{"id":1114,"date":"2021-03-09T23:14:03","date_gmt":"2021-03-09T23:14:03","guid":{"rendered":"https:\/\/hotnewsinworld.com\/de\/liveblog-drei-milliarden-biontech-dosen-bis-2022\/"},"modified":"2021-03-09T23:14:03","modified_gmt":"2021-03-09T23:14:03","slug":"liveblog-drei-milliarden-biontech-dosen-bis-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hotnewsinworld.com\/de\/liveblog-drei-milliarden-biontech-dosen-bis-2022\/","title":{"rendered":"Liveblog: ++ Drei Milliarden BioNTech-Dosen bis 2022 ++"},"content":{"rendered":"<p>[ad_1]<br \/>\n <\/p>\n<p>                    Liveblog<\/p>\n<p>                Stand: 09.03.2021 23:24 Uhr<\/p>\n<p>        BioNTech hat f\u00fcr 2022 bis zu drei Milliarden Impfdosen in Aussicht gestellt. Mecklenburg-Vorpommern hat strenge Einreiseregelungen f\u00fcr Polen beschlossen. Sachsen will die Impfpriorit\u00e4t f\u00fcr das Vogtland aufheben. Alle Entwicklungen vom Dienstag zum Nachlesen.<\/p>\n<p>        Betrugsverdacht bei Corona-Hilfen f\u00fcr FirmenWirtschaftsverb\u00e4nde rufen Unternehmen zu Schnelltests aufItalien bekommt erstes Sputnik-V-Werk in EuropaChina f\u00fchrt digitalen Impfausweis einRKI meldet 4252 Neuinfektionen und 255 Todesf\u00e4lle\u00a0<\/p>\n<p>        23:24 Uhr<\/p>\n<p>        Ende des Liveblogs<\/p>\n<p>        F\u00fcr heute schlie\u00dfen wir den Liveblog. Vielen Dank f\u00fcr Ihr Interesse!<\/p>\n<p>        22:52 Uhr<\/p>\n<p>        BioNTech stellt f\u00fcr 2022 bis zu drei Milliarden Impfdosen in Aussicht<\/p>\n<p>        Der Impfstoffhersteller BioNTech stellt f\u00fcr den Fall einer entsprechenden Nachfrage eine deutliche Steigerung der Produktion mit seinem US-Partner Pfizer in Aussicht. Im Jahr 2022 k\u00f6nne die Kapazit\u00e4t f\u00fcr drei Milliarden Corona-Impfdosen erreicht werden, sagte BioNTech-Chef Ugur Sahin der Nachrichtenagentur Bloomberg. Das h\u00e4nge aber auch von der Nachfrage ab und davon, ob etwa Auffrisch-Impfungen ben\u00f6tigt w\u00fcrden. Drei Milliarden Dosen w\u00e4ren nochmals 50 Prozent mehr als die f\u00fcr 2021 geplanten zwei Milliarden Einheiten. <\/p>\n<p>        21:54 Uhr<\/p>\n<p>        Estland versch\u00e4rft Einschr\u00e4nkungen<\/p>\n<p>        Estlands Regierung versch\u00e4rft angesichts eines Anstiegs der Corona-Infektionen die Einschr\u00e4nkungen zur Eind\u00e4mmung der Pandemie. Nach den Oberschulen m\u00fcssen nun auch die Grundschulen auf Online-Unterricht umstellen. Zudem d\u00fcrfen nur noch Gesch\u00e4fte, die dringend ben\u00f6tigte Waren anbieten, \u00f6ffnen. Restaurants d\u00fcrfen nur noch Speisen zum Abholen anbieten. Schwimmb\u00e4der, Kinos, Saunen und Kasinos sind bereits geschlossen.<\/p>\n<p>        21:13 Uhr<\/p>\n<p>        Chile mit weltweit schnellster Impfkampagne<\/p>\n<p>        Chile ist das Land mit den weltweit meisten gegen das Coronavirus geimpften Menschen pro einhundert Einwohnern und hat Israel damit \u00fcberholt. &#8222;Heute haben wir einen neuen Grund, stolz zu sein: Chile hat den ersten Platz im weltweiten Ranking der verabreichten Dosen pro 100 Einwohnern eingenommen&#8220;, schrieb die Regierung auf Twitter, nachdem die Daten des Statistikportals &#8222;Our World in Data&#8220; bekanntgeworden waren. Demnach hat Chile im Durchschnitt der vergangenen sieben Tage 1,08 Dosen am Tag pro einhundert Einwohnern geimpft, in Israel waren es 1,03. Insgesamt sind bislang mehr als 21 Prozent der chilenischen Bev\u00f6lkerung geimpft.<\/p>\n<p>        20:31 Uhr<\/p>\n<p>        Engp\u00e4sse bei Impfstoff-Bestandteilen<\/p>\n<p>        Der beispiellose Bedarf und die Produktion der Corona-Impfstoffe bringt die Industrie an ihre Kapazit\u00e4tsgrenzen. &#8222;Impfstoffhersteller und Zulieferer berichten zunehmend \u00fcber Engp\u00e4sse bei Roh- und Verpackungsmaterial und Ausr\u00fcstung&#8220;, berichtete die Denkfabrik Chatham House. Sie hatte ein Treffen mit Vertretern der Industrie, von Verb\u00e4nden und der UN-Impfinitiative Covax organisiert, um L\u00f6sungen zu suchen. In einem Strategiepapier, das bei dem Treffen diskutiert wurde, hei\u00dft es, gr\u00f6\u00dfere Produktionsmengen seien durch Effizienzsteigerungen in den bestehenden Fabriken, dem Umbau bestehender Fabriken f\u00fcr die Herstellung der neuen Stoffe und den Bau neuer Fabriken n\u00f6tig. Auch stehen ddie Pharmafirmen unter Druck, die Patente der von ihnen entwickelten Corona-Impfstoffe vor\u00fcbergehend auszusetzen. Damit sollen mehr Firmen in aller Welt in die Lage versetzt werden, die Impfstoffe zu produzieren. S\u00fcdafrika und Indien sind Vorreiter dieser Forderung in der Welthandelsorganisation (WTO). Die L\u00e4nder mit ans\u00e4ssigen Pharmafirmen lehnen das ab, ebenso die Pharmaindustrie.<\/p>\n<p>        20:22 Uhr<\/p>\n<p>        \u00d6sterreich will Lockerungsschritte in Vorarlberg testen<\/p>\n<p>        Das \u00f6sterreichische Bundesland Vorarlberg wird kommende Woche zur Testregion f\u00fcr Corona-Lockerungen. Von Montag an sollen dort Gastronomie, Veranstaltungen und Jugendsport unter vielen Auflagen wieder m\u00f6glich werden, k\u00fcndigte Landeschef Markus Wallner an. In dem kleinen westlichen Bundesland steht die Sieben-Tages-Inzidenz bei 73, weit unter dem \u00f6sterreichweiten Wert von 184. &#8222;Von dieser Lage heraus kann man gut begr\u00fcnden, einen verantwortungsvollen Schritt zu setzen&#8220;, sagte Wallner nach Verhandlungen mit der Regierung in Wien. &#8222;Aber die Eigenverantwortung ist auch gefragt&#8220;, so Wallner. Mit Zutrittstests, Abstand, Masken, Besucherregistrierung und Schutzkonzepten sollen Ansteckungen vermieden werden. <\/p>\n<p>        20:02 Uhr<\/p>\n<p>        EU will digitalen Impfpass bis zum Sommer anbieten<\/p>\n<p>        Die EU-Kommission will bis zum Sommer einen europ\u00e4ischen Impfpass entwickelt zu haben. &#8222;Das w\u00fcnschen wir uns alle&#8220;, sagte Vizepr\u00e4sidentin Margrethe Vestager dem &#8222;Handelsblatt&#8220;. &#8222;Denn es ist extrem wichtig &#8211; f\u00fcr uns alle, um wieder aufatmen zu k\u00f6nnen. Gerade die Tourismusbranche hat einen unglaublich heftigen Schlag abbekommen. Die Situation ist ernst, vor allem Frauen sind betroffen.&#8220; Die Daten f\u00fcr den Impfpass sollten so privat wie m\u00f6glich bleiben, sagte Vestager. Gleichzeitig solle man diesen nutzen k\u00f6nnen, wo man wolle. Ziel sei au\u00dferdem nicht nur, den Impfstatus nachweisen zu k\u00f6nnen, sondern auch negative Corona-Tests.<\/p>\n<p>        20:00 Uhr<\/p>\n<p>        Pal\u00e4stinensische Krankenh\u00e4user \u00fcberf\u00fcllt<\/p>\n<p>        Die pal\u00e4stinensischen Krankenh\u00e4user im Westjordanland sind nach Beh\u00f6rdenangaben teilweise \u00fcberbelegt. Einige Kliniken seien zu mehr als einhundert Prozent ausgelastet und einige Intensivstationen mit Corona-Patienten vollst\u00e4ndig belegt, sagte Ministerpr\u00e4sident Mohammed Schtajjeh. In mehreren pal\u00e4stinensischen St\u00e4dten wurden zuletzt Lockdowns angeordnet, um die Pandemie einzud\u00e4mmen.<\/p>\n<p>        19:55 Uhr<\/p>\n<p>        Britische Regierung: Kein Exportverbot f\u00fcr Impfstoffe<\/p>\n<p>        Die britische Regierung hat mit deutlichen Worten einer \u00c4u\u00dferung von EU-Ratspr\u00e4sident Charles Michel zu einer angeblichen Sperre f\u00fcr Impfstoff-Exporte aus ihrem Land widersprochen. &#8222;Die britische Regierung hat nicht einmal den Export einer einzigen Covid-19-Impfung blockiert&#8220;, teilte ein Regierungssprecher mit. Alle Verweise auf ein britisches Export-Verbot oder jegliche Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr Impfstoffe seien komplett falsch.<\/p>\n<p>        Michel hatte zuvor in seinem Newsletter das Programm zur Impfstoffbeschaffung der EU-Kommission verteidigt. Behauptungen, die EU betreibe Impf-Nationalismus seien schockierend, schrieb er. Beispielsweise stamme der gr\u00f6\u00dfte Teil des in Israel verabreichten Impfstoffs aus Belgien. Die EU habe nie aufgeh\u00f6rt zu exportieren. Anders sei das in den USA\u00a0und Gro\u00dfbritannien. &#8222;Das Vereinigte K\u00f6nigreich und die Vereinigten Staaten haben eine regelrechte Sperre verh\u00e4ngt f\u00fcr den Export von Impfstoffen oder Impfstoff-Komponenten, die auf ihrem Gebiet produziert werden&#8220;, schrieb Michel.<\/p>\n<p>        19:52 Uhr<\/p>\n<p>        Babis und Orban wollen sich in Israel \u00fcber Impfungen informieren<\/p>\n<p>        Die Regierungschefs Tschechiens und Ungarns reisen in dieser Woche nach Israel, um sich \u00fcber die dortige Corona-Impfkampagne zu informieren. Wie die Regierung in Prag mitteilte, ist ein Treffen von Ministerpr\u00e4sident Andrej Babis und seinem ungarischen Kollegen Viktor Orban mit dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanyahu geplant.\u00a0Israel z\u00e4hle zu den f\u00fchrenden L\u00e4ndern im Technologiebereich und sein ein &#8222;traditioneller Partner&#8220; Tschechiens, erkl\u00e4rte Babis. &#8222;Ich denke, es wird ein sehr n\u00fctzlicher Besuch werden.&#8220; Unter anderem wolle er ein Impfzentrum in Jerusalem besuchen, f\u00fcgte er hinzu. Orbans Sprecher Bertalan Havasi sagte der ungarischen Nachrichtenagentur MTI, er rechne mit einer &#8222;engeren Zusammenarbeit im Kampf gegen das Coronavirus&#8220; als Ergebnis des Dreier-Gipfels.<\/p>\n<p>        Die israelische Corona-Impfkampagne gilt als eine der erfolgreichsten der Welt. Bereits rund 40 Prozent der Bev\u00f6lkerung des Landes haben beide der f\u00fcr eine vollst\u00e4ndige Immunisierung notwendigen Dosen des BioNTech\/Pfizer-Impfstoffs erhalten. In der vergangenen Woche hatten Israel, D\u00e4nemark und \u00d6sterreich die Gr\u00fcndung einer Impfstoff-Allianz angek\u00fcndigt, deren Ziel die Kooperation bei der Produktion k\u00fcnftiger Corona-Impfstoffe ist. Babis bekundete bereits sein Interesse am Beitritt Tschechiens zu der Allianz.