der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Bundesverbands Carsharing (BCS),\u00a0Gunnar Nehrke. &#8222;Bei den Anbietern hat das an einigen Stellen zu R\u00fcckg\u00e4ngen von bis zu 80 Prozent gef\u00fchrt.&#8220; Genaue Buchungs- oder Umsatzzahlen nannte der Verband indes nicht. <\/p>\n<p>        Im weiteren Verlauf der Pandemie habe sich die Nachfrage indes erholt. Vor allem die Zahl der Kunden sei deutlich gestiegen. So waren laut BCS\u00a0im Jahr 2020 rund 2,9 Millionen Nutzer bei den Anbietern registriert und damit rund ein Viertel mehr als 2019.\u00a0Jedoch sind in der Kundenzahl auch Mehrfachanmeldungen enthalten &#8211; Nutzer also, die bei mehreren Diensten zugleich angemeldet sind.<\/p>\n<p>        14:16 Uhr<\/p>\n<p>    Notstand: Slowakei will EU um Hilfe bitten<\/p>\n<p>        In der Slowakei hat sich die Corona-Situation so dramatisch zugespitzt, dass das Land nun die EU um Hilfe bitten will. Wie die staatliche Nachrichtenagentur TASR berichtete, beschloss die Regierung in Bratislava ein offizielles Hilfegesuch im Rahmen der EU-Mechanismen f\u00fcr gegenseitigen Beistand in zivilen Notsituationen. Konkret geht es demnach um die Entsendung von zehn \u00c4rzten und 25 Krankenschwestern aus den EU-Partnerl\u00e4ndern. Sollte sich die Lage weiter verschlimmern, w\u00e4re auch eine Aufstockung dieses Kontingents vorstellbar, hei\u00dft es in dem Vorschlag des slowakischen Gesundheitsministeriums. <\/p>\n<p>        Die Slowakei war glimpflicher als die meisten anderen EU-Staaten durch die erste Pandemiewelle im Fr\u00fchling 2020 gekommen und best\u00e4tigte bis Herbst nur 28 Corona-Tote. Etwa seit Oktober steigen aber die Infektionszahlen ebenso wie die Zahl der best\u00e4tigten Corona-Toten so dramatisch an, dass Experten vor einem drohenden Kollaps des Gesundheitssystems warnen. Zudem dominiert mittlerweile die sogenannte britische Variante B.1.1.7 des Coronavirus bei den best\u00e4tigten positiven Corona-F\u00e4llen. <\/p>\n<p>        14:04 Uhr<\/p>\n<p>    Br\u00fcssel: 225 Millionen Euro f\u00fcr Erforschung von Mutationen<\/p>\n<p>        Die EU-Kommission will mit Mitteln aus dem Gemeinschaftshaushalt die Erforschung und Beobachtung von Corona-Mutationen f\u00f6rdern. Die EU-L\u00e4nder sollen nach Angaben der Br\u00fcsseler Beh\u00f6rde vom Mittwoch\u00a0mindestens 75 Millionen Euro f\u00fcr den Aufbau von Test-Kapazit\u00e4ten erhalten. 150 Millionen Euro sind zudem f\u00fcr f\u00fcr Forschung und den wissenschaftlichen Austausch vorgesehen.\u00a0 <\/p>\n<p>        &#8222;Neue Varianten des Virus entwickeln sich schnell und wir m\u00fcssen unsere Antwort darauf noch schneller anpassen&#8220;, erkl\u00e4rte EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen. Ihre Beh\u00f6rde strebt demnach an, dass mindestens f\u00fcnf Prozent aller positiven Corona-Tests genomsequenziert werden, um die Verbreitung neuer Varianten im Blick zu haben. Br\u00fcssel will au\u00dferdem eng mit den Impfstoffherstellern kooperieren, um die Wirksamkeit ihrer Vakzine zu gew\u00e4hrleisten. <\/p>\n<p>        14:03 Uhr<\/p>\n<p>    Rekordabsatz bei Bio-Produkten<\/p>\n<p>        Wegen der Corona-Krise mussten viele Menschen mehr selber kochen &#8211; und auf den Tisch kam verst\u00e4rkt Bio. Im vergangenen Jahr erzielten die Bio-Lebensmittel einen Rekordumsatz von fast 15 Milliarden Euro &#8211; ein Plus von mehr als 20 Prozent. Bio legte damit nach Angaben des Bunds \u00d6kologische Lebensmittelwirtschaft (B\u00d6LW) doppelt so stark zu wie der Lebensmittelmarkt insgesamt. &#8222;Da ist eine andere Wertsch\u00e4tzung entstanden&#8220;, sagte Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Kl\u00f6ckner.<\/p>\n<p>        Besonders die Direkt- und Onlinevermarktung wie Hofl\u00e4den und Bio-Abokisten boomten nach B\u00d6LW-Angaben im vergangenen Jahr. Ein Grund daf\u00fcr k\u00f6nnte sein, dass viele Verbraucherinnen und Verbraucher angesichts der Ansteckungsgefahr gr\u00f6\u00dfere Superm\u00e4rkte lieber mieden und stattdessen sich die Lebensmittel vor die T\u00fcr liefern lie\u00dfen oder direkt beim Bauern kauften. <\/p>\n<p>        13:55 Uhr<\/p>\n<p>    EU erw\u00e4gt schnelleres Zulassungsverahren<\/p>\n<p>        Die EU-Kommission erw\u00e4gt die Einf\u00fchrung eines beschleunigtes Zulassungsverfahrens f\u00fcr Corona-Impfstoffe. Denkbar sei eine &#8222;neue Kategorie der Notfallzulassung von Impfstoffen auf EU-Ebene mit geteilter Haftung unter den Mitgliedstaaten&#8220;, erkl\u00e4rte die Br\u00fcsseler Beh\u00f6rde. Bislang sind Notfallzulassungen ohne das gr\u00fcne Licht der Europ\u00e4ischen Arzneimittelbeh\u00f6rde EMA nur auf nationaler Ebene m\u00f6glich. <\/p>\n<p>        In der EU muss die Br\u00fcsseler Kommission neue Impfstoffe genehmigen und daf\u00fcr die wissenschaftliche Bewertung der EMA-Experten ber\u00fccksichtigen. L\u00e4nder, die darauf nicht warten wollen, k\u00f6nnen Mittel im Alleingang und auf eigene Verantwortung bereits vorher national autorisieren. Im Dezember war diesen Weg das Ex-Mitgliedsland Gro\u00dfbritannien gegangen, das zu diesem Zeitpunkt noch den EU-Regeln unterlag. <\/p>\n<p>        13:33 Uhr<\/p>\n<p>    22 Millionen Menschen in EU bereits geimpft<\/p>\n<p>        In der EU sind nach Angaben von EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen bislang 22 Millionen Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden. Davon h\u00e4tten 7 Millionen\u00a0Menschen bereits ihre zweite Impfstoff-Dosis bekommen, sagte die deutsche Politikerin am Mittwoch in Br\u00fcssel. Bislang seien rund 33 Millionen Dosen an die EU-Staaten ausgeliefert worden. <\/p>\n<p>        Jedoch m\u00fcsse und werde das Impfen in den kommenden\u00a0Wochen und Monaten noch beschleunigt werden, sagte von der Leyen. Die Lieferungen der drei bislang in der EU zugelassenen Impfstoffe w\u00fcrden zunehmen und weitere Impfstoffe zur Verf\u00fcgung stehen. Zugleich betonte sie, dass die Situation sich entwickele und es immer mehr Corona-Infektionen mit neuen Virus-Varianten gebe. Die bislang in der EU zugelassenen Impfstoffe schienen gegen die Varianten jedoch wirksam zu sein. <\/p>\n<p>        13:10 Uhr<\/p>\n<p>    EU: 300 Millionen weitere Impfdosen von Moderna <\/p>\n<p>        Die EU-Kommission hat einen Vertrag \u00fcber bis zu 300 Millionen weitere Impfstoffdosen des US-Herstellers Moderna ausgehandelt. Dies teilte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen am Mittwoch in Br\u00fcssel mit. <\/p>\n<p>        Nach Angaben aus Kommissionskreisen sollen 150 Millionen Dosen dieses Jahr geliefert werden. Zudem besteht eine Option auf weitere 150 Millionen Dosen f\u00fcr 2022. Die EU-Kommission hatte im vergangenen Jahr zun\u00e4chst 160 Millionen Impfdosen bei Moderna geordert. Die jetzt nachbestellte Menge kommt hinzu.