<\/p>\n<p>        19:38 Uhr<\/p>\n<p>        Bericht: Japans Regierung gegen ausl\u00e4ndische Olympia-Zuschauer<\/p>\n<p>        Die japanische Regierung soll einem Medienbericht zufolge den Ausschluss ausl\u00e4ndischer Zuschauer von den Olympischen und Paralympischen Spielen in Tokio beschlossen haben. Die Nachrichtenagentur Kyodo bezieht sich dabei auf nicht n\u00e4her genannte Quellen mit Kenntnis der Entscheidung. Hintergrund sei die Verbreitung des Coronavirus. <\/p>\n<p>        Die Regierung, die nationalen Organisatoren, das Internationale Olympische Komitee und weitere Beteiligte haben demnach eine Videokonferenz f\u00fcr die kommende Woche anberaumt. Organisationschefin Seiko Hashimoto hatte bereits Anfang M\u00e4rz eine Entscheidung in dieser Frage bis zum Ende des Monats angek\u00fcndigt. Ob japanische Fans bei den Spielen in den Arenen dabei sein d\u00fcrfen und inwiefern die Zuschauerzahl begrenzt werden soll, ist noch offen.<\/p>\n<p>                    Olympia in Tokio: Wegen der andauernden Pandemie k\u00f6nnten die Wettk\u00e4mpfe im Sommer ohne ausl\u00e4ndische Zuschauerinnen und Zuschauer stattfinden. <\/p>\n<p>                        Bild: AP<\/p>\n<p>        19:23 Uhr<\/p>\n<p>         Soziologe: Unterklasse hat erh\u00f6htes Risiko<\/p>\n<p>        Der deutsche Soziologe Oliver Nachtwey kritisiert fehlende Forschung in Deutschland zum sozialen Status von Corona-Infizierten. &#8222;Es gibt in Deutschland ausgezeichnete soziologische Forschungen zu den Folgen der Pandemie. Aber auf staatlicher Seite wei\u00df und kommuniziert man viel zu wenig \u00fcber die Sozialstruktur der Infektionen&#8220;, sagte der Professor f\u00fcr Sozialstrukturanalyse an der Universit\u00e4t Basel der &#8222;S\u00fcddeutschen Zeitung&#8220;. <\/p>\n<p>        &#8222;Schlie\u00dflich m\u00fcsste man dann ja zugeben, dass Deutschland eine Klassengesellschaft ist und Menschen aus der Unterklasse ein h\u00f6heres Infektionsrisiko haben&#8220;, so Nachtwey. Er sieht darin eine bewusste Verschleierung. &#8222;Es wird permanent versucht, jegliches Klassenbewusstsein aus dem \u00f6ffentlichen Bewusstsein herauszuhalten &#8211; die Statistik ist ein Mittel dazu.&#8220; Dabei sei klar, dass die Corona-Risiken &#8222;dramatisch ungleich verteilt&#8220; seien. <\/p>\n<p>        &#8222;Der Angestellte kann ins Homeoffice gehen, die Verk\u00e4uferin muss im vollen Laden stehen, mein Essen wurde mir gerade vom migrantischen Uber-Fahrer gebracht&#8220;, sagte Nachtwey. Die unteren Klassen h\u00e4tten sehr gro\u00dfe Einkommens- und Gesundheitsrisiken. &#8222;Und sie haben weniger Ressourcen sich zu wehren, weniger Mitbestimmungsrechte, keine Gewerkschaften oder Betriebsr\u00e4te.&#8220; <\/p>\n<p>        19:18 Uhr<\/p>\n<p>        H\u00f6heres Risiko in Lebensmittelindustrie und Landwirtschaft<\/p>\n<p>        Nicht nur \u00c4ltere oder Menschen mit Vorerkrankungen sollten gezielt vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus gesch\u00fctzt werden, sondern auch Angeh\u00f6rige bestimmter Berufsgruppen. Diese Auffassung vertrat die Frankfurter Virologin Sandra Ciesek im NDR-Podcast &#8222;Das Coronavirus-Update&#8220;. Die Direktorin des Instituts f\u00fcr Medizinische Virologie am Universit\u00e4tsklinikum Frankfurt verwies daf\u00fcr auf eine Preprint-Studie aus San Francisco. <\/p>\n<p>        Wissenschaftler hatten daf\u00fcr die Daten von mehr als 10.000 an Covid-19 Verstorbener aus Kalifornien im berufst\u00e4tigen Alter nach Beruf und Ethnie durchsucht. Das h\u00f6chste Risiko hatten Mitarbeiter der Lebensmittelindustrie und der Landwirtschaft. Danach folgten Transport und Logistik, Baugewerbe und Fabriken. Von der ethnischen Zugeh\u00f6rigkeit her hatten Latinos das h\u00f6chste Risiko.<\/p>\n<p>        Auch in Deutschland habe man gro\u00dfe Ausbr\u00fcche in solchen Berufen gesehen, sagte Ciesek. Dort arbeiteten oft Menschen, die extra f\u00fcr diese Arbeiten nach Deutschland k\u00e4men und hier zum Teil in Gruppenunterk\u00fcnften lebten. &#8222;Das zeigt noch mal, wie wichtig es ist, dass es f\u00fcr diese Berufsgruppen gute Konzepte gibt, auch gute Teststrategien&#8220;, sagte Ciesek. Wichtig sei auch, &#8222;dass man gut aufkl\u00e4rt, dass die Impfquote in diesen Berufen nicht zu niedrig ist, um das Infektionsgeschehen effizient eind\u00e4mmen zu k\u00f6nnen&#8220;. <\/p>\n<p>        18:25 Uhr<\/p>\n<p>        Braun dr\u00e4ngt auf kurzfristige App-L\u00f6sung<\/p>\n<p>        Der Chef des Bundeskanzleramtes, Helge Braun, hat sich f\u00fcr eine schnelle Entscheidung f\u00fcr eine Corona-Kontaktverfolgungsl\u00f6sung wie die Luca-App stark gemacht. Ein m\u00f6glicher Start der zus\u00e4tzlichen App k\u00f6nnte beispielsweise zum 22. M\u00e4rz erfolgen, wenn in manchen Regionen die Au\u00dfengastronomie wieder ge\u00f6ffnet werde, sagte der CDU-Politiker auf einer Veranstaltung des Softwarekonzerns Microsoft. <\/p>\n<p>        Braun betonte, der Bund sei bereit, die Infrastruktur (Backend) f\u00fcr eine digitale Vernetzung der Gesundheits\u00e4mter in Deutschland zu finanzieren. Bei den diskutierten den Kontaktverfolgungs-Apps wollte sich Braun aber nicht ausdr\u00fccklich auf das von vielen Politikern favorisierte Luca-System festlegen. Die App-L\u00f6sung m\u00fcsse &#8222;hinreichend kleinteilig sein&#8220;, um etwa bei einer Gro\u00dfveranstaltung in einem Stadion zu verhindern, dass bei einem Infektionsfall 30.000 Besucher dem Gesundheitsamt gemeldet werden. <\/p>\n<p>        18:23 Uhr<\/p>\n<p>        Mecklenburg-Vorpommern versch\u00e4rft Einreiseregeln f\u00fcr Polen<\/p>\n<p>        Mecklenburg-Vorpommern hat die bundesweit strengsten Einreiseregelungen f\u00fcr Menschen aus dem Nachbarland Polen beschlossen. Sie sollen in Kraft treten, wenn das Nachbarland zum Corona-Hochrisikogebiet erkl\u00e4rt wird. Dann m\u00fcssen Grenzpendler alle 48 Stunden einen negativen Corona-Test vorlegen, sagte der Vorpommern-Staatssekret\u00e4r Patrick Dahlemann nach einer Kabinettssitzung in Schwerin. Schnelltestzentren sollen noch in dieser Woche an den Grenz\u00fcberg\u00e4ngen Ahlbeck und Linken in Betrieb genommen werden. <\/p>\n<p>        Mit den Ma\u00dfnahmen bereite sich die Landesregierung auf eine m\u00f6gliche Einstufung Polens als Hochrisikogebiet vor. Im Landkreis Vorpommern-Greifswald gebe es gegenw\u00e4rtig sinkende Infektionszahlen, in ganz Polen hingegen stiegen sie. Dahlemann sagte, Mecklenburg-Vorpommern habe jetzt die strengste Testpflicht aller Bundesl\u00e4nder. Sie seien auch strenger als die Bundeseinreiseverordnung. <\/p>\n<p>        18:03 Uhr<\/p>\n<p>        New York weitet Kreis der Impfberechtigten aus<\/p>\n<p>        Angesichts der an Fahrt aufnehmenden Corona-Impfkampagne in den USA weitet der Bundesstaat New York den Kreis der Berechtigten f\u00fcr die Immunisierung aus. Von diesem Mittwoch an d\u00fcrfen sich alle B\u00fcrger \u00fcber 60 Jahre mit einem der drei zur Verf\u00fcgung stehenden Mittel impfen lassen, wie Gouverneur Andrew Cuomo mitteilte. Eine Woche sp\u00e4ter sollen weitere Gruppen von sogenannten lebenswichtigen Arbeitern folgen, darunter Hausmeister. <\/p>\n<p>        Die Zulassung des Impfstoffs des US-Konzerns Johnson &amp; Johnson gab der Kampagne in den USA zuletzt einen weiteren Schub. In New York sollen deswegen mehrere Impfzentren nun rund um die Uhr arbeiten. In den Vereinigten Staaten haben bereits knapp ein Viertel aller Erwachsenen mindestens eine Dosis erhalten &#8211; dies entspricht rund 60 Millionen Menschen. In der Altersgruppe \u00fcber 65 Jahren sind bereits etwa 60 Prozent mit mindestens einer Dosis geimpft. <\/p>\n<p>        18:02 Uhr<\/p>\n<p>        Rewe will allen Besch\u00e4ftigten kostenlose Tests bieten<\/p>\n<p>        Der Rewe-Konzern will seinen mehr als 250.000 Besch\u00e4ftigten in Deutschland schnellstm\u00f6glich kostenlose Corona-Selbsttests zur Verf\u00fcgung stellen. Rewe unterst\u00fctze damit die Test-Strategie von Bund und L\u00e4ndern, sagt Konzernchef Lionel Souque. Zu dem K\u00f6lner Konzern geh\u00f6ren neben der Supermarktkette Rewe unter anderem auch der Discounter Penny, die Toom-Baum\u00e4rkte und die DER Touristik. <\/p>\n<p>        17:32 Uhr<\/p>\n<p>        Betrugsverdacht bei Corona-Hilfen f\u00fcr Unternehmen<\/p>\n<p>        Die Bundesregierung hat Hinweise auf Betrugsversuche bei den Corona-Staatshilfen f\u00fcr Unternehmen. Es bestehe &#8222;in einigen F\u00e4llen der Verdacht, dass unrechtm\u00e4\u00dfig staatliche Hilfsgelder erschlichen wurden&#8220;, teilten Wirtschafts- und Finanzministerium auf einer Internetseite zu den unterschiedlichen Corona-Hilfen mit. &#8222;Die zust\u00e4ndigen Stellen haben bereits Ermittlungen aufgenommen&#8220;, hie\u00df es dort. Die Abschlagszahlungen wurden daher vorl\u00e4ufig gestoppt, wie das Wirtschaftministerium best\u00e4tigte. <\/p>\n<p>        Die H\u00f6he des Schadens war zun\u00e4chst nicht bekannt, das Wirtschaftsministerium f\u00fcr eine Stellungnahme zun\u00e4chst nicht zu erreichen. Seit Beginn der Coronakrise wurden nach Angaben des Ministeriums bereits mehr als 86 Milliarden Euro Staatshilfen f\u00fcr die Wirtschaft bewilligt. Allein f\u00fcr die sogenannte \u00dcberbr\u00fcckungshilfe III, die seit dem 10. Februar beantragt werden kann, wurden demnach Abschlagszahlungen in einer H\u00f6he von mehr als 650,7 Millionen Euro ausgezahlt. <\/p>\n<p>        17:29 Uhr<\/p>\n<p>        Unions-Politikerin bezweifelt Scholz-Impfziel<\/p>\n<p>        Die CDU-Gesundheitspolitikerin Karin Maag \u00e4u\u00dfert Zweifel an dem von Bundesfinanzminister Olaf Scholz in Aussicht gestellte Ziel von bis zu zehn Millionen Impfungen pro Woche im zweiten Quartal. &#8222;Wir werden nicht bis zu zehn Millionen Menschen pro Woche impfen k\u00f6nnen&#8220;, sagte Maag der &#8222;Bild&#8220;. Zugleich zeigt sich die gesundheitspolitische Sprecherin der Union aber zuversichtlich, dass &#8222;bis August&#8220; jeder ein Impfangebot bekommen k\u00f6nne. Voraussetzung sei, dass die Hersteller die zugesagten Impfdosen auch lieferten. <\/p>\n<p>        17:23 Uhr<\/p>\n<p>        Reiseausgaben der Deutschen um \u00fcber die H\u00e4lfte eingebrochen<\/p>\n<p>        Der deutsche Reisemarkt ist im\u00a0Corona-Jahr historisch eingebrochen, die Pandemie hat dem jahrelangen Anstieg der Urlaubsausgaben ein Ende bereitet. 2020 sanken die Reiseausgaben hierzulande um 54 Prozent auf 31,9 Milliarden Euro, wie der Deutsche Reiseverband (DRV) am Dienstag mitteilte. Der Umsatz von Reiseb\u00fcros und -veranstaltern brach demnach um rund 65 Prozent auf 12,5 Milliarden Euro ein. <\/p>\n<p>        &#8222;Die Reisewirtschaft ist von Corona gezeichnet und beendet das Touristikjahr mit deutlichen Verlusten, obwohl das Jahr vielversprechend begonnen hatte&#8220;, erkl\u00e4rte der DRV. Zahlreiche Unternehmen der Branche k\u00e4mpften um ihr wirtschaftliches \u00dcberleben: &#8222;Sie haben seit fast einem Jahr kaum etwas, was sie verkaufen k\u00f6nnen. Damit sind auch die fast drei Millionen Arbeitspl\u00e4tze, die die Tourismuswirtschaft bietet, in Gefahr.&#8220; <\/p>\n<p>        17:15 Uhr<\/p>\n<p>        Maskenaff\u00e4re: SPD fordert von Union sch\u00e4rfere Regeln<\/p>\n<p>        Als Konsequenz aus der Maskenaff\u00e4re um zwei fr\u00fchere Unionsabgeordnete fordert die SPD von der Union eine Versch\u00e4rfung bestehender Regeln. &#8222;Die Maskenaff\u00e4re bei der Union muss rechtliche Konsequenzen haben, so wie wir sie seit langem schon von unserem Koalitionspartner fordern&#8220;, sagte SPD-Fraktionschef Rolf M\u00fctzenich den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. CDU-Chef Armin Laschet forderte derweil Unionspolitiker auf, &#8222;reinen Tisch&#8220; zu machen. <\/p>\n<p>        &#8222;Es geht eben nicht nur um Aufarbeitung der Einzelf\u00e4lle und auch nicht um interne Complianceregeln im Sinne einer Art Selbstverpflichtung, wie sie die Union plant&#8220;, sagte SPD-Fraktionschef M\u00fctzenich. Die SPD wolle dar\u00fcber mit der Union noch in dieser Woche sprechen. Er forderte eine Versch\u00e4rfung beim Lobbyregister, eine Ausweitung der Anzeigepflichten bei Nebent\u00e4tigkeiten sowie h\u00e4rte Strafen bei Bestechung und Bestechlichkeit im Parlament.<\/p>\n<p>        17:07 Uhr<\/p>\n<p>        Niedersachsen: Impfung von Gruppe 2 ab Ende M\u00e4rz<\/p>\n<p>        Niedersachsen will nach Angaben von Gesundheitsministerin Daniela Behrens Ende M\u00e4rz, Anfang April damit beginnen, Menschen aus der zweiten Priorisierungsgruppe zu impfen. Bis dahin solle die Impfung der Seniorinnen und Senioren, die 80 Jahre oder \u00e4lter sind, abgeschlossen sein, sagte Behrens in Hannover. Bislang seien in Niedersachsen rund 700.000 Dosen der zugelassenen Corona-Impfstoffe verabreicht worden, sagte die stellvertretende Leiterin des Corona-Krisenstabs, Claudia Schr\u00f6der. <\/p>\n<p>        In den Altenpflegeheimen stehe der Impfprozess kurz vor dem Abschluss, alle Bewohner und Mitarbeitenden in den Einrichtungen h\u00e4tten eine Erstimpfung erhalten, rund 90 Prozent von ihnen bereits die zweite Dosis. Ihre Impftermine k\u00f6nnten sich die Berechtigten der Gruppe zwei demn\u00e4chst \u00fcber die Impfhotline oder das Portal holen, sagte ein Ministeriumssprecher. Einen genauen Zeitpunkt, ab wann das m\u00f6glich sein werde, nannte er nicht. Die \u00d6ffnung des Terminmanagementsystems werde derzeit vorbereitet. <\/p>\n<p>        17:05 Uhr<\/p>\n<p>        Razzia in drei Arztpraxen wegen Masken-Attesten<\/p>\n<p>        Erneut hat es in Bayern eine Polizeirazzia in Arztpraxen im Zusammenhang mit m\u00f6glicherweise falschen Coronamasken-Attesten gegeben. Rund 20 Beamte h\u00e4tten zwei Praxen in Kempten und eine im Landkreis Oberallg\u00e4u durchsucht, berichtete die Polizei. &#8222;Die Staatsanwaltschaft Kempten f\u00fchrt ein Ermittlungsverfahren gegen insgesamt vier \u00c4rztinnen und \u00c4rzte im Alter zwischen 40 und 66 Jahren.&#8220; <\/p>\n<p>        Die Ermittler vermuten, dass die Mediziner unrichtige Gesundheitszeugnisse ausgestellt haben, damit ihre Patienten keine Masken tragen m\u00fcssen. Solche Atteste sind insbesondere bei den Gegnern der Corona-Vorschriften begehrt. Bereits in der Vergangenheit ist die Kripo gegen \u00c4rzte wegen \u00e4hnlicher Vorw\u00fcrfe vorgegangen. Unter anderem wurde die Praxis eines Mediziners im oberbayerischen Landkreis Landsberg durchsucht. Auch in Oberfranken, Mittelfranken und Niederbayern hatte es schon Razzien in Praxen gegeben. <\/p>\n<p>        17:00 Uhr<\/p>\n<p>        Barei\u00df: Hausarzt-Impfungen verbessern Tourismus-Perspektive<\/p>\n<p>        Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung sieht mit Blick auf die geplante Einbindung der Haus\u00e4rzte in die Corona-Impfungen eine verbesserte Perspektive f\u00fcr die Tourismusbranche. &#8222;Ab April und Mai werden die Impfungen rasant nach oben gehen. Ich denke, dass sp\u00e4testens im Mai, Juni und in den Reisemonaten im Sommer sehr viele Menschen geimpft sind, auch die Risikogruppen&#8220;, sagte Staatssekret\u00e4r Thomas Barei\u00df (CDU) im ARD-Mittagsmagazin. Durch die Impfungen werde &#8222;jede Woche wieder sicherer&#8220;, f\u00fcgte er hinzu. <\/p>\n<p>                    Thomas Barei\u00df, Bundes-Tourismusbeauftragter CDU, zur Perspektive der Tourismusbranche<br \/>\n                    mittagsmagazin, 9.3.2021<\/p>\n<p>        Zudem sollen laut Barei\u00df die erweiterten Testm\u00f6glichkeiten, darunter der von der Bundesregierung bereitgestellte kostenlose w\u00f6chentliche Schnelltest, auch f\u00fcr weitere Sicherheit im Tourismus sorgen. Die &#8222;Grundlage des Reisens&#8220; k\u00f6nne durch Tests gew\u00e4hrleistet werden, daher erwarte er eine Perspektive f\u00fcr ein &#8222;schrittweises \u00d6ffnen der Reisebranche&#8220; bei der n\u00e4chsten Bund-L\u00e4nder-Konferenz am 22. M\u00e4rz.<\/p>\n<p>        17:02 Uhr<\/p>\n<p>        Gesetzliche Krankenkassen rutschen 2020 tiefer ins Minus<\/p>\n<p>        Die gesetzlichen Krankenkassen sind im vergangenen Jahr auch angesichts der Corona-Krise tiefer ins Minus gerutscht. Insgesamt wurde ein Defizit von 2,65 Milliarden Euro ausgewiesen, wie das Bundesgesundheitsministerium nach vorl\u00e4ufigen Zahlen mitteilte. Im Jahr 2019 hatte das Minus bei 1,5 Milliarden Euro gelegen. Beim Gesundheitsfonds als Geldsammel- und Verteilstelle der Kassen stand jetzt ein Defizit von 3,49 Milliarden Euro. <\/p>\n<p>        Minister Jens Spahn (CDU) sagte, die Corona-Pandemie habe auch die Entwicklung der Bilanzen im vergangenen Jahr gepr\u00e4gt. Die Zahlen zeigten zugleich, dass es durch einen zus\u00e4tzlichen Bundeszuschuss und den Abbau von Finanzreserven gelungen sei, dass Beitragszahler und Arbeitgeber nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig belastet worden seien. Die Beitr\u00e4ge stabil zu halten, sei auch Ziel mit Blick auf das laufende Jahr. <\/p>\n<p>        16:42 Uhr<\/p>\n<p>        Kreml weist Vorwurf der Desinformationskampagne \u00fcber US-Impfstoffe zur\u00fcck<\/p>\n<p>        Der Kreml hat Vorw\u00fcrfe, er leite eine Desinformationskampagne gegen Corona-Impfstoffe aus den USA, als &#8222;absurd und unbegr\u00fcndet&#8220; zur\u00fcckgewiesen. &#8222;Russland hat und wird sich nie an solchen Informationskampagnen gegen andere Impfstoffe beteiligen&#8220;, erkl\u00e4rte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow in Moskau. &#8222;Wir waren immer dagegen, Themen im Zusammenhang mit dem Impfstoff in irgendeiner Weise zu politisieren.&#8220;\u00a0 <\/p>\n<p>        Das US-Au\u00dfenministerium hatte dem russischen Geheimdienst vorgeworfen, \u00fcber vier Websites falsche Informationen \u00fcber zwei in den USA zugelassene Corona-Impfstoffe zu verbreiten, um russischen Impfstoffen einen Vorteil zu verschaffen.\u00a0 <\/p>\n<p>        16:24 Uhr<\/p>\n<p>        Bitkom-Umfrage: Kaum jemand will wieder in ein Gro\u00dfraumb\u00fcro<\/p>\n<p>        Die meisten B\u00fcroangestellten in Deutschland m\u00f6chten nach der Corona-Krise an einem festen Arbeitsplatz in den Firmenr\u00e4umen sitzen &#8211; aber kaum jemand will ins Gro\u00dfraumb\u00fcro. Das geht aus einer repr\u00e4sentativen Umfrage unter 1500 Erwerbst\u00e4tigen ab 16 Jahren hervor, die der Digitalverband Bitkom vorstellte. Demnach m\u00f6chte nur ein Prozent der Besch\u00e4ftigten mit Schreibtischarbeit mit f\u00fcnf oder mehr Kollegen im Raum arbeiten. <\/p>\n<p>        38 Prozent der befragten Berufst\u00e4tigen, &#8222;die zumindest teilweise vom Schreibtisch aus arbeiten&#8220;, w\u00fcnschen sich laut Bitkom ein Einzelb\u00fcro. 27 Prozent pr\u00e4ferieren einen festen Arbeitsplatz in einem B\u00fcro mit zwei bis vier Mitarbeitern. 17 Prozent wollen am liebsten am sogenannten Shared Desk arbeiten, also ihren Arbeitsplatz im Unternehmen frei w\u00e4hlen k\u00f6nnen. Und zw\u00f6lf Prozent wollen den Angaben zufolge auch nach der Pandemie komplett auf den klassischen B\u00fcroarbeitsplatz verzichten und ausschlie\u00dflich im Homeoffice oder mobil arbeiten. <\/p>\n<p>                    Laut einer Bitkom-Umfrage m\u00f6chten die wenigsten Menschen nach der Corona-Krise wieder in einem Gro\u00dfraumb\u00fcro arbeiten.<\/p>\n<p>                        Bild: dpa<\/p>\n<p>        16:21 Uhr<\/p>\n<p>        Merkel fordert von Firmen Umsetzung von Schnelltest-Angeboten<\/p>\n<p>        Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat einen Appell der deutschen Wirtschaft zu mehr Corona-Schnelltests in den Betrieben begr\u00fc\u00dft, pocht aber auch auf breite Umsetzung. &#8222;Wir erwarten, dass wirklich substanziell die Wirtschaftsunternehmen daran teilnehmen&#8220;, sagte sie. <\/p>\n<p>        Die Teststrategie sei &#8222;ein Muss f\u00fcr die M\u00f6glichkeit von \u00d6ffnungen&#8220; und eine Br\u00fccke bis zu Impfungen gr\u00f6\u00dferer Bev\u00f6lkerungsteile. Merkel betonte, sie k\u00f6nne nur alle einzelnen Unternehmen aufrufen, sich dem Appell anzuschlie\u00dfen. Anfang April solle eine erste \u00dcberpr\u00fcfung der Beteiligung vorliegen. Die Regierung werde dann sehr genau anschauen, was herausgekommen sei. <\/p>\n<p>        Die Spitzenverb\u00e4nde der deutschen Wirtschaft hatten sich zuvor zu einer &#8222;vor\u00fcbergehenden substanziellen Ausweitung&#8220; von Coronatests in Unternehmen bekannt &#8211; allerdings auf freiwilliger Basis. Man appelliere an die Betriebe, ihren Besch\u00e4ftigten Selbsttests und wo m\u00f6glich auch Schnelltests mit geschultem Personal anzubieten, teilten die Verb\u00e4nde BDA, BDI, DIHK und ZDH mit.