<\/p>\n<p>        Zudem legte von der Leyen einen Aktionsplan im Kampf gegen die gef\u00fcrchteten Varianten des Coronavirus vor. Ziel ist, rasch angepasste Impfstoffe gegen die mutierten Viren in gro\u00dfen Mengen zur Verf\u00fcgung zu haben. &#8222;Neue Varianten des Virus entwickeln sich schnell, aber wir m\u00fcssen in unserer Reaktion noch schneller sein&#8220;, erkl\u00e4rte von der Leyen in Br\u00fcssel. <\/p>\n<p>        Der Plan namens &#8222;Hera Incubator&#8220; setzt an drei Stellen an: Entdeckung der mutierten Viren, schnelle Entwicklung und Zulassung von Impfstoffen und Ausbau der Impfstoffproduktion in der EU.<\/p>\n<p>        13:21 Uhr<\/p>\n<p>    Impfkampagne in S\u00fcdafrika begonnen<\/p>\n<p>        Nach Verz\u00f6gerungen wegen Zweifeln an der Wirksamkeit gegen die Virusvariante B.1.351 hat nun auch S\u00fcdafrika mit seiner Corona-Impfkampagne begonnen. Die ersten Dosen des Vakzins des US-Herstellers Johnson &amp; Johnson wurden\u00a0am Mittwoch Mitarbeitern eines Krankenhauses in Khayelitsha, einem gro\u00dfen Township in Kapstadt verabreicht, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Wegen Zweifeln an der Wirksamkeit des Corona-Vakzins von AstraZeneca hatte S\u00fcdafrika den Impfstart vor anderhalb Wochen verschoben<\/p>\n<p>        12:43 Uhr<\/p>\n<p>    IW-Chef H\u00fcther: M\u00fcssen Corona-Tote hinnehmen<\/p>\n<p>        Der Chef des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael H\u00fcther, hat dazu aufgerufen, Todesf\u00e4lle durch Corona-Infektionen in gewissem Ma\u00dfe hinzunehmen. &#8222;Das ist alles nicht sch\u00f6n, aber in der Realit\u00e4t ist es nun einmal so&#8220;, sagte H\u00fcther dem Sender n-tv. Er wandte sich f\u00fcr die Zukunft gegen an Inzidenzwerten festgemachte Schlie\u00dfungen von Unternehmen, von denen viele im Lockdown keine Perspektive h\u00e4tten. <\/p>\n<p>        &#8222;Wir m\u00fcssen uns gesellschaftlich darauf einrichten, dass mit Impfung und allen anderen Ma\u00dfnahmen es auch k\u00fcnftig eine Virus-Bedrohung gibt und auch Virus-Sterblichkeit gibt&#8220;, sagte der Wirtschaftswissenschaftler. Schlie\u00dflich w\u00fcrden auch andere Gef\u00e4hrdungen von der Gesellschaft hingenommen, &#8222;das muss auch hier m\u00f6glich sein&#8220;. Andernfalls werde es im Herbst oder Winter immer wieder Debatten \u00fcber Schlie\u00dfungen geben. <\/p>\n<p>        H\u00fcther verwies auf das hohe Alter der meisten Corona-Toten, von denen knapp 90 Prozent 70 Jahre oder \u00e4lter seien. Diese Todesf\u00e4lle seien auch durch die bisherige Lockdown-Politik nicht verhindert worden, denn es sei vers\u00e4umt worden, eine Schutzstrategie f\u00fcr Alten- und Pflegeheime zu entwickeln. Die bisherigen Einschr\u00e4nkungen in der Pandemie h\u00e4tten lediglich &#8222;eine weitere Ausbreitung verhindert&#8220;. <\/p>\n<p>        12:24 Uhr<\/p>\n<p>    Slowakei versch\u00e4rft Grenzkontrollen<\/p>\n<p>        Aus Furcht vor einer Ausbreitung ansteckenderer Coronavirus-Varianten hat die Slowakei ihre Grenzkontrollen versch\u00e4rft. Jeder, der in die Slowakei einreise, m\u00fcsse sich 14 Tage lang selbst isolieren, teilte das Gesundheitsministerium des EU-Landes mit. Einige weniger stark genutzte Grenz\u00fcberg\u00e4nge w\u00fcrden vorerst geschlossen. Berufspendler sind von der Quarant\u00e4ne-Pflicht ausgenommen. Sie m\u00fcssen aber beim Grenz\u00fcbertritt einen negativen PCR-Test vorlegen, der h\u00f6chstens 72 Stunden alt ist. &#8222;Das neue Vorgehen an den Grenzen zielt darauf ab, die Ausbreitung neuer Mutationen des Coronavirus zu verhindern&#8220;, erkl\u00e4rte Gesundheitsminister Marek Krajci. Die Slowakei hatte bereits am Montag begonnen, einige \u00dcberg\u00e4nge an der Grenze zu Polen zu schlie\u00dfen. Das Ausw\u00e4rtige Amt in Berlin warnt wegen hoher Infektionszahlen ohnehin vor nicht notwendigen Reisen in die Slowakei.<\/p>\n<p>        12:22 Uhr<\/p>\n<p>    Habeck kritisiert &#8222;eitles Schaulaufen&#8220; bei Corona-Runden<\/p>\n<p>        Gr\u00fcnen-Chef Robert Habeck hat die regelm\u00e4\u00dfigen Konferenzen der Ministerpr\u00e4sidenten mit der Bundeskanzlerin in der Corona-Pandemie kritisiert. &#8222;Die Konferenz der Ministerpr\u00e4sidentinnen ist kein Verfassungsorga&#8220;\u00bb, sagte Habeck beim politischen Aschermittwoch seiner Partei in Berlin. Die Runde k\u00f6nne als koordinierendes Gremium eine Bedeutung haben, sagte Habeck. &#8222;Aber dann muss sie auch koordinieren.&#8220; Sie sollte nach seinen Worten keine B\u00fchne f\u00fcr die ungekl\u00e4rte Machtfrage der Union sein, kein &#8222;eitles Schaulaufen zwischen M\u00fcnchen und D\u00fcsseldorf&#8220;, erkl\u00e4rte er in Anspielung auf CDU-Chef Armin Laschet und den bayerischen Ministerpr\u00e4sidenten Markus S\u00f6der (CSU), die beide als m\u00f6gliche Kanzlerkandidaten der Union gehandelt werden. Das Vertrauen in den F\u00f6deralismus werde durch die Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz &#8222;bittererweise&#8220; eher geschw\u00e4cht als gest\u00e4rkt. Habeck verteidigte die Einschr\u00e4nkungen der Freiheitsrechte in der Corona-Pandemie als &#8222;notwendig, weil wir Leben sch\u00fctzen, weil wir das Gesundheitssystem am Laufen halten wollen&#8220;.<\/p>\n<p>        12:12 Uhr<\/p>\n<p>    Polen: Zahl der Neuinfektionen steigt<\/p>\n<p>        In Polen ist die Zahl der Neuinfektionen nach einem zeitweisen R\u00fcckgang erneut gestiegen und hat den h\u00f6chsten Stand seit mehr als einem Monat erreicht. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Mittwoch verzeichnete Polen 8994 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Im selben Zeitraum starben 279 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus. Polen hat rund 38 Millionen Einwohner. &#8222;Leider beobachten wir, dass sich der Trend zu steigenden Infektionszahlen best\u00e4tigt&#8220;, sagte ein Ministeriumssprecher laut Agentur PAP. <\/p>\n<p>        Polen hatte am vergangenen Freitag Hotels und Skigebiete f\u00fcr eine Testphase von zwei Wochen erneut ge\u00f6ffnet. Daraufhin war es am Wochenende in dem beliebten Wintersportort zu Party-Exzessen gekommen. Fernsehaufnahmen zeigten dicht gedr\u00e4ngte Gruppen von Feiernden, die tanzend und singend durch die Einkaufs- und Vergn\u00fcgungsstra\u00dfe Krupowki zogen. Viele trugen keine Maske. Als Reaktion darauf hat Gesundheitsminister Adam Niedzielski bereits damit gedroht, dass die Regierung die Lockerungen wieder r\u00fcckg\u00e4ngig machen k\u00f6nnte. <\/p>\n<p>        12:04 Uhr<\/p>\n<p>    Tschechische Regierung warnt vor Verschlechterung<\/p>\n<p>        Der tschechische Gesundheitsminister Jan Blatny hat an die Menschen in seinem Land appelliert, sich an die Corona-Schutzma\u00dfnahmen einzuhalten. Es sei eine Anstiegswelle zu beobachten, die sich von Westen kommend nach Osten ausbreite, warnte Blatny. Wenn man der \u00dcbertragung des Virus nicht gemeinsam Einhalt gebiete, werde die Situation &#8222;in zwei bis drei Wochen&#8220; im ganzen Land wie in den Hotspots aussehen, warnte der Mediziner. <\/p>\n<p>        Die Regierung hatte die Bezirke Cheb, Sokolov und Trutnov weitgehend von der Au\u00dfenwelt abgeschottet. Der Minister schloss nicht aus, dass man mit weiteren Hotspots \u00e4hnlich verfahren werde. Das Gesundheitssystem als Ganzes n\u00e4here sich seinem Limit, sagte Blatny. <\/p>\n<p>        Heute meldeten die Beh\u00f6rden 12.486 neue Corona-F\u00e4lle innerhalb von 24 Stunden &#8211; so viele an einem Tag wie seit Anfang Januar nicht mehr. Seit Pandemiebeginn gab es mehr als eine Million nachgewiesene Infektionen und 18.596 Todesf\u00e4lle. <\/p>\n<p>        11:51 Uhr<\/p>\n<p>    Israel erlaubt Impfstoff-Lieferung in den Gazastreifen<\/p>\n<p>        Nach der Blockade einer fr\u00fcheren Lieferung hat Israel f\u00fcr heute die Lieferung von tausend Dosen des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V in den Gazastreifen zugesagt. Die Impfdosen w\u00fcrden von der Pal\u00e4stinensischen Autonomiebeh\u00f6rde im Westjordanland in das andere Pal\u00e4stinensergebiet gebracht, teilte das israelische Verteidigungsministerium der Nachrichtenagentur AFP mit. Daf\u00fcr werde der Grenz\u00fcbergang Eres zwischen Israel und dem Gazastreifen genutzt. <\/p>\n<p>        Anders als im Westjordanland herrscht im Gazastreifen die radikalislamische Hamas. Am Montag hatte Israel eine Impfstoff-Lieferung in den Gazastreifen blockiert, was sowohl bei der Hamas als auch bei der Pal\u00e4stinensischen Autonomiebeh\u00f6rde auf scharfe Kritik stie\u00df. Die Autonomiebeh\u00f6rde rief die Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf, Israel f\u00fcr dieses Vorgehen zu &#8222;verurteilen&#8220; und drang darauf, Israel &#8222;vollst\u00e4ndig zur Verantwortung zu ziehen f\u00fcr die Gefahren&#8220;, die aus der Blockade der Vakzin-Lieferung erw\u00fcchsen. Der Impfstoff ist nach Angaben der Pal\u00e4stinenser f\u00fcr Mitarbeiter in Gesundheitseinrichtungen gedacht. <\/p>\n<p>        11:45 Uhr<\/p>\n<p>    Frankreich verschiebt Regionalwahlen <\/p>\n<p>        Die eigentlich f\u00fcr M\u00e4rz geplanten Regionalwahlen in Frankreich sind wegen der Corona-Pandemie um drei Monate auf Mitte Juni verschoben worden. Das Parlament stimmte einem entsprechenden Gesetzesvorschlag am Dienstag zu. Hintergrund sind vor allem Bedenken, dass sich das Corona-Virus durch Menschenansammlungen in und vor Wahllokalen rasant verbreiten k\u00f6nnte. <\/p>\n<p>        Wahlen werden in Frankreich nur \u00e4u\u00dferst selten verschoben. Wegen der Corona-Krise war jedoch bereits im Fr\u00fchjahr 2020 die zweite Runde der Kommunalwahlen auf Juni verschoben worden. <\/p>\n<p>        11:44 Uhr<\/p>\n<p>    K\u00fcnftige Linke-Chefin: Corona-Krise versch\u00e4rft soziale Spaltung<\/p>\n<p>        Die stellvertretende Linke-Chefin\u00a0Janine Wissler hat die Corona-Politik der Bundesregierung kritisiert und die Forderung ihrer Partei nach einer Verm\u00f6gensabgabe f\u00fcr Million\u00e4re zur Finanzierung der Krisenkosten bekr\u00e4ftigt.\u00a0&#8222;In der Pandemie sitzen wir alle in einem Boot, wird gern gesagt. Ja, das stimmt. Aber die einen rudern wie verr\u00fcckt, andere klammern sich an die Reling und versuchen, nicht \u00fcber Bord zu gehen, w\u00e4hrend es sich andere unter Deck ziemlich gut gehen lassen&#8220;, sagte Wissler, Kandidatin\u00a0f\u00fcr die neue Doppelspitze der Linken im Bund, beim politischen Aschermittwoch.\u00a0 <\/p>\n<p>        Eine einmalige Zahlung von 150 Euro f\u00fcr Hartz-IV-Empf\u00e4nger reiche nicht, betonte Wissler. Stattdessen sei eine einmalige Abgabe f\u00fcr die reichsten 0,7 Prozent der Bev\u00f6lkerung n\u00f6tig. &#8222;Es gibt Geld wie Heu in diesem Land, aber es ist zutiefst ungerecht verteilt&#8220;, sagte Wissler. Die Pandemie versch\u00e4rfe die soziale Ungleichheit weiter. Sie forderte zudem eine R\u00fccknahme der Rente mit 67, ein Recht auf Homeoffice und ein Pandemie-\u00dcberbr\u00fcckungsgeld f\u00fcr Solo-Selbstst\u00e4ndige. <\/p>\n<p>        11:38 Uhr<\/p>\n<p>    Spahn: Britische Virusmutation breitet sich schnell aus<\/p>\n<p>        Die in Gro\u00dfbritannien entdeckte, wohl deutlich ansteckendere Variante des Coronavirus breitet sich nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in Deutschland schnell aus. Nach neuen Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) stieg der Anteil dieser Mutation an den untersuchten positiven Proben binnen zwei Wochen von knapp sechs Prozent auf mehr als 22 Prozent, wie Spahn sagte.<\/p>\n<p>        11:35 Uhr<\/p>\n<p>    Gro\u00dfbritannien infiziert f\u00fcr Studie Freiwillige mit Corona<\/p>\n<p>        F\u00fcr ein besseres Verst\u00e4ndnis des Coronavirus will Gro\u00dfbritannien absichtlich Probanden mit dem Erreger infizieren. Bis zu 90 Freiwillige zwischen 18 und 30 Jahren w\u00fcrden in einer &#8222;sicheren und kontrollierten Umgebung&#8220; dem Virus ausgesetzt, teilte das Wirtschaftsministerium mit. Gesucht w\u00fcrden gesunde, junge Menschen. Die Probanden w\u00fcrden nicht zuvor geimpft, sagte eine Ministeriumssprecherin auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa. Das Projekt soll in den kommenden Wochen starten. Man wolle unter anderem herausfinden, wie das Immunsystem auf das Virus reagiert und wie Infizierte Viruspartikel in die Umgebung abgeben, hie\u00df es. Die Studie werde auch eine zentrale Rolle bei der Entwicklung von Impfstoffen spielen.<\/p>\n<p>        &#8222;Die Sicherheit der Freiwilligen hat Vorrang&#8220;, betonte das Ministerium. Genutzt werde der Corona-Erreger, der seit M\u00e4rz 2020 in Gro\u00dfbritannien auftritt und nicht die weitaus ansteckendere Variante B.1.1.7, die im Herbst in S\u00fcdostengland erstmals aufgetreten war. \u00c4rzte und Wissenschaftler w\u00fcrden die Probanden rund um die Uhr \u00fcberwachen.