<\/p>\n<p>        16:18 Uhr<\/p>\n<p>        Schufa: Viele Solo-Selbstst\u00e4ndige und Kleinstfirmen in Bedr\u00e4ngnis<\/p>\n<p>        Die wirtschaftliche Lage vieler Solo-Selbstst\u00e4ndiger und Kleinstunternehmen in der Corona-Krise ist laut einer Umfrage angespannt. Die H\u00e4lfte der Solo-Selbstst\u00e4ndigen und mehr als 40 Prozent der Kleinstunternehmen rechneten dieses Jahr mit weniger Umsatz als 2019, ergab eine Befragung der Auskunftei Schufa. Zugleich erwartet demnach aber auch weit mehr als ein Viertel der Befragten 2021 Umsatzsteigerungen. <\/p>\n<p>        Gemessen an der vergangenen Befragung im Herbst habe sich das Bild getr\u00fcbt, hie\u00df es. So sei die Unzufriedenheit mit der finanziellen Lage vor allem bei Solo-Selbstst\u00e4ndigen von 50 auf 60 Prozent weiter gestiegen. Die H\u00e4lfte der befragten Kleinunternehmen gab an, dass es schwerfallen werde, die Geh\u00e4lter ihrer Besch\u00e4ftigten zu bezahlen. <\/p>\n<p>        16:14 Uhr<\/p>\n<p>        Erste Museen in Berlin \u00f6ffnen unter strengen Auflagen<\/p>\n<p>        Nach coronabedingter Schlie\u00dfung \u00f6ffnen in Berlin mehrere Museen wieder unter Auflagen. Ab dem 16. M\u00e4rz k\u00f6nnen die Nationalgalerie, die James-Simon-Galerie, das Neue Museum, das Pergamonmuseum, das Panorama auf der Museumsinsel Berlin sowie das Museum Europ\u00e4ischer Kulturen am Museumsstandort Dahlem wieder besucht werden. Die G\u00e4stezahl ist aber limitiert, wie die Staatlichen Museen zu Berlin mitteilten. Weitere Museen sollen am 1. April folgen. Tickets f\u00fcr vorher festgelegte Zeitfenster seien ausschlie\u00dflich online buchbar. <\/p>\n<p>        In den Museen finden bis auf weiteres keine Veranstaltungen statt. Die Buchung von F\u00fchrungen und Anmeldung von Gruppen seien ebenfalls nicht m\u00f6glich, hie\u00df es. DGB: Arbeitgeber m\u00fcssen Kosten f\u00fcr Tests tragen<\/p>\n<p>        Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) pocht auf kostenlose Corona-Tests f\u00fcr Arbeitnehmer. DGB-Chef Reiner Hoffmann begr\u00fc\u00dfte den Appell der Wirtschaftsverb\u00e4nde an Unternehmen, das Testangebot auszuweiten. &#8222;Allerdings darf es nicht bei Appellen bleiben: Arbeitnehmer brauchen Sicherheit&#8220;, so Hoffmann. &#8222;Besch\u00e4ftigten, die in Pr\u00e4senz arbeiten, m\u00fcssen kostenlose Tests angeboten werden. Die Kosten f\u00fcr die Tests m\u00fcssen vom Arbeitgeber getragen werden.&#8220;<\/p>\n<p>                    Die ersten Museen in Berlin \u00f6ffnen wieder ab dem 16. M\u00e4rz.<\/p>\n<p>                        Bild: dpa<\/p>\n<p>        15:48 Uhr<\/p>\n<p>        Kaum Corona-Test-Kontrollen bei Einreisen <\/p>\n<p>        Nur bei einem Bruchteil der aus dem Ausland einreisenden Personen wird kontrolliert, ob ein negatives Corona-Testergebnis vorliegt. Das zeigen Recherchen des ARD-Politikmagazins Report Mainz.  <\/p>\n<p>        15:35 Uhr<\/p>\n<p>        Wieder mehr Neuansteckungen in der Schweiz<\/p>\n<p>        In der Schweiz zeigt der Trend bei den Neuinfektionen seit Mitte Februar wieder nach oben. Zur\u00fcckzuf\u00fchren sei das auf ansteckendere Virus-Varianten, wie das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit mitteilt. Diese sind demnach inzwischen f\u00fcr mehr als 70 Prozent der neuen Ansteckungen verantwortlich, vor allem die in Gro\u00dfbritannien erstmals nachgewiesene Mutation. <\/p>\n<p>        15:27 Uhr<\/p>\n<p>        Trend wegen Corona: Mehr E-Books verkauft<\/p>\n<p>        Die Deutschen haben im Corona-Jahr 2020 wegen wochenlang geschlossener Buchl\u00e4den deutlich mehr E-Books gekauft: Der Absatz stieg um 10,8 Prozent im Vorjahresvergleich von 32,4 auf 35,8 Millionen verkaufte Exemplare, der Umsatz um 16,2 Prozent, wie der B\u00f6rsenverein des Deutschen Buchhandels mitteilte. <\/p>\n<p>        Das Wachstum setzte im Fr\u00fchjahr mit Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland ein, flachte aber zum Ende des Jahres trotz erneut gr\u00f6\u00dferer Einschr\u00e4nkungen wieder ab. Die Zahl der K\u00e4uferinnen und K\u00e4ufer von E-Books wuchs leicht um 3,3 Prozent auf rund 3,8 Millionen, wie der Verein weiter mitteilte. Der Umsatzanteil von E-Books am Publikumsbuchmarkt stieg unterm Strich von 5,0 Prozent auf 5,9 Prozent. <\/p>\n<p>        15:17 Uhr<\/p>\n<p>        Sachsen will Impfpriorit\u00e4t f\u00fcr Vogtland aufheben<\/p>\n<p>        Angesichts hoher Infektionszahlen sollen sich in K\u00fcrze im\u00a0Vogtland alle Einwohner ab 18 Jahren gegen das Coronavirus impfen lassen k\u00f6nnen. Das k\u00fcndigte Sachsens Gesundheitsministerin Petra K\u00f6pping (SPD) in Dresden nach einer Kabinettssitzung an. <\/p>\n<p>        Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nach Angaben des Robert Koch-Instituts in dem Landkreis aktuell bei 251,3. K\u00f6pping bat aber darum, dass nun nicht alle gleich losst\u00fcrmten. Man brauche noch ein paar Tage Zeit, um die Ma\u00dfnahme umzusetzen. <\/p>\n<p>        14:58 Uhr<\/p>\n<p>        Kliniken im Westjordanland an Kapazit\u00e4tsgrenze<\/p>\n<p>        Nach einem deutlichen Anstieg der Corona-Infektionen haben die Krankenh\u00e4user im Westjordanland nach Angaben der Pal\u00e4stinensischen Autonomiebeh\u00f6rde ihre Kapazit\u00e4tsgrenzen erreicht. Ministerpr\u00e4sident Mohammed Schtaje sagte bei einer Kabinettssitzung, die Kliniken seien zu hundert Prozent ausgelastet. Die Intensivstationen seien sogar \u00fcberbelegt. <\/p>\n<p>        Schtaje k\u00fcndigte den Aufbau weiterer Corona-Stationen in den Krankenh\u00e4usern an. Die Zahl der Infektionen nimmt seit einigen Wochen stark zu. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Ramallah wurden am heutigen Dienstag 1693 neue F\u00e4lle verzeichnet. Auf den Intensivstationen wurden 155 Menschen behandelt, davon wurden 39 beatmet. <\/p>\n<p>        Strenge Restriktionen hatten zu Jahresbeginn noch f\u00fcr einen R\u00fcckgang gesorgt. Das Gesundheitsministerium f\u00fchrt den Anstieg vor allem auf die zuerst in Gro\u00dfbritannien entdeckte Variante des Virus zur\u00fcck. Im Westjordanland leben etwa vier Millionen Menschen. Davon sind nur sehr wenige geimpft. <\/p>\n<p>        14:52 Uhr<\/p>\n<p>        Hotels und Gastst\u00e4tten: 25 Prozent erw\u00e4gen laut Umfrage Betriebsaufgabe<\/p>\n<p>        Der Hotel- und Gastst\u00e4ttenverband Dehoga sieht in der von Bund und L\u00e4ndern in Aussicht gestellten \u00d6ffnung der Au\u00dfengastronomie keine &#8222;echte Perspektive&#8220; f\u00fcr die Branche. Damit k\u00f6nnten Firmen nicht wirtschaftlich arbeiten, viele Betriebe h\u00e4tten auch gar keinen Au\u00dfenbereich. In einer Dehoga-Umfrage geben gut 72 Prozent der Unternehmen an, um ihre Existenz zu bangen. Knapp 25 Prozent ziehen demnach konkret eine Betriebsaufgabe in Erw\u00e4gung.<\/p>\n<p>        14:46 Uhr<\/p>\n<p>        R-Wert bei 1,0 &#8211; D\u00e4nemark lockert Corona-Ma\u00dfnahmen<\/p>\n<p>        In D\u00e4nemark sieht die Regierung dank einer Stabilisierung der Corona-Lage Spielraum f\u00fcr mehr Lockerungen. Der R-Wert liege nun bei 1,0 und das bedeute, dass das Infektionsgeschehen nicht zunehme, teilt Gesundheitsminister Magnus Heunicke auf Twitter mit. <\/p>\n<p>    Damit haben wir die Grundlage f\u00fcr eine weitere kontrollierte \u00d6ffnung.<\/p>\n<p>        Trotz der j\u00fcngsten Lockerungen habe sich die Lage nicht verschlechtert, obwohl die als infekti\u00f6ser geltende britische Virusvariante inzwischen bei etwa 80 Prozent aller positiven Tests gefunden worden sei. <\/p>\n<p>        Die Reproduktionszahl (R-Wert) gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter ansteckt. Liegt der R-Wert \u00fcber eins, kann es zu einem verst\u00e4rkten und sogar exponentiellen Wachstum der Ansteckungen kommen, liegt er darunter, schw\u00e4cht sich die Epidemie ab.<\/p>\n<p>        13:58 Uhr<\/p>\n<p>        Eilantr\u00e4ge gegen Schlie\u00dfung von L\u00e4den abgelehnt<\/p>\n<p>        Das Oberverwaltungsgericht Sachsen-Anhalt hat zwei Eilantr\u00e4ge gegen die Schlie\u00dfung von Gesch\u00e4ften wegen der Corona-Pandemie abgelehnt. Zwei Inhaberinnen von L\u00e4den mit sogenanntem Mischsortiment hatten geklagt, weil sie im Gegensatz zu gro\u00dfen Verbraucherm\u00e4rkten nicht \u00f6ffnen durften. Es sei nicht einsehbar, dass sie nicht \u00f6ffnen d\u00fcrften, w\u00e4hrend M\u00e4rkte ge\u00f6ffnet seien, die neben der elementaren Grundversorgung auch Elektroartikel und andere Konsumg\u00fcter anb\u00f6ten, hatten die Kl\u00e4gerinnen laut Gericht argumentiert. Das Gericht wies die Eilantr\u00e4ge per Beschluss am 5. M\u00e4rz zur\u00fcck (Az.: 3 R 20\/21). <\/p>\n<p>        Die Ladeninhaberinnen hatten erkl\u00e4rt, dass die Schlie\u00dfung ihrer Gesch\u00e4fte im Kampf gegen die Epidemie nutzlos sei und sie in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht seien. Sie w\u00fcrden in ihren Grundrechten der Berufs- und Eigentumsfreiheit verletzt. Au\u00dferdem werde gegen den Gleichheitsgrundsatz versto\u00dfen, wenn andere L\u00e4den \u00f6ffnen d\u00fcrften. <\/p>\n<p>        Die Richter stellten fest, dass das \u00d6ffnungsverbot erforderlich gewesen sei, um das Ziel der Vermeidung von neuen Infektionsketten und damit verbunden der Eind\u00e4mmung einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus zu erreichen. Die Annahme der Antragstellerinnen, wonach Ladengesch\u00e4fte mit Mischsortimenten keinen Beitrag zur Verbreitung des Coronavirus leisteten, trifft nach Meinung der Juristen vermutlich nicht zu. Es sei zudem davon auszugehen, dass mildere Ma\u00dfnahmen nicht in mindestens gleichem Ma\u00dfe geeignet w\u00e4ren, die Ausbreitung der Pandemie zu vermindern. <\/p>\n<p>        13:48 Uhr<\/p>\n<p>        Wiener Neustadt bereitet sich auf Corona-Testpflicht bei Ausreise vor<\/p>\n<p>        Der ab Mittwoch von Corona-Ausreiseh\u00fcrden betroffene Ort Wiener Neustadt in\u00a0\u00d6sterreich bereitet sich intensiv darauf vor.\u00a0Die rund 50 Kilometer von Wien entfernte Stadt mit 45.000 Einwohnern\u00a0ist die erste gr\u00f6\u00dfere Kommune in \u00d6sterreich, f\u00fcr die wegen der hohen Zahl an Corona-Infektionen eine Testpflicht bei Ausreise besteht. &#8222;Wir bauen die Testkapazit\u00e4ten massiv aus, um zu gew\u00e4hrleisten, dass jeder, der einen Test braucht, auch einen bekommt&#8220;, sagte Stadtsprecher Thomas Iwanschitz. <\/p>\n<p>        Bis sp\u00e4testens Freitag sollen 15.000 Tests pro Tag f\u00fcr Pendler\u00a0und G\u00e4ste\u00a0m\u00f6glich sein. Polizei und rund 300 Soldaten sollen stichprobenartig Ausfallstra\u00dfen und den Bahnhof kontrollieren. Bei Nichteinhaltung der Vorgaben drohen Strafen. Die Sieben-Tage-Inzidenz in\u00a0Wiener Neustadt liegt aktuell bei 536. Bei einem Wert von 400 m\u00fcssen Regionen in \u00d6sterreich eine Testpflicht bei Ausreise einf\u00fchren. Bisher betraf das unter anderem Mayrhofen im Zillertal oder Radstadt am Dachstein.\u00a0<\/p>\n<p>                    Blick auf den leeren Hauptplatz in Wiener Neustadt. Angesichts einer H\u00e4ufung von Corona-F\u00e4llen und einer Sieben-Tage-Inzidenz von 536 muss fortan ein negativer Corona-Test vorgewiesen werden, um ausreisen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>                        Bild: picture alliance \/ ROBERT JAEGER<\/p>\n<p>        13:29 Uhr<\/p>\n<p>        Zahl der Corona-Intensivpatienten sinkt wieder<\/p>\n<p>        Die Zahl der im Krankenhaus behandelten Corona-Intensivpatienten ist nach einem Anstieg am Montag wieder gesunken. Das Register der Deutschen Interdisziplin\u00e4ren Vereinigung f\u00fcr Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) verzeichnet am Mittag 2776 Patienten. Am Montag waren es 2857, am vergangenen Samstag 2746. <\/p>\n<p>        12:47 Uhr<\/p>\n<p>        Wirtschaft will Schnelltests in Unternehmen ausweiten<\/p>\n<p>        Die Spitzenverb\u00e4nde der deutschen\u00a0Wirtschaft haben eine &#8222;vor\u00fcbergehende substanzielle Ausweitung&#8220; von Corona-Tests in Unternehmen angek\u00fcndigt &#8211; allerdings auf freiwilliger Basis.  Die vier Spitzenverb\u00e4nde von Arbeitgebern, Handwerk, Industrie sowie der Industrie- und Handelskammern appellieren &#8222;an die Unternehmen, ihren Besch\u00e4ftigten Selbsttests, und wo dies m\u00f6glich ist, Schnelltests anzubieten, um Infektionen fr\u00fchzeitig zu erkennen&#8220;. <\/p>\n<p>        &#8222;Die deutschen Unternehmen stehen umfassend zu ihrer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung und wollen auch weiterhin einen wichtigen Beitrag zur Pandemiebek\u00e4mpfung und zum Bev\u00f6lkerungsschutz leisten&#8220;, hei\u00dft es in der Erkl\u00e4rung. <\/p>\n<p>        Die aufrufenden Verb\u00e4nde repr\u00e4sentierten Unternehmen mit mehr als 90 Prozent der 30 Millionen sozialversicherungspflichtig Besch\u00e4ftigten im privaten Sektor, hei\u00dft es in einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung der Verb\u00e4nde. <\/p>\n<p>        12:31 Uhr<\/p>\n<p>        Rekordumsatz f\u00fcr Gartenbranche<\/p>\n<p>        Viele Haushalte haben in Zeiten von\u00a0Homeoffice und Reisebeschr\u00e4nkungen mehr Geld f\u00fcr Garten und Balkon ausgegeben. Die deutsche Gartenbaubranche konnte ihre urspr\u00fcnglichen Erwartungen im\u00a0Corona-Jahr 2020 nach vorl\u00e4ufigen Zahlen deutlich \u00fcbertreffen. Mit einem Umsatzplus von mehr als 9 Prozent h\u00e4tten die Betriebe &#8222;einen vermutlich auf lange Sicht nicht zu schlagenden Rekordumsatz von rund 20,7 Milliarden Euro&#8220; erzielt, teilte der Industrieverband Garten (IVG) in\u00a0D\u00fcsseldorf mit. <\/p>\n<p>                    Die Gartenbaubranche hat 2020 einen Rekordumsatz von 20,7 Milliarden Euro erzielt.<\/p>\n<p>                        Bild: dpa<\/p>\n<p>        Gro\u00dfer Gewinner waren den Angaben zufolge Bau- und Heimwerkerm\u00e4rkte, deren Umsatz mit Pflanzen und Gartenger\u00e4ten um 16,5 Prozent zulegte. Mehr als ein\u00a0Viertel (27,1 Prozent) des Gesamtumsatzes der Branche entfalle inzwischen auf die Baum\u00e4rkte. Traditionelle G\u00e4rtnereien und der Blumenfachhandel h\u00e4tten dagegen nur hoch einen Marktanteil von 13,7 Prozent. <\/p>\n<p>        12:29 Uhr<\/p>\n<p>        Sterbef\u00e4lle im Februar drei Prozent unter Schnitt der Vorjahre<\/p>\n<p>        Die Sterbefallzahlen in Deutschland haben im Februar drei Prozent unter dem Durchschnitt der Vorjahre gelegen. Laut einer am Dienstag ver\u00f6ffentlichten Hochrechnung des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden starben im vergangenen Monat insgesamt 81.746 Menschen. Das waren 2632 weniger als im Februar der Jahre 2017 bis 2020. <\/p>\n<p>        Nachdem bereits in der dritten Februarwoche die Sterbef\u00e4lle erstmals seit l\u00e4ngerem wieder unter den Schnitt der Vorjahre gefallen waren, setzte sich dieser Trend in der letzten Februarwoche fort. In der Woche vom 22. bis 28. Februar lagen die Sterbef\u00e4lle um elf Prozent unter dem Vierjahresdurchschnitt. Weiter sanken auch die Covid-19-Todesf\u00e4lle. In der sechsten Kalenderwoche wurden dem Robert-Koch-Institut (RKI) demnach 666 Todesf\u00e4lle weniger gemeldet als in der Vorwoche. <\/p>\n<p>        Auch insgesamt gingen die Sterbef\u00e4lle weiter zur\u00fcck. Die sogenannte \u00dcbersterblichkeit sank Anfang Februar in allen Bundesl\u00e4ndern. In der ersten Februarwoche lagen in keinem Bundesland die Sterbefallzahlen laut den aktuellsten Daten noch um mehr als 30 Prozent \u00fcber dem Durchschnitt der Vorjahre. <\/p>\n<p>        12:22 Uhr<\/p>\n<p>        \u00c4rzte kritisieren Spahn wegen Chaos bei Schnelltests<\/p>\n<p>        Mit kostenlosen Schnelltests und mehr Tempo beim Impfen will die Regierung die Corona-Krise bew\u00e4ltigen. Doch es hapert gewaltig: Die Kassen\u00e4rzte monieren ein &#8222;Testchaos&#8220;, die Impfkommission, dass die Impfverordnung missachtet werde.<\/p>\n<p>        12:02 Uhr<\/p>\n<p>        Staatsanwaltschaft leitet \u00dcberpr\u00fcfungsverfahren gegen L\u00f6bel ein<\/p>\n<p>        Nach fragw\u00fcrdigen Gesch\u00e4ften mit Corona-Masken hat die Staatsanwaltschaft Mannheim ein \u00dcberpr\u00fcfungsverfahren gegen den bisherigen Mannheimer CDU-Bundestagsabgeordneten Nikolas L\u00f6bel eingeleitet. Dies teilte die Beh\u00f6rde dem &#8222;Mannheimer Morgen&#8220; mit. Zudem seien mehrere Anzeigen gegen L\u00f6bel eingegangen, wie ein Gerichtssprecher der Nachrichtenagentur dpa best\u00e4tigte. Nun werde gepr\u00fcft, ob ein hinreichender Anfangsverdacht zur Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegeben ist. <\/p>\n<p>        L\u00f6bels Firma soll Provisionen von rund 250.000 Euro kassiert haben, weil sie Kaufvertr\u00e4ge \u00fcber Corona-Schutzmasken zwischen einem baden-w\u00fcrttembergischen Lieferanten und zwei Privatunternehmen in Heidelberg und Mannheim vermittelt hat. Nach heftiger Kritik trat L\u00f6bel am Montag aus der CDU aus und zog sich auch umgehend aus dem Parlament zur\u00fcck. Neben L\u00f6bel ist auch der Abgeordnete Georg N\u00fc\u00dflein \u00fcber die Masken-Aff\u00e4re gestolpert. <\/p>\n<p>        11:58 Uhr<\/p>\n<p>        L\u00e4nder wollen Starttag f\u00fcr Impfen in Praxen bestimmen<\/p>\n<p>        Die Gesundheitsminister von Bund und L\u00e4ndern wollen an diesem Mittwoch den genauen Zeitpunkt f\u00fcr den Start der Corona-Impfungen in Deutschlands Hausarztpraxen bestimmen. Am Montag hatte sich die Gesundheitsministerkonferenz bereits auf den Zeitraum Anfang April geeinigt. Bei einer Schalte der Fachminister an diesem Mittwoch solle es auch darum gehen, wie die erwarteten Impfstoffdosen auf die Impfzentren und die Praxen verteilt werden, wie die Nachrichtenagentur dpa in Berlin aus Kreisen der Gesundheitsminister erfuhr.\u00a0 <\/p>\n<p>        Wie am Vortag verlautete, soll der Impfstoff auf dem von anderen Impfstoffen bekannten Weg \u00fcber Gro\u00dfhandel\u00a0und Apotheken in die Praxen kommen. Der b\u00fcrokratische Aufwand f\u00fcr die Arztpraxen soll\u00a0auf ein Minimum reduziert werden. Die Impfzentren sollen vorerst bestehen bleiben.\u00a0Vereinbarte Termine dort sollen erhalten bleiben. Laut Bundesgesundheitsministerium wurden am Montag in Deutschland\u00a0215.422 Corona-Impfdosen verabreicht. 2,55 Millionen Personen seien vollst\u00e4ndig, also mit zwei Impfdosen, gesch\u00fctzt. Das sind\u00a03,1 Prozent der Bev\u00f6lkerung. Insgesamt haben\u00a05,35 Millionen Personen mindestens eine Impfdosis erhalten. <\/p>\n<p>        11:53 Uhr<\/p>\n<p>        Britischer Berater: Impfung bringt Todesf\u00e4lle nicht auf null<\/p>\n<p>        In Gro\u00dfbritannien werden nach Einsch\u00e4tzung des Epidemiologen und Regierungsberaters Chris Whitty trotz der Impfung die Infektionsf\u00e4lle wieder zunehmen. Auch Todesf\u00e4lle durch Covid-19 lie\u00dfen sich trotz der Impfkampagne nicht vermeiden, sagte der Chief Medical Officer vor Abgeordneten. Er ruft zu Vorsicht bei der Wiederer\u00f6ffnung nach dem Lockdown auf, denn dies wirke sich darauf aus, wann und wie stark sich das Virus erneut verbreite. <\/p>\n<p>        &#8222;Alle Modellrechnungen deuten darauf hin, dass es einen weiteren Anstieg geben wird&#8220;, sagte Whitty. Das werde die Menschen betreffen, die entweder nicht geimpft wurden oder bei denen der Impfstoff nicht gewirkt habe. Einige von ihnen m\u00fcssten ins Krankenhaus, und einige von ihnen w\u00fcrden sterben. &#8222;Das Verh\u00e4ltnis von Infektionsf\u00e4llen zu Todesf\u00e4llen wird infolge der Impfung sinken, aber leider nicht auf null.&#8220; <\/p>\n<p>        11:48 Uhr<\/p>\n<p>        Spahn will Kooperation mit Bundestagsverwaltung zu Masken-Deals<\/p>\n<p>        Gesundheitsminister Jens Spahn strebt eine Zusammenarbeit mit der Bundestagsverwaltung zur &#8222;vollen Transparenz beim Thema Maskenvermittlung&#8220; an. Da nur der Bundestag \u00fcber den Umgang mit den Rechten der Abgeordneten entscheiden k\u00f6nne, habe er die Bundestagsdirektion gebeten, zusammen mit dem Gesundheitsministerium ein Verfahren zu entwickeln, schreibt der CDU-Politiker auf Twitter. &#8222;Grunds\u00e4tzlich gilt: Die Pr\u00fcf- und Zuschlagsverfahren sowie die Vertragsabwicklung sind im Bundesgesundheitsministerium auf Fachebene in einem standardisierten Verfahren erfolgt&#8220;, f\u00fcgt Spahn hinzu. &#8222;Egal, durch wen oder von wem ein Angebot abgegeben wurde.