<\/p>\n<p>        11:31 Uhr<\/p>\n<p>    Pandemierat fordert besseren Schutz f\u00fcr Heimbewohner<\/p>\n<p>        Der \u00c4rztliche Pandemierat der Bundes\u00e4rztekammer hat einen noch besseren Schutz von Pflegeheimbewohnern in der Pandemie angemahnt. &#8222;Bewohner in Senioren- und Pflegeheimen tragen ein besonderes hohes Risiko, schwer an einer Corona-Infektion zu erkranken oder sogar daran zu sterben. Es ist eine zentrale Aufgabe des Krisenmanagements in der Pandemie, diese Menschen besser zu sch\u00fctzen&#8220;, sagte der Pr\u00e4sident der Bundes\u00e4rztekammer, Klaus Reinhardt, zur Vorstellung des zweiten Positionspapiers des Pandemierats. Heime m\u00fcssten daher st\u00e4rker als bisher bei der Umsetzung von Hygienepl\u00e4nen unterst\u00fctzt werden.<\/p>\n<p>        Die Expertengruppe des Pandemierats weist in diesem Zusammenhang auf den lange bekannten Fachkr\u00e4ftemangel in Pflege- und Seniorenheimen hin. Es sei nun geboten, &#8222;eine bedarfsgerechte qualitative und quantitative Personalausstattung der Pflegeeinrichtungen zu definieren, die am tats\u00e4chlichen Versorgungsbedarf der Bewohner orientiert ist&#8220;, fordern die Experten. Bessere Geh\u00e4lter reichten nicht, um die Attraktivit\u00e4t des Pflegeberufs zu steigern. Notwendig seien bessere Arbeitsbedingungen, Ausbildungsanreize und Personalentwicklungskonzepte. Derzeit brauche es pragmatische L\u00f6sungen, um schnell und unb\u00fcrokratisch zus\u00e4tzliche Mitarbeiter zur Infektionspr\u00e4vention zu qualifizieren. <\/p>\n<p>        11:20 Uhr<\/p>\n<p>    Baerbock: Regierung muss entschiedener handeln<\/p>\n<p>        Gr\u00fcnen-Chefin Annalena Baerbock hat der Bundesregierung in der Pandemie mangelnde Entschlossenheit und Zusammenarbeit im Kampf gegen das Coronavirus vorgeworfen. Es fehle an &#8222;anpackendem Zusammenhalt&#8220;, erkl\u00e4rte Baerbock beim politischen Aschermittwoch ihrer Partei in Berlin. Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU)\u00a0und Finanzminister Olaf Scholz\u00a0(SPD) arbeiteten bei den Corona-Hilfen nicht zusammen, bem\u00e4ngelte Baerbock. Allzu oft blieben Zust\u00e4ndigkeiten unklar. &#8222;Wenn das so weitergeht, dann zerm\u00fcrbt uns das alle&#8220;, und zwar nicht nur die Gem\u00fcter, sondern auch das Vertrauen &#8222;in patente Politik&#8220; und staatliche Institutionen. &#8222;Wir m\u00fcssen jetzt endlich raus aus der Politik des Abwartens.&#8220;<\/p>\n<p>                    Die Gr\u00fcnen-Vorsitzenden Robert Habeck und Annalena Baerbock beim digitalen Aschermittwoch ihrer Partei in Berlin<\/p>\n<p>                        Bild: dpa<\/p>\n<p>        11:17 Uhr<\/p>\n<p>    Uni-Klinik M\u00fcnster legt Studie zu Virusmutationen vor<\/p>\n<p>        Laut einer Studie der Uniklinik M\u00fcnster sind rund neun Prozent der in Nordrhein-Westfalen positiv auf das Coronavirus getesteten Proben auf die als ansteckender geltenden Virusmutanten zur\u00fcckzuf\u00fchren. Das teilte das Gesundheitsministerium des Landes mit. F\u00fcr die Studie wurden 933 Proben (Stichtag 27. Januar 2021) ausgewertet, die laut Ministerium weitestgehend als repr\u00e4sentativ f\u00fcr die 53 Kreise des Landes gelten. Nicht alle Kreise konnten allerdings die gew\u00fcnschte Anzahl von f\u00fcnf bis sechs Proben pro 100.000 Einwohner liefern. In 73 Proben wurde die englische Variante B.1.1.7 entdeckt, in f\u00fcnf die Mutante aus S\u00fcdafrika. Die Variante aus S\u00fcdamerika ist nicht vertreten. <\/p>\n<p>        11:11 Uhr<\/p>\n<p>    Scholz fordert klare Festlegung n\u00e4chster \u00d6ffnungsschritte<\/p>\n<p>        Vizekanzler Olaf Scholz hat eine klare Festlegung der n\u00e4chsten \u00d6ffnungsschritte gefordert. &#8222;Wann genau der n\u00e4chste Schritt sein wird, das kann niemand ganz genau sagen&#8220;, sagte der SPD-Kanzlerkandidat beim politischen Aschermittwoch. Das Virus mache da seine eigene Rechnung auf. &#8222;Aber wenn das m\u00f6glich ist, dann sollte klar sein, was die n\u00e4chsten Schritte sind. Das muss jetzt festgelegt werden.&#8220;<\/p>\n<p>        10:58 Uhr<\/p>\n<p>    Bei Grenzkontrollen mehr als 37.000 Menschen \u00fcberpr\u00fcft<\/p>\n<p>        Im Rahmen der Grenzkontrollen zu Tschechien und Tirol hat die Bundespolizei nach Angaben des Bundesinnenministeriums bis Dienstag insgesamt 37.362 Personen kontrolliert. Davon seien 8338 zur\u00fcckgewiesen worden, sagt ein Sprecher des Innenministeriums. &#8222;Die Zahlen zeigen, dass die Ma\u00dfnahmen wirken.&#8220; Die Entwicklung zeige auch, dass sich Reisende auf die Kontrollen einstellen und die Voraussetzungen f\u00fcr die Einreise zunehmend vorliegen, f\u00fcgt er hinzu. &#8222;Das BMI w\u00fcrde es sehr begr\u00fc\u00dfen, wenn sich dieser Trend fortsetzt.&#8220; Am Montag hatte das Verh\u00e4ltnis noch bei 5000 Zur\u00fcckweisungen bei 10.000 Kontrollen gelegen.<\/p>\n<p>        10:56 Uhr<\/p>\n<p>    200 Millionen weitere BioNTech-Impfdosen f\u00fcr EU<\/p>\n<p>        Die Unternehmen BioNTech und Pfizer haben nach eigenen Angaben einen Deal mit der Europ\u00e4ischen Union f\u00fcr die Lieferung weiterer 200 Millionen Dosen ihres Impfstoffs gegen das Coronavirus erzielt. Dies sei eine zus\u00e4tzliche Vereinbarung zu den von der EU bereits bestellten 300 Millionen Dosen. Man gehe davon aus, die 200 Millionen neuen Dosen im laufenden Jahr liefern zu k\u00f6nnen. Etwa 75 Millionen davon sollten im zweiten Quartal kommen. Die Europ\u00e4ische Union k\u00f6nne zudem weitere 100 Millionen Dosen in Auftrag geben. Der BioNTech\/Pfizer-Impfstoff ist der erste, den die EU\u00a0f\u00fcr die Verwendung gegen das Coronavirus zugelassen hat.<\/p>\n<p>        10:39 Uhr<\/p>\n<p>    Draghi: Kampf gegen Pandemie hat h\u00f6chste Priorit\u00e4t<\/p>\n<p>        Der neue italienische Ministerpr\u00e4sident Mario Draghi hat in seiner ersten Rede vor dem Senat den Kampf gegen die Corona-Pandemie zur h\u00f6chsten Priorit\u00e4t seiner Regierung erkl\u00e4rt und um Vertrauen geworben. Er sp\u00fcre den Schmerz derer, die unter dem Wirtschaftseinbruch in Folge der Pandemie litten, sagte Draghi. Er k\u00fcndigte eine Reform des Steuer- und Justizsystems sowie der \u00f6ffentlichen Verwaltung an und warb um Vertrauen f\u00fcr seine Regierung der nationalen Einheit. &#8222;Ohne starke Unterst\u00fctzung des Parlamentes kann die Regierung keinen Erfolg haben&#8220;, sagte der fr\u00fchere EZB-Pr\u00e4sident. Dass die Abgeordneten das Vertrauen aussprechen galt als sicher, da Draghi sich die Unterst\u00fctzung der Parteien von links bis rechts bereits gesichert hat.<\/p>\n<p>        10:35 Uhr<\/p>\n<p>    Scholz beschw\u00f6rt Zusammenhalt in Corona-Krise<\/p>\n<p>        Vizekanzler Olaf Scholz hat den Zusammenhalt der Gesellschaft in der Corona-Krise beschworen. &#8222;Wir brauchen eine Gemeinschaft, die bereit ist, gegen eine so gro\u00dfe Bedrohung zu k\u00e4mpfen&#8220;, betonte der SPD-Kanzlerkandidat in seiner Rede zum politischen Aschermittwoch im bayerischen Vilshofen. Fast alle B\u00fcrger z\u00f6gen mit &#8211; da seien auch keine Belehrungen von Politikern n\u00f6tig. &#8222;Es sind die B\u00fcrger, die daf\u00fcr sorgen, dass es klappt&#8220;, betonte Scholz. Der Finanzminister wies auf die Hilfsprogramme der Bundesregierung etwa zur Stabilisierung der Wirtschaft hin. &#8222;Wir werden bis zum Ende der Krise gegenhalten&#8220;, versprach er.<\/p>\n<p>                    SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz sprach zum politischen Aschermittwoch im niederbayerischen Vilshofen ohne Publikum.<\/p>\n<p>                        Bild: EPA<\/p>\n<p>        10:03 Uhr<\/p>\n<p>    Schneider: Wirtschaft an Kosten f\u00fcr Schnelltests beteiligen<\/p>\n<p>        Der Parlamentarische Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der SPD-Bundestagsfraktion, Carsten Schneider, hat eine Beteiligung der Wirtschaft an den f\u00fcr die B\u00fcrger kostenlosen Corona-Schnelltests gefordert. Die Tests seien entscheidend, um Schulen zu \u00f6ffnen und kulturelles Leben zu erm\u00f6glichen, sagte Schneider den Fernsehsendern RTL und ntv. Doch es gelte, die Arbeitgeber an den Kosten zu beteiligen.\u00a0&#8222;Bisher bezahlen die Arbeitgeber f\u00fcr ihre Arbeitnehmer diese Tests &#8211; und ich finde, das bleibt auch so&#8220;, sagte Schneider. Die Tests kosteten 18 Euro. Derzeit bezahlten Unternehmen wie etwa Versandh\u00e4ndler diese, um ihre Betriebe offen zu halten. &#8222;Es kann ja nicht sein, dass wir die gesamten Kosten sozialisieren, also auf den Staat ziehen&#8220;, sagte Schneider. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte am Dienstag kostenlose Corona-Schnelltests ab dem 1. M\u00e4rz angek\u00fcndigt.<\/p>\n<p>        09:58 Uhr<\/p>\n<p>    Kroatien bem\u00fcht sich um russischen Impfstoff<\/p>\n<p>        Nach Ungarn bem\u00fcht sich Kroatien als zweites EU-Land im Kampf gegen die Corona-Pandemie um den russischen Impfstoff Sputnik V. &#8222;Wir haben diplomatische Kontakte gekn\u00fcpft&#8220;, sagte Gesundheitsminister Vili Beros im \u00f6ffentlich-rechtlichen Fernsehen HRT. &#8222;Es ist nur eine Ausweitung der Anstrengungen der Regierung, allen B\u00fcrgern unentgeltlich einen Impfstoff zur Verf\u00fcgung zu stellen.&#8220; Wichtig seien lediglich zwei Kriterien, f\u00fcgte Beros hinzu: die Wirksamkeit und die Sicherheit. Sputnik V ist derzeit in der EU nicht zugelassen. Die kroatische Arzneimittelbeh\u00f6rde Halmed k\u00f6nne gegebenenfalls eine Notzulassung erteilen. Dies sei nach EU-Recht m\u00f6glich, insbesondere wenn der Impfstoff innerhalb der EU knapp sei. &#8222;Jeder sucht nach seinem eigenen Weg&#8220;, sagte Beros. Der Minister wollte sich nicht n\u00e4her dazu \u00e4u\u00dfern, in welchen Mengen Kroatien den russischen Impfstoff bestellen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>        09:46 Uhr<\/p>\n<p>    Saarland: Lockdown-Werbeverbot f\u00fcr bestimmte Produkte<\/p>\n<p>        Das Saarland hat im Corona-Lockdown ein Werbeverbot f\u00fcr Produkte verh\u00e4ngt, die nicht zum t\u00e4glichen Bedarf geh\u00f6ren. Es gelte mit der neuen Corona-Verordnung des Saarlandes ab dem 22. Februar f\u00fcr alle Handelsbetriebe, die nach dem Schwerpunktprinzip w\u00e4hrend des Lockdowns ohne Einschr\u00e4nkungen ihr Warensortiment anbieten k\u00f6nnten, teilte das saarl\u00e4ndische Gesundheitsministerium mit. Das Saarland ist das erste Bundesland, das ein solches Werbeverbot beschlossen hat. SB-Warenh\u00e4user, Vollsortimentsgesch\u00e4fte, Discounter und Superm\u00e4rkte d\u00fcrften weiter Mischsortimente anbieten und diese &#8211; auch in Form von Aktionsangeboten &#8211; verkaufen. Aber: &#8222;Ein Bewerben \u00fcber das Betriebsgel\u00e4nde hinaus von Warenarten oder Sortimenten, die nicht zum in der Verordnung definierten t\u00e4glichen Gebrauch z\u00e4hlen, ist verboten&#8220;, hie\u00df es in der Mitteilung. Die neue Verordnung ist Saarland ist zun\u00e4chst bis zum 28. Februar in Kraft. Nach vorheriger Mitteilung m\u00fcssen Warenh\u00e4user, die dennoch f\u00fcr ihr Angebot werben, mit einem Bu\u00dfgeld zwischen 1000 und 10.000 Euro rechnen.<\/p>\n<p>        09:38 Uhr<\/p>\n<p>    Schweden: Regierung bereitet m\u00f6glichen Lockdown vor<\/p>\n<p>        Die schwedische Regierung will mit einer neuen Verordnung die M\u00f6glichkeit schaffen, gr\u00f6\u00dfere Teile des \u00f6ffentlichen Lebens zu beschr\u00e4nken. &#8222;Es gibt weiterhin Bedarf, mehrere Ma\u00dfnahmen zu ergreifen, und es kann aktuell werden, Teile der schwedischen Gesellschaft zu schlie\u00dfen&#8220;, sagte Sozialministerin Lena Hallengren. Insgesamt f\u00fcnf Vorschl\u00e4ge zu versch\u00e4rften Corona-Ma\u00dfnahmen werden nun zur Pr\u00fcfung an die Beh\u00f6rden geschickt. Darunter sind die M\u00f6glichkeiten, unter anderem Gesch\u00e4fte, Einkaufspassagen, Restaurants und Fitnessstudios schlie\u00dfen zu k\u00f6nnen. Es sei beunruhigend, dass der R\u00fcckgang der Neuinfektionszahlen abgenommen habe, sagte Hallengren. Es bestehe damit ein konkretes Risiko f\u00fcr eine dritte Infektionswelle. Zu den Vorschl\u00e4gen z\u00e4hlt auch, den Zugang zu gewissen Pl\u00e4tzen zu beschr\u00e4nken. Freizeit- und Tierparks sollen ebenso wie Museen und\u00a0Kunsthallen unter die Verordnung fallen, mit der die Anzahl der\u00a0Besucher begrenzt wird.<\/p>\n<p>        Schweden hatte im Kampf gegen die Ausbreitung des\u00a0Coronavirus von Beginn an eine ganz andere Strategie gew\u00e4hlt als die meisten anderen europ\u00e4ischen Staaten: Statt strikter Corona-Ma\u00dfnahmen entschloss sich das skandinavische EU-Land zu einem Sonderweg mit verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig moderaten Beschr\u00e4nkungen. Mittlerweile sind aber auch in Schweden st\u00e4rkere Einschr\u00e4nkungen eingef\u00fchrt worden, sie sind jedoch nicht so weitgehend wie in Deutschland oder vielen anderen L\u00e4ndern.<\/p>\n<p>        09:24 Uhr<\/p>\n<p>    Bedford-Strohm fordert mehr Impfstoff f\u00fcr arme L\u00e4nder<\/p>\n<p>        Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, hat vor einer humanit\u00e4ren Katastrophe gewarnt, sollten arme L\u00e4nder nicht gerechter an der Verteilung der Corona-Impfungen beteiligt werden. &#8222;Die Impfstoffe sind f\u00fcr die \u00e4rmeren L\u00e4nder der S\u00fcdhalbkugel schlicht unerschwinglich&#8220;, schreibt der bayerische Landesbischof in einem Gastbeitrag f\u00fcr das &#8222;Handelsblatt&#8220;.