&#8220; <\/p>\n<p>        11:21 Uhr<\/p>\n<p>        Wirtschaft der Eurozone schrumpft im Herbst st\u00e4rker als erwartet<\/p>\n<p>        In der Eurozone ist die Wirtschaft im Herbst wegen der Corona-Pandemie st\u00e4rker als erwartet geschrumpft. Im vierten Quartal sei die Wirtschaftsleistung (BIP) im Quartalsvergleich um 0,7 Prozent gesunken, teilte das europ\u00e4ische Statistikamt Eurostat am Dienstag laut einer dritten Sch\u00e4tzung mit. Zuvor hatte Eurostat einen R\u00fcckgang um 0,6 Prozent gemeldet. Analysten waren von einer Best\u00e4tigung der zweiten Sch\u00e4tzung ausgegangen. Die konjunkturelle Schw\u00e4che im Herbst beendete die starke Erholung der Sommermonate, die auf den Corona-Einbruch im Fr\u00fchjahr gefolgt war. <\/p>\n<p>        Im zweiten Quartal 2020 hatten die Beschr\u00e4nkungen im Kampf gegen die Pandemie einen historischen Absturz der Konjunktur ausgel\u00f6st. Im dritten Quartal, also von Juli bis September, hatte die Wirtschaft der Eurozone zu einer starken Erholung angesetzt und war um 12,5 Prozent im Quartalsvergleich gewachsen. Trotz der Erholung in den Sommermonaten schrumpfte das BIP im Gesamtjahr 2020 im Euroraum um 6,6 Prozent und damit so stark wie nie. In der vorherigen Sch\u00e4tzung war ein R\u00fcckgang von 6,8 Prozent ermittelt worden. <\/p>\n<p>        10:52 Uhr<\/p>\n<p>        Turn-Weltcup in Tokio abgesagt<\/p>\n<p>        Der Internationale Turnverband (FIG) hat den Mehrkampf-Weltcup in Tokio wegen der Corona-Pandemie abgesagt, der auch als Testveranstaltung f\u00fcr die Olympischen Sommerspiele geplant war. Nachdem bereits die Wettk\u00e4mpfe in Stuttgart und Birmingham abgesagt worden seien, habe man sich entschlossen, auch den Abschluss der Weltcup-Serie am 4. Mai in der japanischen Hauptstadt zu streichen, teilt der Verband mit. Grund seien die Reisebeschr\u00e4nkungen und Schwierigkeiten weltweit im Zusammenhang mit der Pandemie, aber auch die Ma\u00dfnahmen der japanischen Beh\u00f6rden, um das Virus vor den Olympischen Spielen einzud\u00e4mmen. <\/p>\n<p>        Die Weltcup-Serie, von der nur der erste Wettkampf in Milwaukee im vergangenen Jahr stattfand, galt auch als Olympia-Qualifikation f\u00fcr die Sportler. Die Tokioter Olympia-Organisatoren erkl\u00e4rten, dass nun am 4. Mai ein nationaler Turnwettkampf als Olympia-Test ausgerichtet werden solle. Der Test f\u00fcr die rhythmische Sportgymnastik am 8. Mai solle wie geplant stattfinden. <\/p>\n<p>        10:49 Uhr<\/p>\n<p>        Verband: Einkaufen mit Termin f\u00fcr viele H\u00e4ndler Verlustgesch\u00e4ft<\/p>\n<p>        Das seit Montag in vielen Bundesl\u00e4ndern und Regionen m\u00f6gliche Einkaufen nach Terminvereinbarung kommt bei vielen H\u00e4ndlern nicht so gut an, teilt der Branchenverband HDE mit. Zwar wollten mehr als 90 Prozent der Einzelh\u00e4ndler ihren Kunden diese M\u00f6glichkeit anbieten, knapp ein Viertel der vom Verband Befragten sehe aber bei hohem Aufwand und gro\u00dfen Kosten nur geringe Umsatzeffekte. &#8222;13 Prozent sch\u00e4tzen Click &amp; Meet mit Blick auf Personal- und Geb\u00e4udekosten als reines Verlustgesch\u00e4ft ein.&#8220; <\/p>\n<p>        Die vom Lockdown betroffenen H\u00e4ndler verloren laut HDE in der vergangenen Woche im Vergleich zum Vorjahr drei Viertel ihrer Einnahmen. &#8222;Rund 45 Prozent der Lockdown-H\u00e4ndler sehen sich demnach f\u00fcr den weiteren Jahresverlauf in Insolvenzgefahr.&#8220; Der HDE fordert nun die Verdoppelung der Auszahlungsbetr\u00e4ge f\u00fcr die \u00dcberbr\u00fcckungshilfe r\u00fcckwirkend zum 1. M\u00e4rz. <\/p>\n<p>        10:42 Uhr<\/p>\n<p>        43 Prozent der Bev\u00f6lkerung lie\u00df sich schon auf Corona testen<\/p>\n<p>        Fast die H\u00e4lfte der deutschen Bev\u00f6lkerung hat schon einen Coronatest gemacht. Wie am Dienstag aus Umfragedaten des Bundesinstituts f\u00fcr Risikobewertung (BfR) in Berlin hervorgeht, lie\u00dfen sich bereits 43 Prozent der Befragten auf das Virus testen. Das Bundesinstitut dokumentiert seit knapp einem Jahr in seinem Corona-Monitor, wie die Bev\u00f6lkerung mit der Pandemie umgeht, wie sie sich sch\u00fctzt und informiert. <\/p>\n<p>        Ma\u00dfnahmen wie die Absage von Veranstaltungen, die Abstandsregelungen und die Maskenpflicht werden demnach seit Monaten recht konstant von der gro\u00dfen Mehrheit der Bev\u00f6lkerung akzeptiert. Andere Regelungen verlieren jedoch seit einigen Wochen an R\u00fcckhalt. So sank die Zustimmung zur Schlie\u00dfung von Gesch\u00e4ften auf 37 Prozent &#8211; Anfang Januar waren es noch 61 Prozent gewesen. <\/p>\n<p>        Die Schlie\u00dfung der Gastronomie wird in der aktuellen Umfrage von etwa der H\u00e4lfte der Befragten bef\u00fcrwortet, 60 Prozent stimmen der Schlie\u00dfung von Kultureinrichtungen. \u00c4hnliche Werte gab es zuletzt Anfang Dezember. Befragt wurden am 2. und 3. M\u00e4rz 1000 Menschen. <\/p>\n<p>        10:36 Uhr<\/p>\n<p>        Deutschland: Zahl der Arbeitsstunden stark eingebrochen<\/p>\n<p>        Die Corona-Pandemie hat in Deutschland zu einem Rekordeinbruch bei der Zahl der geleisteten Arbeitsstunden gef\u00fchrt. Das Arbeitsvolumen sei 2020 um 4,7 Prozent auf 59,64 Milliarden Stunden zur\u00fcckgegangen, teilt das Institut f\u00fcr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung mit. Die durchschnittliche Arbeitszeit der Erwerbst\u00e4tigen sei um mehr als 50 auf 1332 Stunden und damit auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung gesunken, erkl\u00e4rt Enzo Weber vom Forschungsinstitut der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit. Den gr\u00f6\u00dften Anteil an der Verringerung der Arbeitszeit habe die &#8222;enorm hohe Zahl&#8220; von durchschnittlich 2,9 Millionen Kurzarbeitenden. <\/p>\n<p>        10:41 Uhr<\/p>\n<p>        Wieder mehr Frontaluntericht wegen Corona<\/p>\n<p>        Die Schulen haben nach eigener Einsch\u00e4tzung w\u00e4hrend der Corona-Schlie\u00dfung im Fr\u00fchjahr 2020 mehr als 90 Prozent der Kinder und Jugendlichen dauerhaft erreicht. Laut einer am Dienstag vorgestellten Studie der Uni Hamburg haben die Grundschulen ihr Unterrichtsmaterial meist in Papierform durch Abholung oder Lieferung \u00fcbermittelt, w\u00e4hrend in der Sekundarstufe I eher digitale Wege genutzt wurden. Auff\u00e4llig sei, dass dialogische und kooperative Formate nur wenig umgesetzt wurden, sagte die Hamburger Erziehungswissenschaftlerin Ingrid Gogolin. &#8222;Der Frontalunterricht erlebt ein teilweise notgedrungenes Revival.&#8220; <\/p>\n<p>        F\u00fcr die Studie wurden rund 800 Schulleiterinnen und Schulleiter in sieben Bundesl\u00e4ndern befragt. Die Kommunikation w\u00e4hrend der Schulschlie\u00dfung hat nach Einsch\u00e4tzung der Befragten weitgehend reibungslos funktioniert. Knapp 40 Prozent der Schulleitungen gaben an, dass alle Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler erreicht wurden, bei knapp der H\u00e4lfte waren es zumindest 90 Prozent. Nur 3,6 Prozent der Schulleitungen berichteten, dass weniger als 80 Prozent der Kinder und Jugendlichen erreicht werden konnten. Grundschulen haben sich bei der Bereitstellung von Unterrichtsmaterialien mehr auf die Kernf\u00e4cher konzentriert, w\u00e4hrend in der Sekundarstufe I versucht wurde, m\u00f6glichst viele F\u00e4cher zu bedienen. <\/p>\n<p>        10:21 Uhr<\/p>\n<p>        Russland: Erstmals seit Oktober wieder weniger als 10.000 Neuinfektionen<\/p>\n<p>        Die Zahl der neuen Positiv-Tests in Russland sinkt nach Angaben der Beh\u00f6rden erstmals seit Anfang Oktober wieder unter die Marke von 10.000. Zuletzt gab es demnach binnen 24 Stunden 9445 neue F\u00e4lle, nach 10.253 am Vortag. Die Zahl der Todesf\u00e4lle habe sich um 336 erh\u00f6ht, nach 379 am Vortag. Insgesamt sind damit den Beh\u00f6rden zufolge in rund 4,34 Millionen F\u00e4llen Personen positiv getestet worden und 89.809 gestorben, die positiv getestet wurden. <\/p>\n<p>        09:59 Uhr<\/p>\n<p>        Umsatz-Einbruch im Profifu\u00dfball<\/p>\n<p>        Die Fu\u00dfball-Bundesliga hat in der vergangenen Saison wegen der Corona-Krise einen Umsatz-R\u00fcckgang von mehr als 217 Millionen Euro verzeichnen m\u00fcssen. Vor allem wegen der fehlenden Einnahmen im letzten Drittel der Spielzeit sank der Gesamtumsatz der 18 Erstligisten auf 3,8 Milliarden Euro, wie die Deutsche Fu\u00dfball Liga in ihrem j\u00e4hrlichen Wirtschaftsbericht bekanntgab. In den Jahren davor hatte die DFL 15 Mal nacheinander einen Umsatzrekord verk\u00fcnden k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>                    Die Corona-Pandemie sorgte im Profifu\u00dfball f\u00fcr einen Umsatz-R\u00fcckgang von mehr als 217 Millionen Euro.<\/p>\n<p>                        Bild: ARD-aktuell \/ Weiss<\/p>\n<p>        Besonders durch fehlende Zuschauer-Erl\u00f6se wegen der Geisterspiele ist diese Serie nun vorbei. Allein beim Ticketabsatz seien die Einnahmen um 363,5 Millionen Euro und damit knapp ein Drittel gesunken. F\u00fcr die laufende Spielzeit rechnet die DFL mit einem noch gr\u00f6\u00dferen Minus, zumal auch auf dem Transfermarkt deutliche Ausf\u00e4lle zu verzeichnen sind. &#8222;Die Corona-Krise hat weltweit mit ihrem gewaltigen Ausma\u00df alle Lebensbereiche unvorbereitet getroffen, so auch den deutschen Profifu\u00dfball&#8220;, sagte DFL-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Christian Seifert. Die Clubs k\u00f6nnten zwar auf eine in den vergangenen 20 Jahren gelegte \u00f6konomische Basis aufbauen. &#8222;Angesichts der enormen Auswirkungen der Pandemie ist aber f\u00fcr alle Clubs weiterhin ein diszipliniertes und weitsichtiges wirtschaftliches Handeln zwingend erforderlich&#8220;, mahnte Seifert.<\/p>\n<p>        09:16 Uhr<\/p>\n<p>        Italien bekommt erstes Sputnik-V-Werk in Europa<\/p>\n<p>        Die erste Produktionsst\u00e4tte in Europa f\u00fcr den russischen Impfstoff Sputnik V kommt nach Italien. Der russische Fonds RDIF, der Sputnik V vermarktet, habe eine entsprechende Vereinbarung mit der in der Schweiz ans\u00e4ssigen Pharma-Firma Adienne unterzeichnet, teilt die italienisch-russische Handelskammer mit. Damit sei der Weg bereitet, um das erste Sputnik-V-Werk in Europa zu errichten. <\/p>\n<p>        Die Produktion solle im Juni beginnen. Bis Ende des Jahres k\u00f6nnten in Italien zehn Millionen Dosen des Impfstoffes hergestellt werden. Eine Zulassung in der EU hat Sputnik V noch nicht, er wird aber bereits von Ungarn genutzt, und auch Tschechien plant dies.