<\/p>\n<p>        Wenn es zutreffe, dass zwei Drittel der Weltbev\u00f6lkerung bis zu drei Jahre auf eine Impfung warten m\u00fcssen, weil sich die entwickelten L\u00e4nder 80 Prozent des Impfstoffs gesichert haben, sei &#8222;die humanit\u00e4re Katastrophe absehbar&#8220;. Alle politischen und finanziellen Kr\u00e4fte m\u00fcssten mobilisiert werden, um den finanzschwachen L\u00e4ndern zu helfen, eine wirksame Impfstrategie aufzubauen, fordert Bedford-Strohm. Hilfe f\u00fcr diese L\u00e4nder sei &#8222;noch lange nicht in Sicht&#8220;, trotz der Covax-Initiative, die f\u00fcr eine gerechte weltweite Verteilung des Impfstoffs sorgen will.<\/p>\n<p>        09:15 Uhr<\/p>\n<p>    Holetschek gegen Wahlm\u00f6glichkeit beim Impfstoff<\/p>\n<p>        Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat eine Wahlm\u00f6glichkeit f\u00fcr B\u00fcrger beim Corona-Impfstoff abgelehnt. Die drei verf\u00fcgbaren Impfstoffe seien regul\u00e4r zugelassen und wissenschaftlich gepr\u00fcft, sagte der CSU-Politiker im BR. Das gelte auch f\u00fcr den Impfstoff von AstraZeneca.<\/p>\n<p>        Hintergrund sind Berichte \u00fcber Nebenwirkungen nach Impfungen mit dem Wirkstoff des britisch-schwedischen Konzerns. Es herrsche ein Mangel an Impfstoff, sagte Holetschek. Der Impfstoff von AstraZeneca sch\u00fctze vor schweren Verl\u00e4ufen einer Erkrankung. &#8222;AstraZeneca ist ein guter und sicherer Impfstoff&#8220;, sagte Holetschek. &#8222;Wir haben jetzt einfach noch zu wenig Impfstoff. Wir hoffen, dass es mehr wird. Aber jetzt geht es um die Einsch\u00e4tzung der Situation im Moment. Und da stehen die drei zur Verf\u00fcgung, und da ist es eben kein Wunschkonzert&#8220;, betonte der Minister.<\/p>\n<p>        09:09 Uhr<\/p>\n<p>    Scholz: Bund \u00fcbernimmt Kosten f\u00fcr Schnelltests<\/p>\n<p>        Finanzminister Olaf Scholz hat zugesagt, dass der Bund die Finanzierung f\u00fcr die geplanten Gratis-Schnelltests in Apotheken, Testzentren und Praxen \u00fcbernimmt. &#8222;Also da gibt es meine volle Unterst\u00fctzung, und wir werden das auch finanziell wuppen&#8220;, sagte der SPD-Politiker bei einer Veranstaltung der bayerischen SPD. &#8222;Das, glaube ich, k\u00f6nnen wir uns jetzt auch noch leisten.&#8220; Er habe Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) seine Unterst\u00fctzung bereits in der vergangenen\u00a0Woche zugesichert. Spahn hatte angek\u00fcndigt, ab dem 1. M\u00e4rz sollten alle B\u00fcrger kostenlos von geschultem Personal auf das Coronavirus getestet werden k\u00f6nnen. Geplant sind demnach Gratis-Schnelltests in Testzentren, Praxen und Apotheken, mit denen man innerhalb von etwa 15 Minuten ein Ergebnis bekommt.<\/p>\n<p>        09:02 Uhr<\/p>\n<p>    Mehr als die H\u00e4lfte aller Israelis \u00fcber 30 mindestens einmal geimpft<\/p>\n<p>        Mehr als die H\u00e4lfte aller Menschen in Israel \u00fcber 30 Jahren ist mindestens ein Mal gegen das Coronavirus geimpft worden. Dies schrieb Gesundheitsminister Juli Edelstein bei Twitter. Insgesamt wurden seit dem 19. Dezember etwa 4,1 Millionen Erst- und 2,7 Millionen Zweitimpfungen verabreicht. Israel hat rund 9,3 Millionen Einwohner. Rund 30 Prozent davon sind j\u00fcnger als 16 Jahre; diese Gruppe kann vorerst nicht geimpft werden. Zum Vergleich: Deutschland hat etwa neun mal so viele Einwohner wie Israel. Dort erhielten bislang etwa 2,8 Millionen Menschen eine erste und rund 1,5 Millionen auch eine zweite Impfung (Stand 16. Februar).<\/p>\n<p>        Obwohl die t\u00e4glichen Infektionszahlen noch immer sehr hoch liegen, hat die Regierung mit einem schrittweisen Ausstieg aus dem dritten harten Lockdown des Landes begonnen.<\/p>\n<p>        08:51 Uhr<\/p>\n<p>    Bericht: Britische Regierung arbeitet an Lockerungsplan<\/p>\n<p>        Der britische Premierminister Boris Johnson plant einem Zeitungsbericht zufolge einen schrittweisen Ausstieg aus dem Corona-Lockdown und rechnet mit einer R\u00fcckkehr zur Normalit\u00e4t in England bis Juli. Johnson erw\u00e4ge zudem im Rahmen eines gestaffelten \u00d6ffnungsplans, dass Pubs und Restaurants im Mai wieder \u00f6ffnen k\u00f6nnten, berichtet die &#8222;Daily Mail&#8220; weiter. Das Gastgewerbe, der heimische Tourismus und die gesamte Freizeitbranche seien demnach erst im Juli mit einer R\u00fcckkehr zu einem &#8222;weitgehend normalen&#8220; Betrieb an der Reihe. Eine endg\u00fcltige Entscheidung sei aber noch nicht getroffen worden. Johnson will den Kurs aus dem Lockdown am Montag vorlegen.<\/p>\n<p>        08:48 Uhr<\/p>\n<p>    Biden k\u00fcndigt Impfung f\u00fcr alle US-B\u00fcrger bis Ende Juli an<\/p>\n<p>        In den USA sollen sich nach den Worten von Pr\u00e4sident Joe Biden bis Ende Juli alle Menschen gegen das Coronavirus impfen lassen k\u00f6nnen. &#8222;Bis Ende Juli werden wir 600 Millionen Impfdosen haben, genug, um jeden US-B\u00fcrger zu impfen&#8220;, sagte Biden auf einer vom Fernsehsender CNN live \u00fcbertragenen Veranstaltung in Milwaukee im US-Bundesstaat Wisconsin. Der Pr\u00e4sident warb zudem f\u00fcr sein 1,9 Billionen Dollar (1,6 Billionen Euro) schweres Corona-Hilfspaket. Biden hatte zun\u00e4chst angek\u00fcndigt, dass schon im Fr\u00fchjahr genug Impfstoff f\u00fcr alle Menschen in den Vereinigten Staaten erh\u00e4ltlich sein werde. Zuletzt verwies das Wei\u00dfe Haus jedoch auf Probleme bei der Verf\u00fcgbarkeit von Vakzinen sowie bei deren Auslieferung. <\/p>\n<p>        08:46 Uhr<\/p>\n<p>    L\u00f6hne in Deutschland fallen wegen Corona<\/p>\n<p>        Die Arbeitnehmer in Deutschland haben im vergangenen Jahr wegen der Corona-Krise erstmals seit mindestens 2007 weniger verdient. Ihre Bruttomonatsverdienste einschlie\u00dflich Sonderzahlungen sanken um durchschnittlich gut 0,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. &#8222;Die Corona-Krise und der daraus resultierende vermehrte Einsatz von Kurzarbeit hat die gesamtwirtschaftliche Lohnentwicklung im Jahr 2020 stark beeinflusst und f\u00fchrte erstmals seit Beginn der Erhebung im Jahr 2007 zu einem nominalen Verdienstr\u00fcckgang&#8220;, hie\u00df es dazu. Sogar w\u00e4hrend der schweren Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 waren die Verdienste gewachsen, und zwar um 0,2 Prozent.<\/p>\n<p>        Noch gr\u00f6\u00dfer f\u00e4llt der R\u00fcckgang bei den Reall\u00f6hnen aus. Da die Verbraucherpreise 2020 um knapp 0,5 Prozent stiegen, sanken die Reall\u00f6hne damit um durchschnittlich 1,0 Prozent im Vergleich zu 2019. &#8222;Somit mussten die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland im Jahr 2020 anders als zu Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008\/2009 Verdiensteinbu\u00dfen hinnehmen&#8220;, erkl\u00e4rten die Statistiker dazu. Zuvor waren die Reall\u00f6hne sechs Jahre in Folge gestiegen<\/p>\n<p>        07:40 Uhr<\/p>\n<p>    S\u00fcdafrika: Johnson &amp; Johnson-Impfstoffdosen eingetroffen<\/p>\n<p>        S\u00fcdafrika hat die ersten 80.000 Dosen des Corona-Impfstoffs des Pharmakonzerns Johnson &amp; Johnson erhalten. Die Ladung traf laut Regierungsangaben am Dienstagabend auf dem Johannesburger Flughafen ein und soll demn\u00e4chst vorrangig an das Personal des Gesundheitswesens gehen. &#8222;Der Impfstoff wurde von S\u00fcdafrikas Beh\u00f6rde f\u00fcr Gesundheitsprodukte genehmigt&#8220;, teilte das Gesundheitsministerium in einer Erkl\u00e4rung mit. Von dem Impfstoff hat auch die EU-Kommission Mengen f\u00fcr mindestens 200 Millionen Menschen geordert; er muss aber noch zugelassen werden. Das Besondere ist, dass er voraussichtlich nur einmal gespritzt werden muss. <\/p>\n<p>        Laut offiziellen Angaben hat sich der Kap-Staat neun Millionen Dosen dieses Impfstoffs gesichert, nachdem eine zuvor geplante Impfaktion mit dem Pr\u00e4parat von AstraZeneca wegen Zweifeln an dessen Wirksamkeit gegen die im Lande vorherrschende Coronavirus-Variante kurzfristig ausgesetzt worden war. Gesundheitsminister Zweli Mkhize teilte im Kurznachrichtendienst Twitter mit, dass diese Dosen nun der Afrikanischen Union (AU) zur Verteilung an interessierte L\u00e4nder auf dem Kontinent angeboten werden sollen.<\/p>\n<p>        07:37 Uhr<\/p>\n<p>    Chef-Pathologe: Menschen sterben an &#8211; nicht mit Corona<\/p>\n<p>        In den allermeisten F\u00e4llen, in denen mit Corona infizierte Menschen sterben, ist das Virus dem Chef-Pathologen der Uniklinik Augsburg zufolge auch Grund f\u00fcr ihren Tod. &#8222;Die meisten k\u00f6nnten noch leben, wenn sie sich nicht mit dem Coronavirus infiziert h\u00e4tten&#8220;, sagte der Direktor des Instituts f\u00fcr Pathologie und Molekulare Diagnostik, Bruno M\u00e4rkl der &#8222;Augsburger Allgemeinen&#8220;. Das Klinikum hat bereits mehr als 100 verstorbene Covid-19-Patienten obduziert, wie dort best\u00e4tigt wurde. Die Annahme, t\u00f6dliche Verl\u00e4ufe tr\u00e4fen nur \u00e4ltere Menschen mit schweren Vorerkrankungen, die ohnehin bald gestorben w\u00e4ren, &#8222;das sehen wir \u00fcberhaupt nicht&#8220;, sagte M\u00e4rkl der Zeitung. &#8222;Ich w\u00fcnschte, ich k\u00f6nnte diejenigen, die an der Gef\u00e4hrlichkeit lauthals zweifeln, einladen, mir bei einer solchen Obduktion \u00fcber die Schultern zu schauen &#8211; sie w\u00fcrden schnell verstummen.&#8220; Letzten Endes sei es ein &#8222;inneres Ersticken&#8220;, an dem die Patienten sterben. <\/p>\n<p>        07:03 Uhr<\/p>\n<p>    RKI: 7556 Neuinfektionen in Deutschland<\/p>\n<p>        Die Gesundheits\u00e4mter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) innerhalb eines Tages 7556 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Das entspricht einer Sieben-Tage-Inzidenz von 57. Das RKI verzeichnete zudem 560 neue Todesf\u00e4lle binnen 24 Stunden.<\/p>\n<p>        Vor genau einer Woche hatte das RKI 8072 Neuinfektionen und 813 Todesf\u00e4lle gemeldet. In diesen Zahlen waren etwa 600 Nachmeldungen von Neuinfektionen aus Nordrhein-Westfalen enthalten, die am Vortag gefehlt hatten. Die meisten Bundesl\u00e4nder verzeichnen laut RKI weiterhin sinkende Sieben-Tages-Inzidenzen.<\/p>\n<p>        05:33 Uhr<\/p>\n<p>    Britische Corona-Variante in 94 L\u00e4ndern nachgewiesen<\/p>\n<p>        Die zuerst in Gro\u00dfbritannien aufgetretene und besonders ansteckende Variante des Coronavirus ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation in mittlerweile 94 L\u00e4ndern nachgewiesen worden. Die aus S\u00fcdafrika stammende Virus-Variante hat sich demnach bereits auf 46 L\u00e4nder ausgebreitet, bei der zun\u00e4chst in Brasilien und Japan entdeckten Mutante seien es 21 L\u00e4nder. Anzunehmen ist jedoch, dass Varianten wie die britische Mutante B.1.1.7 sich unbemerkt noch weiter ausgebreitet haben, da nicht jede Ansteckung auch entdeckt und entsprechend registriert wird.<\/p>\n<p>        05:19 Uhr<\/p>\n<p>    Belgien warnt vor Impfstoff-F\u00e4lschungen<\/p>\n<p>        Die belgischen Gesundheitsbeh\u00f6rden haben vor dem Kauf vermeintlicher Covid-19-Impfstoffe gewarnt. Bei vermeintlichen Corona-Impfstoffen, die in Onlineshops, Gesch\u00e4ften oder auf der Stra\u00dfe angeboten w\u00fcrden, handele es sich h\u00e4ufig um in Russland gefertigte F\u00e4lschungen, teilte Sabine Stordeur von der belgischen Corona-Task-Force mit. Die einzig sicheren und gepr\u00fcften Impfungen seien in den Impfzentren zu erhalten. <\/p>\n<p>        04:45 Uhr<\/p>\n<p>    Melbourne gibt Ende des Lockdowns bekannt<\/p>\n<p>        Die australische Metropole Melbourne hebt die meisten ihrer wegen der Coronavirus-Pandemie eingef\u00fchrten Einschr\u00e4nkungen auf. Nachdem in den vergangenen 24 Stunden keine Neuinfektionen festgestellt worden seien, w\u00fcrden um Mitternacht fast alle Lockdown-Regeln beendet, sagte der Premierminister von Victoria, Daniel Andrews. Ob wieder Zuschauer zum Tennisturnier Australian Open zugelassen werden, muss noch entschieden werden. Der j\u00fcngste Corona-Ausbruch in der zweitgr\u00f6\u00dften Stadt Australiens war in einem Hotel lokalisiert worden. Der f\u00fcnft\u00e4gige Lockdown war der dritte in der Millionenstadt. <\/p>\n<p>        04:34 Uhr<\/p>\n<p>    Unions-Politiker stellen Lockdown-Beschl\u00fcsse infrage<\/p>\n<p>        In der Unionsfraktion w\u00e4chst nach dem Wirtschaftsgipfel bei Minister Peter Altmaier die Kritik an mangelnden Lockerungs-Perspektiven. &#8222;Eine \u00d6ffnungsstrategie ist \u00fcberf\u00e4llig &#8211; sowohl in der Sache und auch psychologisch gesehen&#8220;, sagt der wirtschaftspolitische Sprecher der Unionsfraktion Joachim Pfeiffer der Zeitung &#8222;Augsburger Allgemeinen&#8220;. Der CDU-Politiker kritisiert den j\u00fcngsten Beschluss der L\u00e4nderregierungschefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, einen Inzidenzwert von 35 anzustreben. Mit Hygienekonzepten seien Handel und Gastronomie nicht die Treiber der Pandemie und k\u00f6nnten heute schon wieder \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>        04:28 Uhr<\/p>\n<p>    Winterwetter: Biden rechnet mit Lieferproblemen bei Vakzinen<\/p>\n<p>        