<\/p>\n<p>        09:07 Uhr<\/p>\n<p>        Studie: Mehr Infektionen bei st\u00e4rkerem Pollenflug<\/p>\n<p>        Starker Pollenflug kann einer Studie zufolge das Corona-Risiko erh\u00f6hen. Gebe es viele Pollen in der Au\u00dfenluft, stiegen die Infektionszahlen, berichtet ein internationales Team unter Leitung von Forschern der Technischen Universit\u00e4t M\u00fcnchen (TUM) und des Helmholtz Zentrums M\u00fcnchen im Fachmagazin &#8222;PNAS&#8220;. An Orten ohne Lockdown-Regelungen stieg die Infektionsrate im Schnitt um vier Prozent, wenn sich die Anzahl der Pollen in der Luft um 100 pro Kubikmeter erh\u00f6hte. In manchen deutschen St\u00e4dten seien im Untersuchungszeitraum zeitweise pro Tag bis zu 500 Pollen auf einen Kubikmeter gekommen \u2013 dabei stiegen die Infektionsraten um mehr als 20 Prozent. <\/p>\n<p>        Die Erkl\u00e4rung f\u00fcr die Beobachtung laut Forschern: Wenn Pollen fliegen, reagiert die K\u00f6rperabwehr in abgeschw\u00e4chter Form auf Viren der Atemwege. Der K\u00f6rper produziere dann unter anderem weniger sogenannter antiviralen Interferone. Die t\u00e4glichen Infektionsraten korrelierten mit der Pollenzahl in L\u00e4ndern mit und ohne Lockdown. Galten in den untersuchten Gebieten Lockdown-Regeln, halbierte sich die Zahl der Infektionen im Schnitt bei vergleichbarer Pollenkonzentration in der Luft. <\/p>\n<p>        Die Autoren hatten Daten zu Pollenbelastung und Sars-CoV-2-Infektionsraten aus 130 Regionen in 31 L\u00e4ndern auf f\u00fcnf Kontinenten analysiert. Sie ber\u00fccksichtigten auch demografische Faktoren und Umweltbedingungen, darunter Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Bev\u00f6lkerungsdichte und die Auspr\u00e4gung des Lockdowns. <\/p>\n<p>        08:44 Uhr<\/p>\n<p>        Reisen ohne Restriktionen<\/p>\n<p>        W\u00e4hrend im Inland heftig \u00fcber Lockerungen diskutiert wird, ist die Fernreise in manche L\u00e4nder ohne Quarant\u00e4ne oder Corona-Test m\u00f6glich. Dort, wo man auf Touristen angewiesen ist, gibt es oft wenig Schutzma\u00dfnahmen.<\/p>\n<p>        08:07 Uhr<\/p>\n<p>        China stellt digitales Impfzertifikat f\u00fcr Auslandsreisen vor<\/p>\n<p>        China hat einen digitalen Corona-Impfausweis f\u00fcr Reisende eingef\u00fchrt. Das seit Montag \u00fcber den chinesischen Onlinedienst WeChat verf\u00fcgbare Zertifikat zeigt Impfungen und Testergebnisse der Nutzer an. Das Programm solle bei der &#8222;weltweiten wirtschaftlichen Erholung&#8220; helfen und zudem &#8222;grenz\u00fcberschreitendes Reisen erleichtern&#8220;, sagte ein Sprecher des Au\u00dfenministeriums in Peking. <\/p>\n<p>        \u00dcber einen QR-Code k\u00f6nnen damit auch andere Staaten die Daten der Nutzer bei deren Einreise auslesen, wie die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Bislang gilt das Dokument, das auch in Papierform erh\u00e4ltlich ist, aber nur f\u00fcr Chinesen. Zudem ist es noch nicht verpflichtend.\u00a0 Mit dem Zertifikat will die chinesische Regierung als erstes Land der Welt einen Impfausweis f\u00fcr Reisen vorlegen. Auch in der EU wird \u00fcber die Einf\u00fchrung eines einheitlichen Passes f\u00fcr Geimpfte diskutiert. <\/p>\n<p>        08:02 Uhr<\/p>\n<p>        Nach Lieferstopp: Australien will Druck auf EU erh\u00f6hen<\/p>\n<p>        Nach dem Lieferstopp von Corona-Impfstoff aus der Europ\u00e4ischen Union will Australien gemeinsam mit anderen L\u00e4ndern Druck auf Br\u00fcssel aus\u00fcben, um abgesprochene Dosen doch noch zu erhalten. Handelsminister Dan Tehan sagte am Dienstag dem Sender ABC, es handele sich um &#8222;Impf-Protektionismus&#8220; seitens der EU. <\/p>\n<p>        Tehan sei &#8222;unglaublich entt\u00e4uscht&#8220; \u00fcber die Entscheidung Italiens, den Export von 250.000 Dosen des Vakzins von Astrazeneca zu blockieren. Es bestehe die Sorge, dass die EU auch k\u00fcnftige Lieferungen zur\u00fcckhalten k\u00f6nne. Australien plane, mit Kanada, Japan, Norwegen und Neuseeland zusammenzuarbeiten, um die EU zu dr\u00e4ngen, ihre Meinung zu \u00e4ndern, sagte Tehan. &#8222;Je mehr wir kollektiven Druck auf sie aus\u00fcben k\u00f6nnen, desto mehr werden sie erkennen, dass das, was sie tun, falsch ist.&#8220; <\/p>\n<p>        Italien hatte in der vergangenen Woche die Lieferung von einer Viertelmillion Dosen Impfstoff von Astrazeneca an Australien verhindert &#8211; und damit erstmals die Ausfuhr von Corona-Impfstoff aus der Europ\u00e4ischen Union in einen Drittstaat gestoppt. Im Visier sind Hersteller, die ihre EU-Lieferpflichten nicht erf\u00fcllen. Astrazeneca h\u00e4lt die urspr\u00fcnglich zugesagte Liefermenge an die EU im ersten Quartal nicht ein, was f\u00fcr gro\u00dfen Unmut sorgt.<\/p>\n<p>        07:49 Uhr<\/p>\n<p>        Schweizer Covid-Medikament nimmt erste H\u00fcrde<\/p>\n<p>        Eine Phase-I-Studie der Schweizer Biotechfirma Molecular Partners und des Pharmakonzerns Novartis mit einem Covid-Medikament ist nach Firmenangaben erfolgreich verlaufen. Das Antivirus-Medikament Ensovibep war demnach bei gesunden Freiwilligen gut vertr\u00e4glich und f\u00fchrte nicht zu erheblichen unerw\u00fcnschten Nebenwirkungen. Im zweiten Quartal soll eine Zulassungs-Studie der Phase II\/III starten. <\/p>\n<p>        07:38 Uhr<\/p>\n<p>        Maskenaff\u00e4re: Sch\u00e4rfere Sanktionsm\u00f6glichkeiten gefordert<\/p>\n<p>        Die Anti-Korruptions-Organisation Transparency fordert in der Maskenaff\u00e4re um die Unionspolitiker Georg N\u00fc\u00dflein und Nikolas L\u00f6bel Konsequenzen f\u00fcr den parlamentarischen Betrieb. &#8222;Die Gesch\u00e4ftsordnung des Bundestags m\u00fcsste erg\u00e4nzt werden und bestimmte Formen von Lobbyismus, wie bei N\u00fc\u00dflein und L\u00f6bel, ausdr\u00fccklich sanktionieren&#8220;, sagt Transparency Deutschland-Chef, Hartmut B\u00e4umer, den Zeitungen der &#8222;Funke Mediengruppe&#8220;. Die Fraktionen sollten \u00e4hnliche interne Regelungen aufstellen, &#8222;mit einem abgestuften Sanktionsmechanismus von der Abmahnung bis zum Fraktionsausschluss&#8220;. <\/p>\n<p>        07:31 Uhr<\/p>\n<p>        BioNTech-Impfstoff offenbar gegen Brasilien-Variante wirksam<\/p>\n<p>        Der Impfstoff der Partner BioNTech und Pfizer zeigt in einer im New England Journal of Medicine ver\u00f6ffentlichten Studie, dass er offenbar auch die neuartige brasilianische Variante des Coronavirus neutralisiert. BioNTech\/Pfizer geht davon aus, dass der derzeitige Impfstoff h\u00f6chstwahrscheinlich vor der erstmals in S\u00fcdafrika entdeckten Variante sch\u00fctzt. Der Arzneimittelhersteller plant jedoch, bald eine speziell zur Bek\u00e4mpfung der Variante entwickelte Version des Impfstoffs zu testen.<\/p>\n<p>        07:18 Uhr<\/p>\n<p>        Weniger Stau wegen Corona<\/p>\n<p>        Stau auf dem Weg zur Arbeit, Stau auf dem Weg nach Hause: Auch im Corona-Jahr 2020 blieb das vielen Pendlern nicht erspart, obwohl Beschr\u00e4nkungen und Homeoffice f\u00fcr deutlich weniger Verkehr sorgten. In der deutschen Stau-Hauptstadt M\u00fcnchen verloren Pendler so \u00fcber das Jahr hinweg im Schnitt 65 Stunden, wie aus einer Analyse des Verkehrsdatenanbieters Inrix hervorgeht. Das ist allerdings fast ein Tag weniger als 2019, als der typische M\u00fcnchner Pendler noch 87 Stunden einb\u00fc\u00dfte. <\/p>\n<p>        Und auch in anderen deutschen St\u00e4dten sank der Zeitverlust. Den st\u00e4rksten R\u00fcckgang gab es in Frankfurt\/Main und D\u00fcsseldorf, wo die Pendler jeweils 23 Stunden weniger verloren. Bundesweit am st\u00e4rksten leiden nach wie vor die M\u00fcnchner unter Staus. Nummer zwei bleibt Berlin mit 46 Stunden &#8211; immerhin 20 weniger als im Jahr davor. Dahinter folgt N\u00fcrnberg: Weil der Zeitverlust dort nur um 7 auf 35 Stunden sank, springt die Stadt vom sechsten auf den dritten Platz der Stau-St\u00e4dte. Hamburg liegt mit 33 Stunden auf Rang vier vor Leipzig (31), Freiburg (30), Hannover (28), D\u00fcsseldorf und Bremen mit je 27 Stunden sowie Stuttgart mit 26. <\/p>\n<p>                    Corona hat den Verkehr ausgebremst und die Staus verringert.<\/p>\n<p>                        Bild: dpa<\/p>\n<p>        Der Grund f\u00fcr den Stau-R\u00fcckgang ist schnell gefunden: Die durchschnittliche t\u00e4gliche Fahrleistung sank deutlich &#8211; bei den zehn belastetsten St\u00e4dten um Werte zwischen 12 und 25 Prozent. &#8222;Das Corona-Virus ver\u00e4ndert die Art und Weise, wann, wo und wie wir uns bewegen&#8220;, sagt Bob Pishue, Verkehrsanalyst bei Inrix. &#8222;Die morgendlichen Pendlerstr\u00f6me in die St\u00e4dte gingen weltweit zur\u00fcck, da die Menschen ihre Fahrten zu B\u00fcros, Schulen, Einkaufszentren und anderen \u00f6ffentlichen Orten reduzierten.<\/p>\n<p>        07:12 Uhr<\/p>\n<p>        117 Millionen Infizierte<\/p>\n<p>        Weltweit haben sich knapp 117 Millionen Menschen mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt, knapp 2,26 Millionen Menschen starben seit Dezember 2019. Europa liegt mit 876.511 Corona-Toten an erster Stelle, gefolgt von Lateinamerika und der Karibik mit inzwischen mehr als 700.022 Todesf\u00e4llen. An dritter Stelle der Weltregionen rangieren die USA und Kanada, dort starben mindestens 547.986 Menschen. Die Staaten in Lateinamerika mit den h\u00f6chsten Zahlen von verzeichneten Corona-Toten sind Brasilien (rund 266.000) und Mexiko (knapp 191.000). <\/p>\n<p>        07:02 Uhr<\/p>\n<p>        Verfolgt Italien die richtige Strategie?<\/p>\n<p>        Italien steckt erneut in Corona-Schwierigkeiten. Die Infektionszahlen steigen deutlich. Gestern wurde zudem eine neue, traurige Rekordmarke erreicht. Ma\u00dfnahmen der neuen Regierung? Bislang Fehlanzeige.