US-Pr\u00e4sident Joe Biden erwartet wegen des extremen Winterwetters in Teilen der USA Verz\u00f6gerungen bei den Corona-Impfstofflieferungen. Man rechne mit Einschr\u00e4nkungen an einem Fedex-Standort in Memphis, Tennessee, sowie bei UPS in Louisville, Kentucky, teilte die US-Regierung mit. An beiden Standorten werden Vakzin-Lieferungen f\u00fcr mehrere US-Staaten abgewickelt. Die Zentren f\u00fcr Krankheitskontrolle und Pr\u00e4vention (CDC)\u00a0und weitere Bundesbeh\u00f6rden arbeiteten daran, die Wetterbedingungen zu analysieren und m\u00f6gliche Auswirkungen auf die Impfstoff-Auslieferung aufzufangen und abzumildern, hie\u00df es. <\/p>\n<p>        04:17 Uhr<\/p>\n<p>    Japan beginnt mit ersten Impfungen<\/p>\n<p>        Weniger als sechs Monate vor den geplanten Olympischen Spielen in Tokio und deutlich sp\u00e4ter als andere L\u00e4nder hat nun auch Japan mit den ersten Impfungen gegen das Coronavirus begonnen. Zuerst soll w\u00e4hrend der Impfkampagne 40.000 Mitarbeitern im Gesundheitswesen das Vakzin des US-Konzerns Pfizer und seines deutschen Partners Biontech gespritzt werden. Darunter sind 20.000 \u00c4rzte und Pfleger, die sich bereiterkl\u00e4rt hatten, an einer Studie \u00fcber m\u00f6gliche Nebenwirkungen teilzunehmen. Weitere 3,7 Millionen Mitarbeiter im Gesundheitswesen sollen die Impfungen im M\u00e4rz erhalten. Von April an sollen dann rund 36 Millionen B\u00fcrger an die Reihe kommen, die \u00e4lter als 65 Jahre sind.<\/p>\n<p>        04:09 Uhr<\/p>\n<p>    Der Liveblog vom Dienstag zum Nachlesen<\/p>\n<p>[ad_2]<br \/>\n <br \/><a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/newsticker\/liveblog-coronavirus-mittwoch-177.html\">\u0421\u0441\u044b\u043b\u043a\u0430 \u043d\u0430 \u0438\u0441\u0442\u043e\u0447\u043d\u0438\u043a <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[ad_1] Liveblog Stand: 17.02.2021 20:19 Uhr UN-Generalsekret\u00e4r Guterres fordert eine fairere Verteilung der Corona-Impfstoffe. AstraZeneca-Impfungen bleiben in Mecklenburg-Vorpommern ausgesetzt.\u00a0Alle Entwicklungen im Liveblog. 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In Flensburg gilt ab Samstag eine AusgangssperreEU wartet noch auf zehn Millionen Impfdosen von Pfizer200 Millionen weitere BioNTech-Impfdosen f\u00fcr EUAnteil britischer Virusmutation in Deutschland bei mehr als 22 ProzentRKI: 7556 Neuinfektionen in Deutschland [&hellip;]","og_url":"https:\/\/hotnewsinworld.com\/de\/liveblog-guterres-kritisiert-impfstoff-verteilung\/","og_site_name":"Hot News in World","article_published_time":"2021-02-17T19:22:22+00:00","author":"hotnewsinworld","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"hotnewsinworld","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"48\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/hotnewsinworld.com\/de\/liveblog-guterres-kritisiert-impfstoff-verteilung\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/hotnewsinworld.com\/de\/liveblog-guterres-kritisiert-impfstoff-verteilung\/"},"author":{"name":"hotnewsinworld","@id":"https:\/\/hotnewsinworld.com\/de\/#\/schema\/person\/83a544fee3543ca6cac3e25ac03a3c2b"},"headline":"Liveblog: ++ Guterres kritisiert Impfstoff-Verteilung ++","datePublished":"2021-02-17T19:22:22+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/hotnewsinworld.com\/de\/liveblog-guterres-kritisiert-impfstoff-verteilung\/"},"wordCount":9666,"commentCount":0,"articleSection":["NEUIGKEITEN"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/hotnewsinworld.com\/de\/liveblog-guterres-kritisiert-impfstoff-verteilung\/#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/hotnewsinworld.com\/de\/liveblog-guterres-kritisiert-impfstoff-verteilung\/","url":"https:\/\/hotnewsinworld.com\/de\/liveblog-guterres-kritisiert-impfstoff-verteilung\/","name":"Liveblog: ++ Guterres kritisiert Impfstoff-Verteilung ++ - Hot News in World","isPartOf":{"@id":"https:\/\/hotnewsinworld.com\/de\/#website"},"datePublished":"2021-02-17T19:22:22+00:00","author":{"@id":"https:\/\/hotnewsinworld.com\/de\/#\/schema\/person\/83a544fee3543ca6cac3e25ac03a3c2b"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/hotnewsinworld.com\/de\/liveblog-guterres-kritisiert-impfstoff-verteilung\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/hotnewsinworld.com\/de\/liveblog-guterres-kritisiert-impfstoff-verteilung\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/hotnewsinworld.com\/de\/liveblog-guterres-kritisiert-impfstoff-verteilung\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/hotnewsinworld.com\/de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Liveblog: ++ Guterres kritisiert Impfstoff-Verteilung ++"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/hotnewsinworld.com\/de\/#website","url":"https:\/\/hotnewsinworld.com\/de\/","name":"Hot News in World","description":"Hot News in World Deutschland","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/hotnewsinworld.com\/de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/hotnewsinworld.com\/de\/#\/schema\/person\/83a544fee3543ca6cac3e25ac03a3c2b","name":"hotnewsinworld","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/dfb5c469893235b3ffc8a5339f3396fccf74700b0e409a20d7c915a0bb844606?s=96&d=mm&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/dfb5c469893235b3ffc8a5339f3396fccf74700b0e409a20d7c915a0bb844606?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/dfb5c469893235b3ffc8a5339f3396fccf74700b0e409a20d7c915a0bb844606?s=96&d=mm&r=g","caption":"hotnewsinworld"},"url":"https:\/\/hotnewsinworld.com\/de\/author\/jacob\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hotnewsinworld.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1008","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hotnewsinworld.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hotnewsinworld.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hotnewsinworld.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hotnewsinworld.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1008"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hotnewsinworld.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1008\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hotnewsinworld.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1008"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hotnewsinworld.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1008"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hotnewsinworld.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1008"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}