<\/p>\n<p>        06:54 Uhr<\/p>\n<p>        USA: Erstmals seit Ende November unter 1000 Corona-Tote<\/p>\n<p>        Zum ersten Mal seit knapp dreieinhalb Monaten sind in den USA binnen eines Tages weniger als 1000 Corona-Tote verzeichnet worden. In den vergangenen 24 Stunden seien\u00a0749 Todesf\u00e4lle registriert worden, teilte die Johns-Hopkins-Universit\u00e4t mit. Am 12. Januar hatte der bisherige H\u00f6chststand noch 4473 Tote betragen. Zuletzt lag die Zahl am 29. November unter 1000, damals starben mindestens 822 Menschen binnen 24 Stunden. In den USA hatten die Impfungen gegen das neuartige Coronavirus im Dezember begonnen. Mittlerweile haben fast zehn Prozent aller US-B\u00fcrger ihren vollen Impfschutz erhalten, das entspricht rund 31,5 Millionen Menschen. Am Montag erlaubten die US-Beh\u00f6rden mehr Kontakte f\u00fcr diese Menschen, sie d\u00fcrfen nun in geschlossenen R\u00e4umen ohne Maske und Mindestabstand mit anderen Geimpften zusammenkommen. <\/p>\n<p>        06:43 Uhr<\/p>\n<p>        Brasilien startet Impfstoff-Produktion<\/p>\n<p>        Nach Eintreffen einer wichtigen Lieferung mit Grundstoffen hat die Forschungseinrichtung Fiocruz in Rio de Janeiro mit der gro\u00df angelegten Produktion des Impfstoffs von Astrazeneca begonnen. Dies berichteten brasilianische Medien unter Berufung auf die Fiocruz. Demnach habe der mit aus China importierten Arzneistoffen produzierte Impfstoff die Tests bestanden und es k\u00f6nnten dem Gesundheitsministerium in Bras\u00edlia 3,8 Millionen Dosen bis Ende M\u00e4rz \u00fcbergeben werden. <\/p>\n<p>        Der Import von Grundstoffen zur Herstellung von 12,2 Millionen Dosen des Astrazeneca-Vakzins hatte inmitten der rasanten Verbreitung des Coronavirus in Brasilien neue Hoffnung auf einen Durchbruch bei den Impfungen geweckt. Mit der Fiocruz verf\u00fcgt Brasilien \u00fcber eine Impfstofffabrik, die als die gr\u00f6\u00dfte Lateinamerikas gilt. Bis zur Jahresmitte will die Fiocruz gut 110 Millionen Dosen des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca auf der Basis von importiertem Arzneistoff herstellen, in der zweiten Jahresh\u00e4lfte dank Technologietransfers dann weitere 110 Millionen Dosen v\u00f6llig eigenst\u00e4ndig produzieren k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>        06:28 Uhr<\/p>\n<p>        Neuseeland \u00f6ffnet erste gro\u00dfe\u00a0Impfklinik im Land<\/p>\n<p>        Neuseeland hat seine erste gro\u00dfe Klinik f\u00fcr Impfungen gegen das Coronavirus er\u00f6ffnet. Dort sollen zun\u00e4chst Haushaltsangeh\u00f6rige von Angestellten an den Grenzen geimpft werden. Die Angestellten und ihre Angeh\u00f6rigen werden als gef\u00e4hrdet betrachtet, weil sie das\u00a0Virus von infizierten Reisenden bekommen k\u00f6nnten. Am Anfang w\u00fcrden etwa 150 Personen t\u00e4glich in der\u00a0Klinik im S\u00fcden von Auckland eine Impfung erhalten, teilte der neuseel\u00e4ndische Generaldirektor f\u00fcr Gesundheit, Ashley Bloomfield, mit. Neuseeland hat mitgeteilt, dass es den Impfstoff von Pfizer und Biontech f\u00fcr die Impfungen verwenden wolle. <\/p>\n<p>        06:24 Uhr<\/p>\n<p>        Masken und Gummihandschuhe oft falsch entsorgt<\/p>\n<p>        Als Folge der Corona-Pandemie beklagt Deutschlands Entsorgungswirtschaft eine stark gestiegene Zahl von sogenannten Fehlw\u00fcrfen in der Gelben\u00a0Tonne oder im\u00a0Gelben\u00a0Sack. Gro\u00dfe Mengen von Gummihandschuhen sowie\u00a0OP- und FFP2-Masken landeten darin, obgleich sie in den\u00a0Restm\u00fcll geh\u00f6rten, teilte der Entsorgerverband BDE in Berlin mit. <\/p>\n<p>        Diese Materialien sind keine Verpackungsmaterialien&#8220;, so BDE-Pr\u00e4sident Peter Kurth. &#8222;Ihre Zusammensetzung ist f\u00fcr den Recyclingprozess ungeeignet.&#8220; Wenn zu viele solcher Materialien in einer Tonne sind, besteht die Gefahr, dass der komplette Inhalt &#8211; also auch\u00a0f\u00fcr das Recycling gedachte Verpackungen &#8211; aussortiert und verbrannt werden muss. &#8222;Die\u00a0Fehlw\u00fcrfe erschweren unsere Arbeit und sind schlecht f\u00fcr das\u00a0Recycling &#8211; das macht uns Sorge&#8220;, sagte ein BDE-Sprecher. <\/p>\n<p>                    Medizinische Masken geh\u00f6ren nicht in die Gelbe Tonne oder in den Gelben Sack, sondern in den Restm\u00fcll.<\/p>\n<p>                        Bild: dpa<\/p>\n<p>        BDE-Pr\u00e4sident Kurth wies auch darauf hin, dass in Privathaushalten wegen der Corona- Ma\u00dfnahmen im vergangenen Jahr deutlich mehr Abfall angefallen sei. Die eingesammelte Menge an Kunststoff-, anderen Leichtverpackungen sowie Glas sei um jeweils rund sechs Prozent gestiegen, wie eine Umfrage des Verbandes unter seinen Mitgliedsfirmen zum Ende des vergangenen Jahres ergab.<\/p>\n<p>        05:41 Uhr<\/p>\n<p>        Tschentscher warnt vor Gefahr eines erneuten Corona-Lockdowns<\/p>\n<p>        Hamburgs B\u00fcrgermeister Peter Tschentscher (SPD) hat vor der Gefahr eines erneuten Lockdowns in der Corona-Krise gewarnt. &#8222;Ich sehe durchaus die Gefahr eines erneuten Lockdown, deswegen habe ich ja f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Zur\u00fcckhaltung bei den \u00d6ffnungen pl\u00e4diert&#8220;, sagte Tschentscher dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. &#8222;Wir sind bereits in einer dritten Welle, die von den neuen Virusvarianten bestimmt wird. Es kommt jetzt darauf an, dass sie nicht zu heftig wird und wir die Zeit \u00fcberbr\u00fccken, bis die Impfungen ausreichend vorangeschritten sind.&#8220; Der Erwartungsdruck f\u00fcr schnelle Lockerungen sei gro\u00df gewesen, sagte Tschentscher. Er halte schnelle gro\u00dfe \u00d6ffnungsschritte f\u00fcr riskant.<\/p>\n<p>        05:06 Uhr<\/p>\n<p>        RKI: 4252 Neuinfektionen &#8211; Sieben-Tage-Inzidenz f\u00e4llt auf 67,5<\/p>\n<p>        Das Robert-Koch-Institut meldet 4252 Neuinfektionen. Das sind 309 F\u00e4lle mehr als am Dienstag vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz f\u00e4llt im Vergleich zum Vortag auf 67,5 von 68,0. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. 255 weitere Menschen starben dem RKI zufolge in Verbindung mit dem Virus. Damit erh\u00f6hte sich die Zahl der Todesf\u00e4lle binnen 24 Stunden auf 72.189. Insgesamt wurden bislang mehr als 2,509 Millionen Infektionen in Deutschland best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>        04:32 Uhr<\/p>\n<p>        STIKO-Vorsitzender: L\u00e4nder setzen sich \u00fcber Impfverordnung hinweg<\/p>\n<p>        Der Vorsitzende der St\u00e4ndigen Impfkommission, Thomas Mertens, hat die Bundesl\u00e4nder daf\u00fcr kritisiert, dass sie sich eigenm\u00e4chtig \u00fcber die Impfverordnung des Bundes hinwegsetzten. &#8222;De facto wird in den L\u00e4ndern schon lange gegen die Priorisierung versto\u00dfen&#8220;, sagte der Ulmer Virologe im Gespr\u00e4ch mit der Deutschen Presse-Agentur. Es seien schon jetzt viele geimpft worden, die nach wissenschaftlichen Kriterien der Priorisierung noch nicht an der Reihe w\u00e4ren. Wenn nun bereits Erzieher, Lehrkr\u00e4fte oder Polizisten geimpft werden, r\u00fccken die Regierungen aus Sicht Mertens vom Ziel ab, die Schw\u00e4chsten und Gef\u00e4hrdetsten f\u00fcr schwere Covid-19-Verl\u00e4ufe zuerst zu sch\u00fctzen. Ein Lockern der Priorisierung d\u00fcrfe aber nicht dazu f\u00fchren, dass diese benachteiligt werden. <\/p>\n<p>        04:14 Uhr<\/p>\n<p>        Paraguay: Tausende Demonstranten fordern R\u00fccktritt von Pr\u00e4sident Abdo<\/p>\n<p>        In Paraguay ist es den vierten Tag in Folge wegen des Umgangs der Regierung mit der Corona-Krise zu Protesten gekommen. Tausende Paraguayer demonstrierten am Montag im Stadtzentrum der Hauptstadt Asuncion und forderten den R\u00fccktritt des Pr\u00e4sidenten Mario Abdo. &#8222;In den Krankenh\u00e4usern gibt es keine Spritzen, es gibt keine Betten&#8220;, sagte Dudu Davalos, der f\u00fcr die Demonstration aus dem 340 Kilometer entfernten Hernandarias angereist war, dem lokalen Fernsehsender. &#8222;Die Regierung hatte ein Jahr Zeit, sich vorzubereiten und hat nichts getan.&#8220;<\/p>\n<p>        03:51 Uhr<\/p>\n<p>        Kassen\u00e4rzte: Spahn hat direkt beim Start Testchaos angerichtet<\/p>\n<p>        Die niedergelassenen \u00c4rzte haben Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vorgeworfen, f\u00fcr ein Testchaos gesorgt zu haben. Zwar komme nun endlich der vermehrte Einsatz von Schnelltests,\u00a0 &#8222;doch leider in einer absolut kurzfristigen, ja formal sogar r\u00fcckwirkenden Umsetzung, die direkt beim Start zum Chaos gef\u00fchrt hat&#8220;, sagte der Vizevorsitzende der Kassen\u00e4rztlichen Bundesvereinigung (KBV), Stephan Hofmeister, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums, die die Grundlagen der Testungen regele, habe die Kassen\u00e4rzte erst am Montag erreicht, beklagte Hofmeister. &#8222;Kein Wunder, dass die niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen sich \u00fcberrollt f\u00fchlen.&#8220;<\/p>\n<p>        03:51 Uhr<\/p>\n<p>        Deutschland verliert in der Corona-Pandemie Tausende Pflegekr\u00e4fte<\/p>\n<p>        Deutschland hat w\u00e4hrend der Pandemie \u00fcber 9000 Pflegekr\u00e4fte in Krankenh\u00e4usern und in der Altenpflege verloren. Das geht aus Daten der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit (BA) hervor, aus denen die Zeitungen der &#8222;Funke Mediengruppe&#8220; berichten. Besonders betroffen ist demnach die Krankenpflege in den Kliniken. Das Minus bei den Besch\u00e4ftigtenzahlen lag hier in der ersten Hochphase der Corona-Krise bei 5124. In der Altenpflege ist die Zahl der Besch\u00e4ftigten im Zeitraum von Anfang April bis Ende Juli um 3885 zur\u00fcckgegangen.<\/p>\n<p>        03:51 Uhr<\/p>\n<p>        Der Liveblog vom Montag zum Nachlesen<\/p>\n<p>[ad_2]<br \/>\n <br \/><a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/newsticker\/liveblog-coronavirus-pandemie-101.html\">\u0421\u0441\u044b\u043b\u043a\u0430 \u043d\u0430 \u0438\u0441\u0442\u043e\u0447\u043d\u0438\u043a <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[ad_1] Liveblog Stand: 09.03.2021 23:24 Uhr BioNTech hat f\u00fcr 2022 bis zu drei Milliarden Impfdosen in Aussicht gestellt. 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